Mohr mit Audi TT-RS: Besuch auf dem Podium ist Pflicht

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Die Audi-Truppe „race & event“ visiert beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring einen Podiumsrang in der SP4T-Wertung an. Das Quartett Schmersal, „C Tiger“, Kaiser und Sluis demonstrierte bei den bisherigen VLN-Rennen bereits sein Potenzial. Für Teammanager Mohr sei alles andere eine Enttäuschung. 

Der Tenor in den Reihen von „race & event“ ist dieser Tage eindeutig. Unisono wurde das Ziel für die 24-Stunden-Hatz auf der Nürburgring-Nordschleife deklariert: ein Platz auf dem Stockerl in der Turbospezial-Division SP4T. Das Einsatzfahrzeug ist der Audi TT-RS mit 400 Pferdestärken, welcher in der diesjährigen VLN-Saison bis dato Stammgast auf dem Podest war.

„Alles andere als ein Podiumsplatz wäre eine Enttäuschung“, gesteht Teammanager Martin Mohr nach den bisherigen Erfolgen. „Wir haben ein Topauto, gute und routinierte Fahrer und ein eingespieltes Boxenteam. Wenn die Technik hält, sind wir ganz vorne dabei.“ Nichtsdestoweniger steht die Konkurrenz Gewehr bei Fuß, denn in der SP4T-Kategorie starten immerhin acht Fahrzeuge. 

Am Steuer des Ingolstädter Flitzers hantieren Heinz Schmersal und „C Tiger“ aus Wuppertal sowie der Liechtensteiner Patrik Kaiser und Thomas Sluis. „Unser Schwesterfahrzeug von Raeder Motorsport ist sicherlich der große Favorit, aber dahinter sollten wir dann schon liegen“, fährt Mohr fort. „Und ein solches Rennen ist lang, die Reifen und die Technik müssen halten. Das Wetter ist auch oft der große Unbekannte. Wir lassen uns überraschen!“

„Der Audi ist wirklich ein beeindruckendes Auto, und nach nur drei Rennen Erfahrung wissen wir nun auch, wie wir die FH-Truppe auf der Strecke schlagen können“, pflichtet „C Tiger“ bei. „Ich freue mich nun auf das gemeinsame 24-Stunden-Rennen und viel Spaß mit meinen Teamkollegen.“

„Das 24-Stunden-Rennen ist für mich ganz klar das Highlight in meiner bisher noch jungen Motorsportkarriere“, frohlockt Kaiser wiederum. „Ich habe in den letzten Monaten Kondition, Kraft, Fitness und Koordination trainiert. Obwohl mir die ersten drei VLN-Läufe gezeigt haben, dass ich gut in Form bin, habe ich die letzten zwei Wochen das Training nochmals intensiviert. Jetzt bin ich richtig heiß auf das Rennen und bin stolz darauf, dass ich neben Heinz, Tiger und Thomas mit sehr erfahrenen Fahrern im selben Auto sitzen darf. Ganz oben auf der Prioritätenliste steht dabei das unfallfreie Durchfahren über die Distanz und der Spaßfaktor!“

In Summe treten fünf TT-RS-Versionen des Audi-Boliden in der Spezialklasse für Fahrzeuge bis 2.500 Kubikzentimeter an. Gesellschaft leistet die TT-S-Variante und zwei Ford-Focus-Brummer. Die Leistungsdichte in dieser Wertung dürfte dementsprechend hoch sein.