Toyota hat offiziell bestätigt, das Restprogramm der Langstrecken-WM mit nur einem Prototyp zu bestreiten. Bei den Rennen in São Paulo und Austin tritt die besser platzierte Besatzung Sébastien Buemi, Anthony Davidson und Stéphane Sarrazin an. Parallel entwickelt TMG das neue Modell für die Saison 2014.
Nachdem die Nachricht bereits vor einigen Wochen in den Medien kursierte, hat Toyota nun in einem Presseschreiben offiziell seine Pläne für die restliche Saison verkündet. Demnach zieht der japanisch-deutsche Rennstall einen TS030-Prototyp aus der Langstrecken-WM zurück, um seine Ressourcen auf die Entwicklung des neuen Rennboliden nach dem 2014er-Reglement zu konzentrieren.
Die Wertungsläufe in São Paulo und Austin bestreitet das Fahrertrio Sébastien Buemi, Anthony Davidson und Stéphane Sarrazin, welche im internen Toyota-Duell in der Tabelle vorne liegen. Wie sich die Besatzung der Startnummer acht wiederum bei den verbleibenden Rennen der Weltmeisterschaft zusammensetzt, entscheidet der pazifische Konstrukteur zu einem anderen Zeitpunkt.
Die Werkspiloten Nicolas Lapierre und Alexander Wurz involviert Toyota dagegen in die Entwicklungen des neuen Prototyps, welcher nach den Regularien konstruiert wird, die im kommenden Jahr eingeführt werden. Derweil verfolgt Kollege Kazuki Nakajima das Ziel in der japanischen Super-Formula-Meisterschaft, seinen Titel zu verteidigten und nimmt an der Super-GT-Serie teil.

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