BMW: Dirk Werner vervollständigt Fahreraufgebot

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Die Würfel sind gefallen: Dirk Werner hat das Rennen um das letzte Cockpit bei den DTM-Rückkehrern von BMW gemacht. Der 30-Jährige wechselt somit aus dem Langstrecken-Rennsport in das Tourenwagen-Projekt der Münchener – große Vorfreude auf die kommende Saison.

Der Automobilhersteller BMW hat am heutigen Nachmittag den sechsten der sechs Piloten für sein Comeback in die DTM bekanntgegeben: Es ist der Deutsche Dirk Werner. Damit sind alle Spekulationen um die Vergabe des letzten Fahrerplatzes im Team der Bayern beendet. Werner ging in der vergangenen Saison unter anderem erfolgreich für BMW Team RLL in der American Le Mans Series (kurz: ALMS) an den Start und belegte dort den dritten Platz in der GT-Fahrerwertung.

„Das ist fantastisch“, freut sich der Hannoveraner in einer Pressemeldung von BMW Motorsport. Werner, der 2007 als erster Nicht-Amerikaner die Grand-Touring-Meisterschaft der Grand-Am Sports Car Series gewann, wird fortan mit zahlreichen Größen des Motorsports zusammenarbeiten: Der amtierende DTM-Champ Martin Tomczyk ist ebenso sein neuer Stallkumpane wie auch Ex-Vizegesamtsieger Bruno Spengler; dazu kommen der dreimalige Tourenwagen-Weltmeister Andy Priaulx, Augusto Farfus und Joey Hand.

Werner überzeugte bei Tests

Mit Letzterem fuhr Werner bereits gemeinsam in der ALMS, in der DTM wird er – obgleich unter der Flagge desselben Arbeitgebers – gegen ihn antreten. „Diese Serie stellt für jeden Piloten eine große Herausforderung dar, die Leistungsdichte ist immens hoch“, weiß Werner um die knallharte Konkurrenz in der DTM. Doch genau dieser Art von Wettbewerb stelle er sich besonders gerne. Er habe BMW bei den Testfahrten schlichtweg überzeugt, erklärt Jens Marquardt, Motorsportdirektor der Weiß-Blauen.

Ergo ist der ehemalige Porsche-Crack nun einer von zwei Deutschen im DTM-Kader von BMW. Dazu stellt der Konzern zwei Piloten aus Nordamerika, einen Südamerikaner sowie einen Briten. Die genaue Verteilung des PS-Sextetts auf die drei BMW-Mannschaften (BMW Team RBM, BMW Team RMG, BMW Team Schnitzer) werde Marquardt zufolge allerdings noch eine Weile in Anspruch nehmen.

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