Saisonvorbereitung: Aston Martin testet an der Algarve

Aston Martin hat am Wochenende an der Algarve getestet. Trotz Regenschauer am Sonntag legte die britische Werksmannschaft zahlreiche Kilometer zurück. Darren Turner bestätigt „signifikante Verbesserungen“. Unterdes machten sich die Neuzugänge mit dem überarbeiteten Fahrzeug vertraut.

Aston Martin hat am Wochenende an der Algarve getestet. Trotz Regenschauer am Sonntag legte die britische Werksmannschaft zahlreiche Kilometer zurück. Darren Turner bestätigt „signifikante Verbesserungen“. Unterdes machten sich die Neuzugänge mit dem überarbeiteten Fahrzeug vertraut.

In Vorbereitung auf das Rennprogramm in der Langstrecken-WM hat Aston Martin eine zweitägigen Probefahrt an der Algarve absolviert. Während die routinierten Werksfahrer Stefan Mücke und Darren Turner den überarbeiteten Vantage GTE akribisch testeten, machten sich die Neuzugänge Bruno Senna, Robert Bell und Frédéric Makowiecki sukzessive mit ihrem neuen Dienstwagen vertraut.

Obwohl das Wetter am Südwestzipfel Europas wider Erwarten verregnet war, zeigt sich das Aston-Martin-Gespann zufrieden mit den Testergebnissen. „De facto lief es hervorragend, denn auf diese Weise konnten alle Piloten bei nassen, feuchten und trockenen Bedingungen fahren“, bilanziert Teamchef John Gaw. „Letztendlich spulten wir im Laufe der zwei Tage mehr Kilometer ab, als wir ursprünglich geplant hatten.“ Darüber hinaus hätten sich die Rundenzeiten der Fahrer auf einem vergleichbaren Niveau eingependelt. 

Auf Seiten der Fahrer klingt der Tenor gleichermaßen positiv. Turner findet lobende Worte für die Aston-Martin-Ingenieure. „Es fühlt sich wie ein großer Schritt nach vorne an“, honoriert der Brite die Leistungen seiner Techniker. „Die Mannschaft hat großartige Arbeit über den Winter geleistet und einige signifikante Verbesserungen vorgenommen.“ Sein Kollege Mücke pflichtet bei: „Ich bin überzeugt, dass wir ein siegfähiges Auto am Start haben.“ 

Senna verblüfft bei Dunkelheit und Regen 

Die Neulinge im Aston-Martin-Kader fanden sich unterdessen auf Anhieb zurecht, im Interieur ihres zukünftigen Arbeitsgerätes. Bell hantierte bereits in der Saison 2010 am Steuer eines Vantage-Boliden, doch der Unterschied zum aktuellen Modell sei exorbitant. „Das Fahrzeug, welches ich dieses Wochenende gefahren bin, war ein gänzlich anderes“, analysiert Bell nach der Testfahrt auf dem Hügelkurs an der Algarve. 

Senna brillierte indes zu nächtlicher Stunde. Nachdem der Brasilianer am Sonntag angesichts der Regenschauer nicht das geplante Testpensum erfüllen konnte, legte Senna in der Dunkelheit eine zusätzliche Schicht ein. „In der Nacht war ich schließlich in der Lage, einige Kilometer auf Regenreifen zurückzulegen.“ Anderentags hatte der Novize schließlich die Möglichkeit, das Potenzial des Sportwagens auch im Trockenen auszuloten. 

Selbst Turner war verblüfft von der Darbietung seines Stallgefährten. „Bruno hat seine Feuertaufe am Steuer eines GT-Fahrzeugs – bei Dunkelheit und Regen – zweifelsohne gemeistert“, würdigt Turner. „Er leistete fantastische Arbeit, und ich war überrascht, wie schnell er sich an das Fahrzeug gewöhnt hat.“ Einzige Neuverpflichtung, welche bei der Testfahrt nahe Portimão fehlte, war Peter Dumbreck.

Der Aston Martin Vantage GTE mit der Startnummer 97 wird nun auf den Weg nach Florida verfrachtet, wo der britische Konstrukteur am Zwölf-Stunden-Rennen von Sebring teilnimmt. Die Besatzung beim Klassiker auf dem Flughafenkurs formiert sich aus Senna, Mücke und Turner. Ein weiterer Vantage-Brummer wird von der TRG-Equipe eingesetzt, den Paul Dalla Lana, Pedro Lamy und Billy Johnson pilotieren.


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