24-Stunden-Rennen: Formel 1 im Rahmenprogramm

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Der siebenmalige Weltmeister Michael Schumacher wird dem diesjährigen 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife am Pfingstsonntag einen Besuch abstatten. Die Fans rund um die Grüne Hölle dürfen sich auf eine besondere Demorunde freuen.

Nick Heidfeld machte es 2007 vor. Es ist möglich, in aktuellen Formel-1-Boliden die Nordschleife zu umrunden. Michael Schumacher wird es ihm vor dem Start des 24-Stunden-Rennens gleichtun. Mit einer Demorunde in einem Mercedes AMG Petronas F1 will er sich bei den Fans für die Unterstützung während seiner Laufbahn bedanken.

 „Ich verbinde viele schöne Erinnerungen mit dem Nürburgring und freue mich sehr darauf, meinen Fans in der Nähe meiner Heimatstadt Kerpen mit dieser Fahrt eine Freude zu bereiten“, so Schumacher. „Aber auch für mich wird es ein fantastisches Erlebnis, mit einem aktuellen Formel-1-Silberpfeil über die Nordschleife zu fahren – allein wenn man bedenkt, dass dort der Mythos der Silberpfeile begründet wurde. Eine Runde mit einem modernen Silberpfeil auf der schönsten und schwierigsten Rennstrecke der Welt, das ist für jeden Rennfahrer eine faszinierende Kombination und ein motorsportliches Highlight.“

Wenn man bedenkt, wie viele Zuschauer 2007 an den Ring kamen, um Heidfelds Fahrt im BMW-Formel-1 zu sehen, kann einem Angst und Bange werden. Schließlich ist das 24-Stunden-Rennen an sich nicht gerade schlecht besucht. Schumacher wird sich mit Sicherheit die Frage gefallen lassen müssen, ob und wann er auch in einem Wettbewerb auf der Nordschleife antreten will. Auf die Antwort darf man gespannt sein.  

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