Wechselgerüchte: Frikadelli vertraut weiterhin auf Porsche

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Frikadelli Racing dementiert die Gerüchte, auf die Marke BMW umsatteln zu wollen. Der Rennstall aus Barweiler setzt demnach auch im kommenden Jahr einen Porsche GT3 R beim 24-Stunden-Rennen und in der VLN ein. Da Christopher Brück die Mannschaft verlässt, wird ein vierter Pilot gesucht.

Die Mannschaft von Frikadelli Racing setzt auch im kommenden Jahr auf die Marke Porsche. Nachdem Klaus Abbelen vor wenigen Wochen einen BMW Z4 GT3 auf der Nürburgring-Nordschleife getestet hatte, kursierten Gerüchte, der Rennstall von Frank Lynn wolle auf das bayrische Fabrikate umsatteln. Aber das Barweiler Gespann teilte in einem Presseschreiben mit, in der nächsten Saison wieder einen Porsche 911 GT3 R in der VLN-Langstreckenmeisterschaft und beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring einzusetzen. 

„Wir haben im Vorfeld alle Optionen ausgiebig geprüft und uns danach erneut für Porsche entschieden“, erläutert Abbelen. In puncto Fahrerkader gibt es geringfügige personelle Veränderungen. Zwar teilt sich Abbelen das Neunelfer-Steuer neuerlich mit Sabine Schmitz und dem Niederländer Patrick Huisman, doch der vierter Pilotenplatz ist vakant. Denn Christopher Brück kündigte jüngst seinen Wechsel zu den Markenkollegen von Timbuli Racing an. Ergo sucht die Porsche-Truppe noch einen vierten Mann. 

Im Laufe der zurückliegenden Saison avancierte sich die Zuffenhausener Delegation Rennen für Rennen in den Kreis der Favoriten. Mehrfach glückte Abbelen und Gefolge der Vorstoß unter die besten Fünf. Der Sprung aufs Treppchen blieb dem Ensemble jedoch verwehrt.