24 Stunden: Porsche und Audi legen vor

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Der Manthey-Porsche mit Marc Lieb, Romain Dumas, Lucas Luhr und Richard Lietz holte sich in der heutigen Nachtqualifikation die provisorische Poleposition. Dahinter folgten zwei Audi-Renner der Teams Mamerow und Phoenix. Der beste BMW schloss das Training auf Rang vier ab.

Gleich am Anfang der vierstündigen Nachtqualifikation setzte der Manthey-Wochenspiegel-Porsche eine erste Duftmarke in Form einer Verbesserung der bis dahin schnellsten Rundenzeit um über drei Sekunden. Überraschend stark zeigten sich die beiden Aston Martin. Hinter dem Mamerow-Audi lagen die beiden Insel-Sportler früh auf den Rängen drei und vier.

Bei einsetzender Dämmerung mehrten sich die Meldungen über Dreher und kleinere Unfälle. Auch der führende Manthey-Porsche leistete sich einen Ausrutscher im Streckenabschnitt Metzgesfeld, der aber glimpflich und ohne Karosserieverformung des Neunelfers ausging.

Bei Halbzeit des Qualifyings schnappte sich der Phoenix-Audi mit der Startnummer drei den dritten Platz und der WRT-Audi sprengte das Aston-Martin-Duo und lag zunächst zwischen den beiden auf Rang fünf. In der letzten Stunde schob sich der Vita4One-BMW mit der Nummer 18 noch auf den vierten Platz und der Gemballa-McLaren huschte  auf den neunten Platz zwischen den zweiten Manthey-Porsche und die Frikadelli-Truppe, die die Topzehn abschließt.

Mercedes-Benz noch nicht in Form

Enttäuschend verlief das Qualifikationstraining für die Sternenkrieger. Der beste Flügeltürer verpasste als Elfter zwar nur knapp den Sprung unter die ersten Zehn, der vermeintlich stärkste Flügeltürer mit Bernd Schneider, Ales Margaritis, Kenneth Heyer und Lance-David Arnold verschwand aber in den Tiefen des Klassements auf Rang 32.

Das Ergebnis von heute hat noch keine große Aussagekraft über das Kräfteverhältnis der Topteams. Zum einen ist der Startplatz bei einem Langstreckenrennen nicht das Wichtigste, zum Anderen werden die ersten 40 Plätze der Startaufstellung erst morgen am frühen Abend im Top-40-Qualifying vergeben. Die Tatsache, dass sich einige Teams schon bei den ersten drei VLN-Läufen für das abendliche Shoot-out qualifiziert haben, wirkt zusätzlich nebulös. Diese Teams können die gezeiteten Sessions locker angehen, sich auf die reine Abstimmungsarbeit konzentrieren und ihr Pflichtprogramm abspulen.