Qualifikation: Ferrari rangiert provisorisch vor Aston Martin

Der erste Qualifikationsabschnitt in den Ardennen wurde zweimal mit der roten Flagge unterbrochen. An der Spitze positionierte sich indes der russische Ferrari-Rennstall SMP Racing vor der Aston-Martin-Delegation Beechdean Motorsport; Manthey-Racing hielt wiederum den Anschluss zum Führungsduo.

Der erste Qualifikationsabschnitt in den Ardennen wurde zweimal mit der roten Flagge unterbrochen. An der Spitze positionierte sich indes der russische Ferrari-Rennstall SMP Racing vor der Aston-Martin-Delegation Beechdean Motorsport; Manthey-Racing hielt wiederum den Anschluss zum Führungsduo.

Nach der ersten Qualifikation zu den 24 Stunden von Spa-Francorchamps ergab sich eine unerwartete Konstellation: Ferrari vor Aston Martin. Alexey Basov sicherte für den russischen Rennstall SMP Racing mit 2:20,383 Minuten vorläufig die Bestzeit. Stefan Mücke platzierte sich wiederum unter der Ägide von Beechdean Motorsport an zweiter Position, wobei der Berliner einen Rückstand von 54 Tausendstelsekunden verzeichnete.

Allerdings unterbrach die Rennleitung die Sitzung zweimal mit der roten Flagge, weshalb den Kontrahenten wenig Zeit blieb, um gegen die Pro-Am-Doppelspitze zu kontern. Zunächst wurde der Streckenbetrieb gestoppt, da ein loser Abflussdeckel fixiert werden musste. Sodann ereignete sich eine Kollision, weshalb die Streckenposten abermals die rote Fahnen schwenken mussten, ehe die Qualifikation anschließend noch einmal neugestartet wurde. 

Schlussendlich ordnete sich Marc Lieb (Manthey-Porsche/+0,399 Sekunden) auf Platz vier ein, womit sich der Zuffenhausener Werkspilot gegen seinen Verfolger Markus Palttala (Marc-VDS-BMW/+0,495 Sekunden) behauptete. Die besten Fünf komplettierter der amtierende deutsche GT-Meister Maximilian Götz (HTP-Mercedes-Benz/+0,607 Sekunden), der neuerlich Akzente für die Equipe aus dem hessischen Limburg setzte.

Ferrari dominiert Gentlemen-Trophy 

Dahinter landeten die Markenkollegen von Black Falcon. Thomas Jäger meisterte die Ardennen-Achterbahn in 2:21,238 Minuten, womit sich der Silberpfeil-Pilot den Klassenprimus um 0,855 Sekunden verfehlte. Siebenter wurde Toni Vilander (AF-Corse-Ferrari/+0,861 Sekunden) vor Álvaro Parente (Hexis-McLaren/+0,900 Sekunden), Andrea Bertolini (AF-Corse-Ferrari/+1,030 Sekunden) sowie Frank Kechele (Vita4One-BMW/+1,121 Sekunden). 

In der Herrenfahrerwertung hatte Ferrari-Pilot Thierry Prignaud die Nase vorne. Der Sport-Garage-Schützling umrundete den belgischen Traditionskurs in 2:22,635 Minuten, was zugleich Rang 34 im Gesamtklassement bedeutete. Platz zwei der Gentlemen-Trophy erzielte Ciro Paladino (Kessel-Ferrari/+2,417 Sekunden) vor seinem Konkurrenten Jean-Luc Beaublique (Sofrev-Ferrari/+3,231 Sekunden). 

Im Anschluss an die ersten Qualifikationsrunde findet bereits die nächtliche Zeitenjagd statt, ehe eine Auswahl der besten zwanzig Akteure in der morgigen Super-Pole-Entscheidung sich ab 18.15 Uhr um die vorderen Startpositionen duelliert.


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