24-Stunden-Rennen: Bonk Motorsport strebt Klassensiege an

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Bonk Motorsport geht beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit fünf Autos an den Start. Das Team strebt beim Saisonhöhepunkt bis zu zwei Klassensiege an. Primäres Ziel ist jedoch die Zielankunft. Dabei setzt der Münsteraner Renstall auf vier BMW-Boliden sowie eine Corvette C6.

Für Teamchef Michael Bonk mit seinen fünf Fahrzeugen gilt erst einmal folgende Devise: „Ankommen“. Dabei strebt das Münsteraner Team bis zu zwei Klassensiege beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an. Insgesamt setzt die Mannschaft auf vier BMW-Boliden sowie auf eine Corvette C6.

In der SP10 rollen wiederum zwei BMW M3 GT4 an den Start. „Beide Autos sind nahezu identisch und daher auch gleich stark.“ Ziel ist es, beide Autos auf dem Podium zu platzieren. Welcher der beiden Wagen am Ende der schnellere ist, werde laut Bonk die Tagesform entscheiden.

Ans Steuer des BMW Z4 GT3 werden Henry Walkenhorst, Ralf Overhaus, Wolf Silvester und Max Partl greifen. „Wir müssen ganz ehrlich sein: das Auto könnte zwar um dem Gesamtsieg mitfahren, aber dazu fehlen uns dann doch die Mittel.“ Mit seinem Flagschiff peilt Bonk einen Platz unter den ersten Zwanzig an. Dafür ist in den letzten Tagen vor dem Rennen jedoch noch einiges an Arbeit notwendig, um die diversen Updates im BMW zu verbauen.

Etwas entspannter kann Bonk die Vorbereitung mit der Corvette C6 angehen. Das Auto, das von den beiden Stammfahrern Tobias Guttfroff und Joachim Kiesch sowie Arno Klasen und Volker Strycek pilotiert wird, ist schon längst einsatzbereit. Der Teamchef selbst ist schon gespannt, wie seine beiden neuen Fahrer mit dem Auto umgehen werden. „Die beiden Stammfahrer sind ja schon gut, aber ich bin mal gespannt was Klasen und Strycek mit dem Auto so anstellen.“

Als fünftes Auto wird Bonk mit einem BMW 320si an den Start gehen. Dabei sind Jürgen Meyer und Axel Burghardt als Fahrer gesetzt, die beiden anderen Piloten fallen aus gesundheitlichen Gründen aus. Doch Michael Bonk ist zuversichtlich, dass er bis zum Nennschluss noch Ersatz findet. Zudem erhofft man sich auch bei dieser Truppe ein gutes Ergebnis in der Klasse. „Die direkte Konkurrenz ist zwar bei den Leistungsdaten etwas stärker, aber beim 24-Stunden-Rennen muss das nichts heißen“, verweist Bonk nicht zuletzt auf den hohen Materialverschleiß während des Rennens.