Sachsenring: Abt-Audi feiert Start-Ziel-Sieg

<p><strong></strong></p> <p><strong>Audi dominierte den ersten Wertungslauf auf dem Sachsenring. Das Abt-Duo Christopher Mies und René Rast errang im Samstagsrennen des GT Masters' einen souveränen Start-Ziel-Sieg und eroberte damit die Tabellenführung. Im Duell um Platz zwei behaupteten sich die Porsche-Piloten Christian Engelhart und Nicolas Armindo.</strong></p>

Audi dominierte den ersten Wertungslauf auf dem Sachsenring. Das Abt-Duo Christopher Mies und René Rast errang im Samstagsrennen des GT Masters‘ einen souveränen Start-Ziel-Sieg und eroberte damit die Tabellenführung. Im Duell um Platz zwei behaupteten sich die Porsche-Piloten Christian Engelhart und Nicolas Armindo.

Das Abt-Gespann Christopher Mies und René Rast hat auf dem Sachsenring einen lupenreinen Start-Ziel-Sieg erfochten. Vom Erlöschen der Ampellichter bis zum Fallen der Zielflagge verteidigte das Audi-Ensemble die Spitzenposition beim fünften GT-Masters-Wertungslauf. Beim Start verwandelte Mies die Poleposition umgehend in die Führung, welche letztlich zu keinem Zeitpunkt des einstündigem Gefechts auf der Berg- und Talbahn bei Hohenstein-Ernstthal gefährdet war.

Im Duell um die Silbermedaille entbrannte wiederum ein Stoßstangenduell zwischen dem Porsche-Duo Christian Engelhart und Nicolas Armindo (Schütz Motorsport) sowie den BMW-Piloten Max Sandritter und Jens Klingmann (Schubert Motorsport). Bereits im Laufe der ersten Rennhälfte musste sich Neunelfer-Routinier Engelhart den Angriffen Sandritters erwehren, verteidigte die zweite Position jedoch bis zum Pflichtstopp.

Infolge des obligatorischen Boxenbesuchs fanden sich die Stallgefährten in selbiger Konstellation auf der Piste wieder. Dem Franzosen Armindo saß fortan Ersatzfahrer Klingmann, der an diesem Wochenende für Stammpilot Jörg einspringt, im Nacken. Doch der Schütz-Pilot behauptete sich bis zum Kreuzen der Ziellinie gegen seinen BMW-Kontrahenten und errang somit den zweiten Platz. Sandritter und Klingmann mussten demzufolge mit dem letzten Podestrang vorliebnehmen. 

Lambda Performance fällt klemmenden Gaspedal zum Opfer

Derweil hatte sich der Ford-Rennstall Lambda Performance zwischenzeitlich auf die zweite Position taktiert, fiel jedoch einem technischen Defekt anheim. Startfahrer Frank Kechele pirschte sich im Verkehr an die Streithähne um Platz zwei heran, fand aber keinen Weg an dem Porsche-BMW-Duett vorbei. Daher steuerte Kechele frühzeitig seine Boxenmannschaft an, um das Lenkrad an Kollege Dominik Schwager zu übergeben. 

Der Ford-Pilot kehrte schließlich an zweiter Stelle zurück auf den sächsischen Traditionskurs. Seine Aufholjagd auf den Spitzenreiter endete jedoch jählings, da das Gaspedal des Ford GT klemmte, weshalb Schwager im Kies strandete und mit der Streckenbarriere kollidierte. Indes setzten sich Martin Ragginger und Robert Renauer (Herberth-Porsche) im Kampf um Position vier gegen Maximilian Götz und Maximilian Buhk (HTP-Mercedes-Benz) durch. 

Auf dem sechsten Platz landeten Daniel Dobitsch und Aditya Patel (MS-Racing-Audi). Siebente wurden die Stallgefährten Florian Stoll und Sebastian Asch. Dahinter rangierten Andreas Simonsen und Sergei Andrejewitsch Afanassjew (HTP-Mercedes-Benz) vor den Gaststartern Yelmer Buurman und Martin Matzke (Vita4One-BMW). Die besten Zehn komplettierten Christian Mamerow und Philip Geipel (Yaco-Audi).

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Mies und Rast erobern Tabellenführung 

Die Laufsieger Rast und Mies haben damit obendrein die Tabellenführung erobert. Mit 60 Punkten verbuchen die Audi-Autler einen Vorsprung von neun Zählern auf die Porsche-Piloten Ragginger und Renauer. Jeroen den Boer und Simon Knapp (DB-BMW), die als Spitzenreiter in den Osten der Republik reisten, schieden bereits in der ersten Runde mit einem Reifenschaden aus. Darum sind die Niederländer auf den dritten Rang in der Punktewertung zurückgefallen. 

Indessen entschied René Bordeaux (Herberth-Porsche) die Herrenfahrer-Kategorie zu seinen Gunsten. Gemeinsam mit Alfred Renauer belegte der Münchner Gesamtposition 15. Konkurrentin Christina Nielsen (Farnbacher-Porsche) erzielte an der Seite von Marco Seefried lediglich den 17. Platz. Dritter unter den Gentlemen-Fahrern wurde Toni Seiler (Callaway-Corvette), welcher sich das Volant mit Gerhard Tweraser teilt.

Morgen steht den Protagonisten um acht Uhr regulär ein viertelstündiges Warm-up zur Verfügung, um noch einmal letzte Vorbereitungen für das Sonntagsrennen um 12.15 Uhr zu treffen. Beim zweiten Durchgang auf dem knapp vier Kilometer messenden Sachsenring starten wiederum Klingmann und Sandritter von der Poleposition – die erste Startreihe vervollständigen unterdes Mies und Rast.


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