Mercedes: ROWE Racing bildet die Speerspitze der SLS GT3

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ROWE Racing setzte sich in den eigenen Reihen durch: Die Mercedes-Flügeltürer der Mannschaft aus Bubenheim sicherten sich beim zweiten VLN-Rennen die Ränge sieben und acht. Somit ließ das Duo die restlichen Silberpfeile hinter sich.

Das zweite Rennen der VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring haben die zwei Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von ROWE Racing als bestplatzierte Schwaben-Flügeltürer abgeschlossen. Für die Mannschaft rund um ROWE-Geschäftsführer Michael Zehe und Einsatzleiter Hans-Peter Naundorf von der Motorsport Competence Group (MCG) standen am Ende des 37. DMV 4-Stunden-Rennens die Plätze sieben und acht zu Buche.

Die rund 500 PS starken GT-Renner des Bubenheimer Teams starteten von den Positionen 19 und 20 in den zweiten VLN-Saisonlauf. Konstant schoben sich die weiß lackierten Autos mit den Startnummern „7“ und „6“ nach vorn. Thomas Jäger und Alexander Roloff sorgten als Startpiloten für eine gute Ausgangslage für das Rennen, denn schon nach der Hälfte tauchten beide Klasse-SP9-SLS erstmals unter den Top-Ten auf.

Der Ex-DTM-Profi Jäger erhielt Unterstützung vom ehemaligen Porsche-Carrera-Cup- und Supercup-Fahrer Jan Seyffarth. Bei Seyffarths Premiere im ROWE-Team sicherte sich das Duo auf Anhieb den siebten Platz im mit 190 Fahrzeugen prall gefüllten VLN-Feld. Dahinter reihten sich nach etwas mehr als dreieinhalb Stunden Renndauer – der Lauf wurde vorzeitig aufgrund von einsetzendem Hagel abgebrochen – Alexander Roloff, Marko Hartung und Roland Rehfeld ein. Dem Trio fehlten knapp zwei Minuten auf die Teamgefährten. Allerdings waren die ROWE-SLS die bestplatzierten Mercedes-Flügeltürer im Feld, zudem ließen sie die neuen McLaren MP4-12C GT3 hinter sich.

Nach dem Rennen sagte ein zufriedener Teamchef und MCG-Inhaber Hans-Peter Naundorf: „Ein Ergebnis mit beiden Fahrzeugen in den Topzehn ist absolut in Ordnung – insbesondere da es für ROWE RACING ein weiteres Testrennen war. Wir sind mit der Performance unserer Fahrer und der Mannschaft sehr zufrieden – allerdings fehlt es dem SLS derzeit noch an Topspeed auf der langen Geraden der Döttinger Höhe.”