Orechová Potô?: Vita4One-BMW fährt erste Trainingsbestzeit

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Auftakt in Orechová Potô?: Mathias Lauda markierte auf dem Slovakiaring die erste Bestzeit des Wochenendes. Der Vita4One-BMW-Schützling behielt gegen Audianer Laurens Vanthoor und Mercedes-Pilot Markus Winkelhock die Oberhand. Yelmer Buurman belegte den vierten Rang.

GT-Weltmeisterschaft in Orechová Potô?, zweiter Akt: Auf dem Slovakiaring ist erneut der Startschuss gefallen – zum zweiten Mal in diesem Jahr. Dabei setzte sich Mathias Lauda in der ersten freien Trainingssitzung an die Spitze des Klassements. Der Vita4One-Pilot zirkelte seinen BMW Z4 in 2:02,023 Minuten um den beinahe sechs Kilometer messenden Kurs. Dennoch waren ihm seine Kontrahenten dicht auf den Fersen. 

WRT-Audi-Schützling Laurens Vanthoor verfehlte die Bestmarke um lediglich 57 Tausendstelsekunden, wobei dem Belgier Markurs Winkelhock im Nacken saß. Der Münnich-Mercedes-Fahrer verpasste den Trainingsschnellsten um neun Hundertstelsekunden. Dahinter reihte sich der zweite Vita4One-Akteur ein: Yelmer Buurman blieb mit 0,113 Sekunden Rückstand gleichermaßen in Kontakt mit der Spitzengruppe.

Die Rundenzeiten der ersten freien Trainingseinheit verdeutlichen zudem, inwieweit die GT-WM-Protagonisten bereits mit der slowakischen Rennstrecke vertraut sind. Obwohl die Abstände ab dem fünften Rang wachsen, sind die Freitagszeiten im Schnitt eine Sekunde schneller als noch im Juni. Die Verfolgergruppe wurde indes von Filip Salquarda (AF-Corse-Ferrari/+0,326 Sekunden) angeführt.

Hexis-Equipe noch im Hintertreffen

Sechster wurde Thomas Jäger (Münnich-Mercedes/+0,339 Sekunden), welcher sich gegen Frank Stippler (WRT-Audi/+0,375 Sekunden) und das Lamborghini-Duo Štefan Rosina (+1,051 Sekunden) und Darryl O’Young (+1,112 Sekunden) behauptete. Die Hexis-Mannschaft hinkte im ersten Durchgang noch hinterher. Das McLaren Gespann sortierte sich mit Grégoire Demoustier (+1,489 Sekunden) an zehnter Stelle ein, während Frédéric Makowiecki abgeschlagen das Schlusslicht bildete. 

Andreas Zuber (Sunred-Ford/+1,791 Sekunden) und Francesco Castellacci (AF-Corse-Ferrari/+1,811 Sekunden) legten ebenfalls ein gemächliches Tempo an den Tag. Zudem konnte bis dato keine Besatzung für den zweiten Ford GT aus dem Hause Sunred Engineering zusammengestellt werden. Somit treten bloß 13 Fahrzeuge zur sechsten Saisonrunde der FIA-GT-Weltmeisterschaft an.

Das zweite freie Trainingssegment ist von 15.10 Uhr bis 16.30 Uhr anberaumt. Die Qualifikation findet am morgigen Samstag um 10.15 Uhr statt, ehe um 17.45 Uhr das Qualifikationsrennen startet. Das Hauptrennen geht am Sonntag um 13.15 Uhr über die Bühne – zuvor steht den Teilnehmern ein halbstündiges Warm-up zur Verfügung.