Qualifikation in Zolder: Porsche gewinnt Reifenpoker

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Porsche steht mit Matt Halliday und Mike Parisy auf der Poleposition für das Qualifikationsrennen in Zolder. Grundstein war eine riskante Reifenwahl im dritten Abschnitt. Audi errang mit Frank Stippler und Oliver Jarvis Startplatz zwei. Lamborghini landete auf Position drei. 

Die Qualifikation der GT-WM in Zolder war im dritten Abschnitt ein wahrer Reifenkrimi. Das Porsche-Duo Matt Halliday und Mike Parisy hatten das glücklichere Händchen und konnten dank einer riskanten Reifenwahl die Poleposition mit einer Zeit von 1:33,568 Minuten für sich entscheiden. Sie hatten auf einer abtrocknenden Piste für den dritten Qualifying-Abschnitt Slicks aufgezogen.

Die Audi-Piloten Frank Stippler und Oliver Jarvis hatten dagegen neue Regenreifen gewählt und setzten sich mit einem Abstand von 0,136 Sekunden auf das Porsche-Duo auf Rang zwei. Mit der gleichen Reifenwahl fuhren Darryl O’Young und Tomas Enge (Reiter-Lamborghini) auf Rang drei. 

Schnellster Mercedes SLS GT3 war das Auto von Thomas Jäger und Nicky Pastorelli, die nach einer Einführungsrunde mit Regenreifen ebenfalls auf Slicks wechselten und den vierten Platz behaupten konnten. Michael Bartels hingegen, der ebenso auf Slicks fuhr, konnte diese nicht auf Temperatur bringen und wurde auf den sechsten Platz verwiesen. 

Schwache Leistungen der McLaren- und Ferrari-Teams 

Während Grégoire Demoustier nach vier gefahrenen Runden im ersten Zeitensegment aufgrund technischer Probleme die Segel streichen musste, erreichte das Schwesterauto mit Stef Dusseldorp und Frédéric Makowiecki immerhin den zweiten Teil der Qualifkiaton. Dort reichte es jedoch nur für Rang zehn. Mit den rutschigen Bedingungen kamen auch die Ferrari-Renner nicht zurecht. Das Auto mit Toni Vilander und Filipe Salaquarda positionierte sich auf dem undankbaren neunten Gesamtrang. Platz zwölf sprang am Ende für Francesco Castellacci und Enzo Ide raus.