Tag des Donners: Ford gewinnt in Spa-Francorchamps

Der Donnervogel trotzte den Elementen: Nicolas Verdonck und Frank Kechele holten im Ford GT den Sieg im ersten GT-Masters-Rennen in Spa-Francorchamps. Platz zwei ging an die Namensvetter Maximilian Buhk und Götz. Simon Knap und Jeroen den Boer wurden Dritte.

Der Donnervogel trotzte den Elementen: Nicolas Verdonck und Frank Kechele holten im Ford GT den Sieg im ersten GT-Masters-Rennen in Spa-Francorchamps. Platz zwei ging an die Namensvetter Maximilian Buhk und Götz. Simon Knap und Jeroen den Boer wurden Dritte.

Da haben sich zwei gefunden: Der Ford GT passt wie die Faust aufs Auge zur belgischen Ardennen-Achterbahn. Weder wechselnde Bedingungen mit sintflutartigen Regenfällen zur Rennmitte, noch ein Dreher des US-Big-Bangers konnten Nicolas Verdonck und Frank Kechele heute aufhalten. Im Ziel betrug der Vorsprung auf Maximilian Buhk und Maximilian Götz im Mercedes-Benz AMG SLS GT3 sieben Sekunden.

In der Anfangsphase konnten sich Verdonck im Ford GT schon gut vom Feld absetzen. Simon Knap im BMW Z4 nahm die Verfolgung auf, konnte den Ford aber nie wirklich unter Druck setzen. Doch als die Positionen bezogen waren, ergoss sich einer der typischen Ardennen-Regen über den Grand-Prix-Kurs von Spa-Francorchamps. Das Wasser ergoss sich über die gesamte Strecke und das Fahren wurde zur Rutschpartie.

Das Timing des Regens war nämlich extrem ungünstig. Bis zur Öffnung des Boxenstopp-Fensters fehlten noch gut drei Runden. Das gesamte Feld ging volles Risiko und blieb mit Slicks auf der mittlerweile klatschnassen Strecke. Mit Öffnung des Fensters rollte das Feld quasi geschlossen zum Fahrerwechsel. Nur einige wenige Verwegene blieben eine weitere Runde auf der Strecke, um sich vielleicht doch einen Vorteil zu erhaschen. Dieses Unterfangen war freilich nicht von Erfolg gekrönt.

Buhk/Götz profitieren vom Regenchaos

Nachdem alle Protagonisten ihre Stopps absolviert hatten, lag die weiße Flunder weiter in Front. Dahinter hatte sich aber mittlerweile Götz im Mercedes-Flügeltürer als Gewinner der chaotischen Phase auf Rang Zwei geschoben und machte Jagd auf Kechele, der sich unter dem Druck des Fernduells auch prompt zu einem Fehler hinreißen ließ.

Ausgangs der Stavelot-Kurve verlor er das Hecke des US-Boliden und legte einen lupenreinen 360-Grad-Dreher auf den Ardennen-Asphalt. Gottlob ging die Show-Einlage ohne Einschlag von statten und blieb, bis auf einige Sekunden Zeitverlust, ohne weitere Folgen. Zu groß war der Vorsprung vorher angewachsen.

In der Folge ließ es Kechele etwas vorsichtiger angehen und rettete am Ende noch einen Vorsprung von sieben Sekunden ins Ziel. Hinter Buhk/Götz kamen Knap und Jeroen den Boer im BMW als Dritte im Ziel an. Mit dem Sieg schiebt sich das Ford-Duo nun an die Spitze der Meisterschaft und hat zudem beste Chancen, diese Position im zweiten Lauf morgen Mittag zu verteidigen, wenn die Ford-Piloten erneut von der Poleposition starten.


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