Mark Webber wurde von Porsche als weiterer Fahrer für den LMP1-Rennwagen des Sportwagen-Herstellers benannt. Ab der Saison 2014 wird der Australier für Porsche in der Langstrecken-Weltmeisterschaft und bei den 24 Stunden von Le Mans starten.
Mark Webber trägt seinen Schlüssel demnächst links. Neben Neel Jani, Roman Dumas und Timo Bernhard wird der Red-Bull-Pilot und Teamkollege von Sebastian Vettel ab der nächsten Saison für Porsche im neu entwickelten LMP1-Prototypen in der Langstrecken-WM und bei den 24 Stunden von Le Mans an den Start gehen. Webber startete bereits zweimal an der Sarthe. 1999 entstieg er unverletzt aus seinem Mercedes-Benz CLR, nachdem er sich bei 300 km/h nach einem Unterluft-Abflug mehrfach überschlug.
Webber startet seit 2002 in der Formel 1 und schaffte bei 203 Starts neun Siege, elf Polepositions und fuhr 36-mal auf das Podium. In den Jahren 2010 und 2011 wurde der Australier jeweils dritter in der Fahrer-Weltmeisterschaft. „Es ist mir eine Ehre, Porsche bei seiner Rückkehr in die Top-Kategorie in Le Mans und in die Sportwagen-Weltmeisterschaft zu begleiten und ein Teil des Teams zu sein“, erklärt Webber.
„Porsche hat als Hersteller Motorsportgeschichte geschrieben und steht für herausragende Technik und Performance auf höchstem Niveau“, fügt der Pilot aus New South Wales hinzu. „Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung nach meiner Zeit in der Formel 1. Ohne Zweifel wird Porsche sich sehr hohe Ziele setzen. Ich kann es kaum erwarten, einen der schnellsten Sportwagen der Welt zu pilotieren.“
Wolfgang Hatz, Vorstand für Forschung und Entwicklung der Porsche AG, urteilt über seinen neuen Schützling wie folgt. „Ich bin sehr froh, dass wir mit Mark Webber einen der besten und erfolgreichsten Formel-1-Piloten der Gegenwart für unser LMP1-Projekt gewinnen konnten. Mark gehört zweifelsohne zu den besten Rennfahrern der Welt, verfügt über Erfahrung bei den 24 Stunden von Le Mans und ist obendrein seit Jahren ein Porsche-Enthusiast.“
In der Chefetage schätzen sich die Verantwortlichen glücklich mit der neuen Verpflichtung. „Ich habe Marks Qualitäten bereits in unserer gemeinsamen Zeit in der Formel 1 schätzen gelernt“, sagt Fritz Enzinger, Leiter des LMP1-Projekts. „Er ist einer der besten Piloten, die ich mir für unser Team vorstellen konnte. Ich bin sehr glücklich darüber, dass wir ab 2014 auf einen derart erfahrenen und schnellen Stammfahrer zählen können.“

Schreibe einen Kommentar
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.