Dubai: Zweimal Ferrari vor Nissan

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In der Qualifikation zu den 24 Stunden von Dubai setzten sich zwei Ferrari 458 GT3 vor dem starken Debütanten Nissan GT-R GT3 von JRM. Sechs verschiedene Marken in den Top-Ten versprechen ein unterhaltsames und spannendes Rennen zweimal rund um die Uhr.

Mit einer Zeit von 2:02,092 Minuten setzte sich das Quartett Barff/Price/Grogor/Hollings in den letzten Minuten des zweiten Qualifyings vor dem Schwesterfahrzeug mit den Fahrern Gerber/Griffin/Cioci/Cadei durch.

„Wir entschieden uns, das erste Qualifying sausen zu lassen und stattdessen im zweiten voll anzugreifen“, so ein zufriedener Rob Barff. „Es ist sehr angenehm, ein so gut besetztes 24-Stunden-Rennen von der Pole zu starten und sich aus den Zweikämpfen im Mittelfeld heraushalten zu können.“

Der topbesetzte Nissan GT-R GT3 mit Michael Krumm/Alex Buncombe/Tom Kimber-Smith/Franck Mailleux verlor zwar 1,5 Sekunden auf den Polesitter, dürfte aber mit dem Resultat äußerst zufrieden sein. Nun heißt es, die 24 Stunden ohne technische Gebrechen zu überstehen. Bei einem Neuwagen kein leichtes Unterfangen.

Stark präsentierte sich auch United Autosports mit dem nicht gerade hochkarätig besetzten Audi R8 GT3 LMS (Potolicchio/Dalziel/Popow). Sie platzierten sich mit einer 2:03,881 Minuten noch vor dem Reiter-Lamborghini Gallardo LP 600 (Pronk/Kox/Müller/Retera). Der letztjährige Gewinner Schubert-BMW Z4 GT3, unter anderem besetzt mit Jörg Müller und Claudia Hürtgen, findet sich erst auf Platz 18.

Innerhalb der GT4-Fahrzeuge setzte sich der Lotus Evora mit Prewitt/MacKinnon/Verburg/Atkins/Euser (2:11,187 Minuten) in der letzten Minute vor den Nissan 370Z GT4 von RJN Motorsport, der mit einer interessanten Fahrerbesetzung aufwartet. Jann Mardenborough und Bryan Heitkotter ergatterten den Platz durch den Gewinn der Nissan/Playstation GT Academy.