Am Vormittag des zweiten ELMS-Testtages in Le Castellet nahm Signatech-Alpine das Zepter in die Hand. Nelson Panciatici drückte der Konkurrenz einen Rückstand von beinahe zwei Sekunden aufs Auge. Die Verfolger von Jota Sport und TDS Racing schalteten jedoch einen Gang zurück.
Am heutigen Mittwoch steht für die ELMS-Akteure ein zweiter Testtag in Le Castellet auf dem Plan. Während der vierstündigen Trainingseinheit am Vormittag ragte neuerlich die Equipe von Signatech-Alpine heraus. Der Franzose Nelson Panciatici umrundete den Paul Ricard HTTT in 1:47,652 Minuten und trägt sich damit als der bisweilen flotteste Fahrer der Einstellfahrten in die Zeitenliste ein. Zudem distanzierte der Oreca-Pilot die Konkurrenz um beinahe zwei Sekunden.
Die Mannschaft von Jota Sport klassierte sich schlussendlich an zweiter Stelle. Allerdings fuhr Zytek-Schützling Simon Dolan deutlich langsamere Rundenzeit als am Vortag. Dolan ließ sich einen Umlauf in 1:49,583 Minuten notieren, womit der Brite seine eigene Bestleistung rund eine Sekunde verfehlte. Auf Platz drei rangierten wiederum die Titelverteidiger von TDS Racing. Oreca-Autler Jonathan Hirschi verpasste den Sitzungsschnellsten um 2,405 Sekunden.
Morand Racing blieb ebenfalls unter seinen Möglichkeiten. Nachdem Natascha Gachnang den Morgan-Prototyp dienstags am zügigsten um die progressistische Piste bugsierte, reihte sich die Schweizerin bloß an vierter Stelle ein – mit einem Rückstand von mehr als zweieinhalb Sekunden. Fünfte wurde die Truppe von Boutson Ginion Racing: Bastien Brière erzielte eine Bestzeit von 1:50,706 Minuten.
DKR Engineering rang abermals um den Anschluss. Sowohl Christophe Bouchut als auch Olivier Porta verpassten den Spitzenreiter um weitaus mehr als vier Sekunden. Überdies wohnt Oak Racing der Probefahrt am Mittwoch bei. Allerdings tastete sich das Eichengespann behutsam heran. Lediglich Jeffrey Lee drehte in Summe 30 Umrundungen, erreichte jedoch lediglich eine Bestzeit von 1:59,320 Minuten.
In der LMPC-Wertung legte die Nummer-47-Besatzung des Team Endurance Challenge einen Zahn zu. Paul-Loup Chatin, Gary Hirsch und Alex Loan ließen sich eine Bestzeit von 1:53,783 Minuten notieren. Damit war das Oreca-Trio mit Abstand das schnellste Ensemble in der Formula-Le-Mans-Division – den Stallgefährten fehlte über eine Sekunde. Bei RAM Racing bestimmte nach wie vor Matt Griffin das Tempo: der Ferrari-Pilot umkreiste den Rundkurs in der Provence in 1:59,704 Minuten – Bestzeit in der GTE-Kategorie.

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