Zhuhai: Zwei Löwen an der Spitze

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Peugeot bestimmt bei den beiden freien Trainings am Freitagmorgen das Tempo und belegt jeweils die beiden Spitzenpositionen. Audi ist bemüht den Anschluss zu halten. Der Oak Racing Pescarolo ist bislang schnellster Benziner. BMW dominiert die GTE-Klasse.

Franck Montagny und Stéphane Sarrazin brannten in den beiden Trainingssitzungen am Freitagmorgen die jeweils schnellsten Zeiten in den Asphalt der 4,3 Kilometer langen Renntrecke im Süden Chinas. Die absolut beste Zeit gelang den Löwenbändigern dabei während der neunzigminütigen  ersten Session am frühen Morgen, als noch ein leichter Dunst über der Strecke hing. Mit einer 1:21.999 hielt man den schnellsten Audi um 1,6  Sekunden auf Distanz.

Während die Diesel-Fraktion ihre Zeiten in der zweiten, sechzigminütigen Session nicht wesentlich verbessern konnte, schaffte der Oak Pescarolo mit Jacques Nicolet, Alexandre Prémat und Olivier Pla eine Verbesserung von über zwei Sekunden und sprang so auf Rang fünf als bester Benziner vor den Rebellion Toyota mit Neel Jani und Nicolas Prost, die den inoffiziellen Titel nach dem ersten Training inne hatten.

 

Bester LMP2 in beiden Sessions war erneut der Signatech Nissan mit Franck Mailleux, Lucas Ordonez und dem BMW-DTM-Testkandidat Jean-Karl Vernay. Die beiden BMW M3 GT führten jeweils die GTE-Wertung an. Jörg Müller und Augusto Farfus ließen sich hierbei die schnellsten Zeiten notieren.

Eine Überraschung lieferte das Team AMG China ab. Nachdem sich Mika Häkkinen, CongFu Cheng und Lance David Arnold auf die Strecke eingeschossen hatten, gelang Arnold in der zweiten Session die Bestzeit der GTC-Klasse und fünft beste Zeit im Feld der GT-Rennwagen. Bei der Topspeed-Messung auf der Geraden schnitt der SLS gar als bester GT ab.