Nürburgring: Wolf Silvester verstirbt während VLN-Lauf

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Wolf Silvester ist tot. Der zweifache VLN-Meister der Jahre 2006 und 2010 ist während des dritten VLN-Laufes verstorben. Nachdem die Streckenposten Silvester regungslos im Auto vorfanden, wurde das Rennen sofort abgebrochen und nicht mehr neu gestartet.

 Der tödliche Unfall von Wolf Silvester überschattet den dritten Lauf der VLN. Der 55-Jährige verstarb während des gestrigen VLN-Rennens. Silvester rollte mit seinem Opel Astra OPC bei der Anfahrt zum Schwalbenschwanz aus. Die Streckenposten fanden Silvester regungslos im Auto vor und meldeten dies prompt der Rennleitung. Das Rennen wurde umgehend mit der roten Flagge abgebrochen und nicht mehr neu gestartet. Die Rettungsmaßnahmen dauerten noch bis zum medizinische Zentrum der Strecke an, wo anschließend nur noch der Tod von Wolf Silvester festgestellt wurde.

„Das heutige Rennergebnis ist absolut nebensächlich. Wir trauern leider um Wolf Silvester, einem Motorsport-Kameraden, der seit vielen Jahren in der VLN aktiv war. Unser Beileid gilt daher seiner Familie, seinen Angehörigen und seinem Team von Bonk Motorsport“, so der Teamchef von Rowe Racing, Hans-Peter Naundorf. Auch der VLN-Vorsitzendes Rolf Krimpmann spricht sein tiefstes Mitgefühl aus: „Wir sind tief betroffen, unsere Gedanken sind bei den Angehörigen“.

„Wolfgang war ein schneller Gegner und dabei stets ein fairer Sportsmann“

Auch das Team von Black Falcon trauert um einen langjährigen Weggefährten. Seit 2006 kämpfte man mit Silvester gemeinsam um Klassensiege in der VLN. „Wolfgang war ein schneller Gegner und dabei stets ein fairer Sportsmann. Konkurrenz gab es nur auf der Strecke, Siege und Liederlagen wurden nach dem Rennen mit einem freundschaftlichen Handschlag und einem gemeinsamen Bier besiegelt“, heißt es von offizieller Seite des Black Falcon-Teams.

Silvester war seit 2005 in der VLN-Langstreckenmeisterschaft aktiv und wurde seitdem zweimal Meister der Nordschleifen-Breitensportserie – 2006 und 2010. Dazu konnte Silvester zahlreiche Klassensiege einfahren.

Zum Zeitpunkt des Rennabbruches lag das Phoenix-Trio um Frank Stippler, Johannes und Ferdinand Stuck in Front. Aufgrund des Abbruches werden für diesen Lauf nur sechzug Prozent der ursprünglichen Punkte vergeben, da man die Renndistanz von 75 Prozent noch nicht erreicht hatte.

Unser tiefstes Mitgefühl gilt nun allen Angehörigen. Silvester wird für immer ein Teil der VLN bleiben.