Lime Rock: Dyson/Smith vor Muscle Milk, BMW reüssiert im GT-Feld

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Das dritte Saisonrennen der ALMS auf der Strecke des Lime Rock Parks ist Geschichte. Die Lola-Piloten Dyson/Smith triumphierte mit dem Mazda-Motor in der Gesamtwertung und LMP1-Klasse vor den Erzrivalen von Muscle Milk AMR und den Teamkollegen auf Platz drei.

In der Gesamtwertung sowie in den insgesamt fünf Klassen in der American Le Mans Series (ALMS) bleibt es weiterhin spannend, Den Gesamtsieg holen sich Chris Dyson und Guy Smith. Das Duo holte sich nach der zu absolvierenden Distanz von 2:45 Stunden den Gesamtsieg vor dem AMR/ Lola Coupe B08 62 vom Aston Martin-Kundenteam Muscle Milk AMR. Der Vorsprung betrug bei Zieldurchfahrt 19,969 Sekunden. Dritte wurden die Stallkollegen von Dyson/Smith, Humaid Al Masaood und Steven Kane, die mit dem dritten Platz in der Gesamtwertung ein durchaus gelungenes Comeback ihrer Startnummer 20 gaben.

In der kleinen Prototypen-Klasse LMP2 traten keine Starter mehr an, nachdem das bislang einzig verbliebene Team Level 5 ankündigte, seine beiden Boliden nur noch im Rahmen des ILMC an den Start zu bringen. Im Rahmen der ALMS und des ILMC gibt es 2011 nur ein ein Rennen, das prestigeträchtige Petit Le Mans auf dem Kurs von Road Atlanta.

Damit war der Weg frei für eine Hand voll Oreca FLM09, die in ihrer eigenen Klasse, der LMPC, an den Start gingen. Das beste Ende fand hierbei der Bolide aus dem Hause von Genoa Racing, gefahren von Eric Lux und Elton Julian. Das Rennen dominierte allerdings die Truppe von Core Autosports mit dem Fahrern Gunnar Jeannette und Ricardo Gonzales, welche durch eine andere Boxenstopstrategie am Ende einen Rückstand von 2,246 Sekunden hinnehmen mussten. Dritte wurden Tomy Drissi und Kyle Marcelli.

In der GT-Klasse entbrannte, wie immer, ein spannender Dreikampf zwischen BMW, Ferrari und Porsche. RLL, dem Einsatzteam von BMW, gelange der Hattrick. Zum dritten Mal im dritten Rennen stand ein BMW M3 GT2 ganz oben auf dem Podium der GT-Klasse. Nach einem Start voller Turbulenzen, bei dem beide mitfavorisierten Corvettes beschädigt und somit früh aus dem Rennen geworfen wurden, gelang es Patrick Long, Dirk Werner im BMW #55 in der ersten Runde zu überholen und nach Joey Hand zu jagen. Die Jagd zog sich durch die gesamte Distanz von zwei Stunden und 45 Minuten. Hand sah die Zielflagge allerdings als erstes, Ihm folgte Jörg Bergmeister. Dritte wurden Wolf Henzler und Bryan Sellers, ebenfalls auf einem Porsche 997 GT3 RSR.

In der GT-Challenge triumphierten Mike Piera, Dion von Moltke und Coral Gables auf ihrem Porsche 997 GT3 Cup.