Monterey: Smith im ersten Training tonangebend

14

Nachdem Klaus Graf sich in der gestrigen Testsession die Bestzeit sicherte, konnte der Meisterschaftsführende Guy Smith vom Erzrivalen Dyson Racing im ersten Training zurückschlagen. Insgesamt hatten die Teilnehmer eine Stunde Zeit.

Punkt 10.35 Uhr, Ortszeit, schaltete die Boxenampel auf „grün“ und ein 36 Wagen umfassendes Feld setzte sich in Bewegung. Darunter auch der Meisterschaftsführende bei den LMP1, Guy Smith und sein Kumpane Chris Dyson, sowie deren Unterstützung Jay Cochran im Dyson-Lola. Der Britische Sportwagen-Pilot Smith brannte in seinem schnellsten Umlauf eine 1:15.651 Minuten in den kalifornischen Asphalt. Ganze 0.038 Sekunden dahinter ordnete sich der Werks-Aston Martin von Primat, Mücke und Fernandez, vor deren Markenkollegen aus dem US-amerikanischen Muscle Milk-Lager ein.

Abermals schnellster LMP2, bei nur einem Starter, ist der Level 5-Lola, der sich in der Gesamtwertung noch vor den letzten LMP1, in Form des Autocon-Lola, setzen konnte.

Die LMPC-Klasse entschieden, entgegen des Tests am Vortag, Kyle Marcelli und seine Teamkollegen für sich. Sie umrundeten den drei Kilometer langen Dünen-Kurs in 1:20.389 Minuten. Ein sicheres Polster ist dies keineswegs, da ihre Verfolger Gunnar Jeanette, Ricardo Gonzalez und Rudy Junco, sowie Jon Bennett, Frankie Montecalvo und Andy Wallace, lediglich Abstände im Zehntelsekundenbereich aufweisen.

Eindeutiger gestaltet sich da schon das Klassement bei den GT. Dirk Müller und Joey Hand konnten ihre Klassenführung zwar verteidigen, ihre Teamkollegen büßten jedoch eine Position ein. Diese konnte ihnen der scheinbar bestens aufgelegte Ferrari von Scott Sharp und Johannes van Overbeek aus dem Team Extreme Speed Motorsports vor der Nase wegschnappen. Dieser wies jedoch einen Abstand von rund einer halben Sekunde auf den Führenden auf. Beste Porsche-Kutscher bei den GT2 nach ACO-Statuten wurden Bryan Sellers und Wolf Henzler auf Rang vier.

Insgesamt bester Porsche wurde jedoch das rollende Labor der Weissacher Sportwagenschmiede. Romain Dumas und Richard Lietz setzten sich mit einer Zeit von 1:23.713 Minuten direkt hinter dem schnellsten GT, dem RLL-BMW, im Gesamtklassement fest. In ihrer eigens eingerichteten Klasse UNC sind sie Erster, da sie die einzigen Starter sind.

Auch bei den GTC unterstrichen Martin Ragginger, Carlos Kauffman und Henrique Cisneros ihre gute Leistung aus dem gestrigen Test und verteidigten Rang eins. Auf die Plätze verwiesen wurden Duncan Ende, Spencer Pumpelly und Peter Ludwig, sowie Peter LeSaffre und Damien Faulkner im baugleichen Porsche 911 Cup.