Oak-Unfall: Moreau auf dem Weg der Genesung

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Entwarnung im Fall Guillaume Moreau: Der Oak-Schützling verletzte sich bei einem schweren Unfall während der Le-Mans-Testfahrten. Infolge einer Notoperation in der Universitätsklinik in Angers macht der Franzose jedoch bereits erste Fortschritte auf dem Weg seiner Genesung.

Mittlerweile sind die ärztlichen Prognosen im Falle von Guillaume Moreau zuversichtlich. Der französische Pilot in Diensten von Oak Racing verunglückte bei den Le-Mans-Testfahrten im Bereich Karting und trug schwerwiegende Blessuren davon. Doch dank des kompetenten medizinischen Personals an der Strecke und ihrer Entscheidung, den Fahrer in die Universitätsklinik nach Angers zu verweisen, konnten entsprechende Operationen durchgeführt werden. 

Unmittelbar nach seiner Ankunft im Spital wurde Moreau in die Station für Notfallchirurgie gebracht, wo sich überdies neurochirurgische Spezialisten um diese Art von Trauma kümmern konnten. Der zuständige Arzt Dr. Olivier Lucas diagnostizierte eine Verletzung am zwölften Rückenwirbel, welche sich wiederum auf das Rückenmark auswirkte. Der entsprechende chirurgische Eingriff war erfolgreich – weitere Frakturen wurde stabilisiert und keine weiteren Schäden festgestellt. 

Auf diese Weise konnte das Schlimmste vermieden werden. Obwohl erst wenige Tage seit der Operationen vergangen sind, wurden die ersten Entwicklungen positiv gedeutet. Erste Tests nach dem Eingriff waren ermutigend, was das Gefühl in seinen Beinen anbelangt. Zwar steht Moreau ein langer Weg der Genesung bevor, aber die Ärzte sind angesichts der mentalen Stärke des Rennsportroutiniers frohen Mutes.

Selbstverständlich wünscht die gesamte Oak-Mannschaft alles Gute bei seiner Heilung. Zudem spricht auch Moreau selbst einen Dank an jedermann aus, der nach seinem Unfall Nachrichten gesendet hat. Einerseits habe es geholfen, ein Lächeln zu entlocken, andererseits habe es in dieser schwierigen Zeit ermutigt.