Piloten aus dem GT-Lager: Aller guten Dinge sind drei

38

Das dritte Ausdauerrennen über einer Distanz von mindestens zwölf Stunden im Jahre 2011 steht an. Am 19. März wird wieder die Jagd des Klassen- und des Gesamtsieges in Sebring eröffnet. In sechs Klassen wird wieder bis zum letzten Tropfen Treibstoff gekämpft. Es folgen die Fahrer der GT-Klasse.

Die GT-Klasse ist heuer sehr stark besetzt. Es zieht immer mehr Namen nach Sebring und zur ALMS: Längst fahren Porsche und Ferrari mit dem ewigen Zweikampf für die Geschichtsbücher. Was den Herren in Stuttgart und Mailand missfallen dürfte sind die anderen, teilweise sehr angesehenen Marken, die jetzt versuchen in den GT-Klassen um die Plätze zu kämpfen. Bereits 2010 gesellte sich BMW in die GT, auch Namen wie Aston Martin, Lamborghini, Panoz, Ford und Jaguar sorgen für noch mehr Intensität in dieser hartumkämpften Klasse.

Nachdem man 2010 bei Porsche in Form des Semi-Werkstreams Flying Lizard die Gran-Tourismo-Trophäe mit den Piloten Patrick Long und Jörg Bergmeister gewinnen konnte, bläst man bei Ferrari gleich zu Saisonanfang voll zum Angriff. In Form von AF-Corse und den Piloten Gianmaria Bruni, Pierre Kaffer und Giancalo Fisichella, welche einen der neuen F458 Italia pilotieren werden, rehtnet man sich große Chancen aus. Das zweite heiße Eisen im Feuer ist Rizi Competizione. Dieses Team setzt dieses Jahr auf Jaime Melo, Toni Vilander und Mika Salo. Extreme Speed Motorsports erhält ebenfalls zwei neue Ferrari F458 Italia. Scott Sharp, Johannes van Overbeek und Dominik Farnbacher sollen es genau so richten wie Ed Brrown, Guy Cosmo und Rob Bell, die sich den zweiten F458 teilen werden.

Bei den Titelverteidigern von Porsche bringt man in Sebring eine ganze Horde voll Werksfahrern mit. Allen voran Flying Lizard mit den Stammfahrern und Werkspiloten Jörg Bergmeister und Patrick Long, welche in Sebring von Marc Lieb ergänzt werden. Der zweite Lizard-Porsche wird neben Seth Neiman und Darren Law von Marco Holzer um die Runden gebracht. Das Kundenteam Team Falken Tire wird mit Wolf Henzler, Bryan Sellers und Martin Ragginger ebenfalls ein sehr starkes Trio haben. GTC-Aufsteiger Paul Miller Racing kommt mit den Fahrern Bryce Miller, René Rast und Ex-Werksfahrer Sascha Maassen zur Strecke.

BMW setzt dieses mal neben den Standardfahreren der ALMS, Bill Auberlen, Joey Hand und Dirk Müller auch auf Dirk Werner, Andy Priaulx und Augusto Farfus, welche den zweiten BMW M3 GT2 pilotieren werden. Die Herren aus dem Hause Corvette greifen dieses Jahr mit zwei Vetten an. Oliver Beretta, Tomy Millner und Antonio Garcia sowie Oliver Gavin, Jan Magnussen und Richard Westbrook nehmen die Zwölf Stunden unter die Räder.

Die Amerikanische Motorsportlegende Ford GT wird natürlich auch mit von der Partie sein. Robertson Racing bereitet zwei Examplare vor und setzt diese ein. David und Andrea Robertson werden von Boris Said unterstützt. Im zweiten Wagen greifen David Murry, Anthony Lazzaro und Colin Braun ins Lenkrad. Jaguar RSR wird mit den beiden Jaguar XKR starten. Die Trios heißen hier PJ Jones, Rocky Moran Jr und Kenny Wilden beziehungsweise Bruno Junqueira, Cristiano da Matta and Oriol Servia.

Von den meisten Fans bereits als Lückenfüller abgestempelt geht auch ein Panoz an den Start. Ebenfalls neu dabei ist West Yokohama Racing mit dem Lamborghini Gallardo, welcher vom GT3 zum GT2 umgebaut wurde. Nicky Pastorelli und Dominik Schwager, bekannt aus der FIA GT1, werden dieses neue Projekt für die Runden befeuern.

Die GTE-Am wird von fünf Rennwagen bestückt. Nachdem man 2010 noch den Sieg in der GT1 von Le Mans und der LMS davontragen konnte, geht man bei Labre Racing dieses Jahr mit einer Corvette aus dem Jahre 2010 ins Rennen. Pilotiert wird dieses Ungeheuer von Bornhauser, Canal und Gardel.

Mit F430-Jahreswagen ausgestattet versuchen sich Krohn Racinng und CRS Racing in dieser Kategorie. Im Rennenstall Krohn teilen sich die Fahrer Tracy Krohn, Niclas Jonsson und Michele Rugolo das Cockpit. CRS greift auf die Piloten Pierre Ehret, Shaun Lynn und Roger Wills zurück.

Mit dabei ist auch Aston Martin in Form von Gulf AMR. Fabien Giroix, Roald Goethe und Michael Wainwright werden den Aston Martin Vintage über die Piste jagen, nachdem man 2010 noch mit einem Lamborghini startete.

Einer der Favoriten dieser Kategorie ist Proton Competition. Der Porsche 997 GT3 RSR wird von Porsche-Werkspilot Richard Lietz, Gianluca Roda und Teameigner Christian-Ried gefahren.