Lime Rock: Dyson Racing revanchiert sich

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Nachdem der Lola-Aston Martin von Cytosport die schnellsten Runden in beiden Trainings fuhr, konnten sich im Qualifying beide Dyson-Lola vor den von den Deutschen Klaus Graf und Lucas Luhr gesteuerten LMP1-Prototyp setzen.

Während der Cytosport-Aston Martin bereits im Training auf voller Attacke fuhr, zeigte Chris Dyson erst im Qualifying seine wahre Leistung. 45,708 Sekunden benötigte der US-Amerikaner in seinem schnellsten Umlauf und lag damit rund 2,5 Sekunden hinter dem Streckenrekord von PJ Jones, aufgestellt im Jahre 1993. Selbst durch einen Dreher ließ sich Dyson nicht aus dem Konzept bringen.

Dyson-Neuzugang Steven Kane verwies letztlich Klaus Graf noch auf Rang drei, nachdem er in seiner besten Runde rund zwei Zehntelsekunden langsamer war als sein Teamkollege. Diese Zeit reichte, um Klaus Graf zur Verzweiflung zu bringen. Während der Sitzung fuhr der Dornhamer nochmals in die Box, um Änderungen am Fahrzeug vornehmen zu lassen und sich frische Reifen zu holen. Dies verhalf ihm jedoch nicht zu einer besseren Rundenzeit.

In der LMPC blieb man während der Qualifikation geschlossen auf der Strecke. Alle spulten zwischen 16 und 19 Runden ab. Es waren kontinuierlich Zeitenverbesserungen in jeder Runde zu verzeichnen, bislang ein Novum in dieser Klasse. Die schnellste Zeit brannte Elton Julian in den Asphalt. Nachdem er noch am letzten Wochenende im ILMC in Imola am Start war, holte er nun in Diensten von Genoa Racing seine erste Poleposition in der ALMS. Hinter ihm qualifizierten sich Gunnar Jeannette und Kyle Marcelli.

Ebenfalls einen harten Kampf erlebte die GTE-Klasse. Das bessere Ende zogen wieder beide BMW M3 für sich. Diesmal änderten die vom Team Rahal Letterman Lanigan eingesetzten Münchner Fabrikate ihre Reihenfolge, die nun Joey Hand vor Dirk Werner lautete. Rang drei belegte Patrick Long im Flying Lizard-Porsche. In einer Sekunde mit den BMW befinden sich abermals sechs Sportwagen. Diesmal waren mit BMW, Porsche und Corvette nur drei Hersteller vertreten, nachdem die Ferrari-Speerspitze im ersten Training einen Unfall hatte und im Qualifying nicht antreten konnte.

Der niederländische Porsche-Cup-Spezialist Jaap van Lagen setzte sich in der GTC-Kategorie durch. Seine schärfsten Verfolger heißen Damien Faulkner und Nick Ham.

Das Rennen über die Distanz von 2.45 Stunden startet am morgigen Tag um 14.05 Uhr Ortszeit.