Audi behauptet weiter die Spitzenposition im Training für das Zwölf-Stunden-Rennen von Sebring. Mit etwas Respektabstand folgen Rebellion-Lola, Muscle-Milk-HPD und wieder Rebellion. Bei den GT-Gespannen ging die zweite Trainingsrunde an den Risi-Ferrari.
Der Audi R18 e-tron quattro mit Marcel Fässler, Benoît Tréluyer und Oliver Jarvis drehte auch im zweiten Training von Sebring die schnellste Runde. Gegenüber der ersten Sitzung konnte Fässler die Zeit um gut eine Zehntelsekunde verbessern. Bei den Rebellen war da schon mehr drin. Beide Wagen verbesserten sich um über eine Sekunde. Da die Muscle-Milk-Truppe nicht ganz an ihre eigene Bestzeit aus dem ersten Training herankam, ging die inoffizielle Benziner-Wertung der Session an Matthias Beche, Kongfu Cheng und Andrea Belicchi im schnelleren der beiden Rebellion-Wagen.
Der Audi mit Allan McNish, Luca di Grassi und Tom Kristensen ist nach seinem Abflug am Donnerstagmorgen wieder hergerichtet und griff auch schon wieder in die Zeitenjagd ein. Mit einer 1:49,407 Minuten erreichte das Trio aber lediglich Rang fünf. Dahinter liegt derzeit nur noch der Dyson-Lola im LMP1-Klassement.
Bei den kleinen Prototypen holte Scott Tucker, Ryan Hunter-Reay und Simon Pagenaud wiederum die Bestzeit im Level-5-HPD. Direkt dahinter folgten die Kollegen im Schwesterwagen und der Greaves-Motorsport-Zytek auf dem dritten Rang.
Bei den GT-Autos herrscht Arbeitsteilung; ging die Krone im ersten Training noch an Aston Martin, wurde diese nun an die Risi-Truppe übergeben. Hier war es Gianmaria Bruni, der die schnellste Runde im Ferrari drehte. Die Aston-Boys bleiben aber weiter in Schlagdistanz auf Rang zwei, genauso wie die schnellste Corvette mit Oliver Gavin, Tomy Millner und Richard Westbrook auf dem dritten Platz. Dahinter folgen die beiden BMW Z4 und der Falken-Porsche mit jeweils gut einer Sekunde Rückstand auf den führenden Italo-Renner.
Das Nachttraining startet um ein Uhr Mitteleuropäischer Zeit.

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