Honda: Offizielles Sportwagen-Engagement im nächsten Jahr?

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Mittlerweile liebäugelt auch Honda mit einem Einstieg ins Langstrecken-Geschäft. Bei einem Besuch der Presse im englischen Werk Swindon verlautbarte die Chefetage, bereits im kommenden Jahr eine Wiederkehr in die Sportwagen-Szene zu planen. Toyota und Nissan haben vorgelegt. 

Der Langstreckensport gewinnt im Land der aufgehenden Sonne wieder an Popularität. Der japanische Automobilkonzern Toyota feiert heuer bei der Jubiläumsauflage der 24 Stunden von Le Mans seine werksseitige Rückkehr und die Landsmänner von Nissan rüsten sage und schreibe 14 Rennställe mit ihren Motoren aus. Mittlerweile kokettiere auch Honda mit einem Engagement in der Prototypenszene.

Nach Informationen unserer britischen Kollegen von „Dailysportscar“ wolle der asiatische Hersteller nächstes Jahr eine Werksdelegation an die Sarthe schicken. Bei einem Pressebesuch in der Fertigungsanlage Swindon, wo die Modelle Civics, CR-Vs und Jazz, ebenso wie das VTEC-Aggregat, produziert werden, wurden seitens Paul Ormond, Generaldirektor von Honda UK, einige Andeutungen gemacht.

Demnach sei eine Wiederkehr in das Sportwagen-Milieu in der kommenden Saison nicht ausgeschlossen. Derzeit offeriert Honda lediglich in Erscheinung von HPD Werksunterstützung für Strakka Racing und JRM in der Topklasse der Sportwagen-WM und für Starworks und Level 5 in der LMP2-Division. Das letzte offizielle Honda-Programm wurde in den neunziger Jahren auf die Beine gestellt, als Honda selbst sowie Kremer und Kunimitsu einen NSX-Renner in der GT-Wertung einsetzten.