Sebring: Audi am dritten Testtag in Front

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Am heutigen Vor- und Nachmittag Ortszeit fanden abermals zwei Testsitzungen in Vorbereitung des Zwölf-Stunden-Rennens am Samstag auf dem Plan. Beide Einheiten dauerten jeweils eine Stunde. Ein kleiner Überblick über die Ergebnisse der Tests.

Bevor das offizielle Programm mit den ersten Trainings am Donnerstag beginnt, hatten die Teams heute nochmals Zeit sich in zwei Testeinheiten auf das Zwölf-Stunden-Rennens vorzubereiten. Die beiden einstündigen Tests bildeten den Abschluss der Sebring-Testtage, die am Sonntag begannen und gestern fortgeführt wurden, da der Sonntag testfrei war.

Im ersten der beiden Tests zeigte sich der Audi R15 mit der Startnummer eins und einer Zeit von 1:48,450 Minuten und damit der Tagesbestzeit vor dem Peugeot mit der Nummer acht und dem zweiten Audi R15 in der Königsklasse LMP1 am stärksten. Der auf dem zweiten Platz liegende Peugeot hat bereits einen Rückstand von mehr als 1,1 Sekunden. Die Bestzeit der LMP2 ging wie gestern schon an den Signatech-Oreca 03 vor dem Oak Racing-Pescarolo und dem Lola-Honda von Level 5 Motorsport.

An der Spitze des Zeitenklassements in der LMPC-Klasse zeigte sich der Core Autosports-Wagen mit der Nummer 005 und einer Zeit von 1:55,852 Minuten. Das Geschehen in der GTE-Kategorie bestimmten die Corvette mit der Nummer 04, vor dem RLL-BMW von Farfus/Auberlen/Werner und dem Ferrari 430 GT von Risi Competizione. Der beste der Amateurwertung war wie gestern die Larbre-Corvette. In der GTC-Klasse, des integrierten Porsche-Markenpokals, fuhr der Wagen mit der Startnummer 023 vom Team Alex Job Racing die schnellste Zeit.

In der zweiten Testsession des Tages und damit der letzten, bevor die offiziellen Trainings am Donnerstag beginnen gestaltete sich das Bild folgendermaßen: An die Spitze des LMP1 Klassements setzte sich abermals der Audi R15 mit der Startnummer eins und einer Zeit von 1:49,271 Minuten, gefolgt vom Peugeot mit der Nummer acht und dessen Teamkollegen mit der Nummer sieben. In der LMP2, der Klasse der kleinen Prototypen markierte wiederholt der Signatech-Oreca-03 die beste Zeit vor den beiden Level 5 Motorsport-Fahrzeugen.

Die Bestzeit bei den Challenge-Prototypen, der LMPC, fuhr der Wagen von Core Autosport mit Startnummer 006. Der Blick in die GTE-Klasse verrät, dass diesmal die Bestzeit an den AF Corse-Ferrari ging. Gefolgt wird er vom Flying Lizard-Porsche, unter anderem pilotiert von Jörg Bergmeister, und dem Ferrari von Risi Competizione. Am schnellsten in der GTC-Klasse umrundete der Wagen mit der Startnummer 030 vom Team NGT Motorsports den 5,95 Kilometer langen Kurs mit 17 Kurven im US-Bundesstaat Florida.

Morgen haben die Teilnehmer des ILMC beziehungsweise der ALMS einen freien Tag, bevor es am Donnerstag mit den freien Trainings weiter geht.