LMP2-Division: Oak Racing erweitert Fahrerkader

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Das Eichengespann hat sein zweites Einsatzfahrzeug besetzt. Bertrand Baguette, Martin Plowman und Ricardo González starten für Oak Racing in der Langstrecken-WM und bei den 24 Stunden von Le Mans. Dabei schätzt sich die Truppe selbst als siegfähig ein und schielt auf den Titelgewinn.

Der französische Rennstall Oak Racing hat seinen Fahrerkader erweitert. Bertrand Baguette, Martin Plowman und Ricardo González pilotieren den Morgan-Prototyp mit der Startnummer 35. Somit stehen die Besatzungen für das Engagement in der Langstrecken-WM fest. Allerdings kommt beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans ein dritter Pescarolo-Renner zum Einsatz, dessen Fahrerfrage noch offen ist.

Das Pilotentrio setzt sich damit aus drei Automobilsportlern zusammen, welche vorwiegend Erfahrungen im Formel-Sektor gesammelt haben, ehe sie ins LMP-Cockpit kletterten. Der Belgier Baguette krönte sich im Jahr 2009 zum Meister der Formel Renault 3.5 und wechselte anschließend in die IndyCar-Serie. Erste Gehversuche im Sportwagen tätigte der Rennfahrer aus Verviers in der FIA-GT-Meisterschaft. Vergangene Saison wurde Baguette Teil des Oak-Ensembles in der LMP1-Division.

Baguette selbst stuft seine Mannschaft als Podest-, gar Siegesanwärter ein. „Mit Ricardo und Martin sind wir eine enorm wettbewerbsfähige Truppe, die in der Lage ist um Podiumsplatzierungen und Siege zu kämpfen“, erklärt der 27-Jährige unmissverständlich. „Oak Racing hat zwei hochkarätige Besatzungen zusammengestellt, welche zu den besten im Feld gehören. Das gibt uns allen einen Schub und drängt uns voran.“ 

„Eines der Fahrzeuge, die es zu schlagen gilt“

Sein Kollege betätigte sich während der letzten Jahre jenseits des Atlantiks. Nachdem der Brite in diversen europäischen Formel-Serien aktiv war, vollzog Plowman den Wechsel in das Indy-Lights-Championat und stieg schließlich in den IndyCar-Wettbewerb auf. In der zurückliegenden Saison wurde Plowman von dem Oak-Kundenrennstall Conquest Endurance für die ALMS-Meisterschaft verpflichtet. 

Im Gegensatz zu seinem Stallgefährten Baguette stapelt der Engländer jedoch tief: „Es steht uns eine Menge harter Arbeit bevor, um die Saison zu präparieren, aber ich werde von einem sehr starken Technikerteam umgeben sein; und werde natürlich von zwei wirklich starken Fahren unterstützt, welche ich respektiere.“ Plowman freue sich insbesondere auf die 24 Stunden von Le Mans, die zu seinen Lieblingsrennen gehörten. 

Dritter im Bunde ist der Mexikaner González, dessen Karriere in der World Serie by Nissan begann. Im letzten Jahr trat der Pilot aus Monterrey für Greaves Motorsport in der Langstrecken-WM an. Während der Sauregurkenzeit habe González zahlreiche Angebote evaluiert, um Chancen auf den Gewinn der Weltmeisterschaft und den Sarthe-Klassiker sicherzustellen. „Und das ist uns zweifelsohne gelungen: Oak Racing war schon immer ein Topteam, und ich habe keinen Zweifel, dass wir eines der Fahrzeuge haben, die es zu schlagen gilt.“