Ferrari-Projekt: GT Corse tritt mit Zwei-Wagen-Gespann an

GT Corse stockt auf. Der Ferrari-Rennstall setzt fortan zwei Ferrari-Rennwagen in der VLN ein. Während der Wintermonate hat die Equipe aus dem hessischen Oberursel seine Einsatzfahrzeug zudem einer Überarbeitung unterzogen. Ein Start beim 24-Stunden-Rennen steht ebenfalls auf der Agenda.

GT Corse stockt auf. Der Ferrari-Rennstall setzt fortan zwei Ferrari-Rennwagen in der VLN ein. Während der Wintermonate hat die Equipe aus dem hessischen Oberursel seine Einsatzfahrzeug zudem einer Überarbeitung unterzogen. Ein Start beim 24-Stunden-Rennen steht ebenfalls auf der Agenda.

Der Ferrari-Rennstall GT Corse weitet seine Aktivitäten in der VLN-Langstreckenmeisterschaft aus. In diesem Jahr stockt die Equipe um Danny Pfeil auf ein Zwei-Wagen-Gespann auf und setzt künftig zwei 458-Italia-Boliden – intern „Blue Brothers“ genannt – ein. Darüber hinaus plant das Ferraristi-Ensemble aus Oberursel ein Engagement beim 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife.

Bereits in der vergangen Saison betreute GT Corse den Einsatz eines seriennahen Maranello-Renners, den die hessischen Techniker über den Winter weiterentwickelt haben. „Wo Ferrari drauf steht, da sollte auch Ferrari drin sein“, sagt Martin Kohlhaas, der als Technischer Leiter der racing one GmbH fungiert. „Deshalb haben wir für die Saison 2013 nicht nur das Aerodynamik-Paket und das Fahrwerk weiterentwickelt, sondern auf vielfachen Wunsch der VLN-Community auch hörbar am Sound unseres Roten gearbeitet.“

Vom Endprodukt der Entwicklungen zeigt sich Kohlhaas überzeugt, sich sowohl im Rahmen des Reglements zu bewegen als auch den Wünschen der Liebhaber Rechnung zu tragen. „Ich bin jedenfalls zuversichtlich, dass uns mit der neuen Abgasanlage der Spagat zwischen den vorgeschriebenen Phonbestimmungen und den 9 200 U/min gelungen ist“, gibt sich der Einsatzleiter hochgemut.

Beim verschobenen Saisonauftakt, dem 38. DMV-Vier-Stunden-Rennen, vertraut GT Corse einerseits auf Neuzugänge, andererseits auf bewährtes Personal. Stammfahrer Alexander Mattschull teilt sich das Lenkrad mit ALMS-Experte Pierre Ehret. Die zweite Besatzung formiert sich unterdessen aus Kohlhaas selbst sowie dem ehemaligen DTM-Piloten Carsten Struwe und Mike Jäger.

Teamchef Pfeil fasst abschließend den Stand des Projektes zusammen: „Wir haben uns 2011 mit dem Einstieg in den Ferrari-Kundensport einen Drei-Jahres-Plan gestellt, den wir Step by Step abgearbeitet haben. Jetzt sind alle Prozesse aufgesetzt, und wir sind sehr stolz, inzwischen sechs 458 Endurance betreuen zu dürfen. Im Rahmen unserer ,GT Corse Clienti Tage‘ haben wir die Autos stetig für Ihren Einsatz auf der Nordschleife weiterentwickelt und zugleich viele neue Ferraristi von unserem interessanten Konzept überzeugen können. Wir wollen weiter gesund wachsen und der VLN-Gemeinde treu bleiben.“?


Kommentare

Schreibe einen Kommentar