GT3-Aufstieg: Bonk Motorsport startet mit BMW Z4

Bonk Motorsport steigt auf in die Riege der GT3-Rennställe. Die Mannschaft aus Münster setzt beim VLN-Auftakt erstmals einen nagelneuen BMW Z4 ein. Bis dato hat der bayrische Renner allerdings noch keinen Test absolviert. Das gesamte Fahrzeugaufgebot umfasst sechs Autos. 

Bonk Motorsport steigt auf in die Riege der GT3-Rennställe. Die Mannschaft aus Münster setzt beim VLN-Auftakt erstmals einen nagelneuen BMW Z4 ein. Bis dato hat der bayrische Renner allerdings noch keinen Test absolviert. Das gesamte Fahrzeugaufgebot umfasst sechs Autos. 

Der westfälische Rennstall Bonk Motorsport tritt neuerlich mit einem Großaufgebot in der Eifel an. Die Mannschaft von Michael Bonk plant beim VLN-Saisonauftakt den Einsatz von sechs Fahrzeugen. Neu im Fuhrpark: ein BMW Z4 GT3, welcher bei Schubert Motorsport entwickelt wurde. Am Steuer des bayrischen Supersportwagens wechseln sich Henry Walkenhorst und Ralf Overhaus ab. 

Bisweilen hat der BMW-Bolide allerdings noch keinen Testkilometer zurückgelegt, weshalb sich das Münsteraner Ensemble noch keinerlei Ziele für das Debüt deklariert hat. „Der Motor läuft, alles ist in Ordnung, aber ohne Roll-out will ich erst einmal sehen, wie sich das Auto auf der Strecke verhält“, legt Bonk offen. Zumal zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht feststeht, ob der erste VLN-Lauf angesichts des Winterwetters denn stattfindet.

Was den Umstieg auf das GT3-Gefährt in puncto Technik anbelangt, zeigt sich Bonk guten Mutes, diese Hürde zu meistern. „Der GT3-Z4 ist für uns sicherlich eine Herausforderung, aber letztlich ist auch das nur ein Auto“, räumt der Teamchef ein. Und feixt: „Wir haben mit der Corvette, die wir sporadisch einsetzen, ja fast schon ein GT3-Auto ständig in der Betreuung.“ 

Porsche 997 wieder im Renneinsatz

Indes setzt Bonk Motorsport weiterhin auf den BMW M3 GT4, den Jens Moetefindt, Andreas Möntmann und Adam Christodoulou beim Aufgalopp auf der Nürburgring-Nordschleife pilotieren. „Wir wissen, was mit dem Auto möglich ist, und vielleicht können wir unseren Freund Matthias Holle ein wenig ärgern“, lautet Bonks Kampfansage an die Aston-Martin-Konkurrenz von Mathol Racing.

Darüber hinaus schickt Bonks Truppe den Porsche 997 wieder ins Rennen, welcher im zurückliegenden Jahr als Renntaxi fungierte. Allerdings ist der Start am kommenden Sonnabend noch nicht in trockenen Tüchern, da die Techniker noch am Motor schrauben. Als Fahrer wurden Arvid Steinberg und Bonk höchstpersönlich aufgestellt. Zudem ist der Dreier-BMW für die SP6-Kategorie, da es noch keine GT4-Homologation gibt. 

Des Weiteren kommt am Samstag der Westfalen-Z4 zum Einsatz. Am Lenkrad hantieren Alexander Mies, Emin Akata und Wolf Silvester. Letzterer steigt ferner mit Mario Merten ins Cockpit des Astra OPC Cup, um den neuen Opel-Markenpokal zu bestreiten. Außerdem wurde Axel Burghardt für den BMW 320si benannt. Im Laufe der Saison greifen ihm entweder Bonk oder Steinberg unter die Arme.


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