Aston Martin bläst mit dem AMR-One zum 2011-Angriff

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Aston Martin Racing präsentierte jüngst den neuen LMP1-Boliden, der es für den britischen Traditionsautobauer an der Sarthe richten soll. Darüber hinaus stellten die Briten die Fahrer, ebenso den Kalender für die kommende Saison 2011.

Während man bei der Konkurrenz aus Ingolstadt und Paris diese Saison auf geschlossene Prototypen setzt, zeigt man auf der Insel auf einen offenen Rennwagen. Während man 2010 noch versuchte, die Übermacht der Dieselantriebe von Audi und Peugeot mit V12-Saugmotoren anzufechten, setzt man dieses Jahr einen Sechszylinder mit Turboaufladung und einer Benzin-Direkteinspitzanlage ein.

Da der ACO ab 2011 auf ein neues Reglement setzt, welches die neuen Prototypen der LMP1 ungefähr auf den Speed der letztjährigen LMP2-Renngeräte regulieren soll, baut man bei Aston Martin ein geöffnetes Fahrzeug auf.

Insgesamt sollen sechs der neuen AMR-One gebaut werden, um die Werkseinsätze vorzunehmen. Demnach soll im Intercontinental Le Mans Cup (ILMC) ein Fahrzeug eingesetzt werden, aber man bringt bei ausgewählten Events auch zwei der Boliden zum Einsatz. Natürlich versuchen die Inselsportler im britischen Teil Europas auch zahlenmäßig mit der Konkurrenz aus Le Mans mitzuhalten.

Die Fahrer werden tradiotionell auf die Startnummern #007 und #009 verteilt. Das Auto mit der der Stranummer 007 wird von Stefan Mücke aus Deutschland und seinem Kollegen Darren Turner von der Insel pilotiert. Somit schickt Aston Matin die Fahrer, die es für das Youngdriver AMR Kundenteam in der GT1-Weltmeisterschaft richten sollen, auch in den Le-Mans-Bereich. Adrian Fernandez aus Mexico und Harold Primat aus Tschechien werden sich die Startnummer 009 teilen.

Von Seiten der Chefetage heißt es, man sei mit dem Langstreckensport tief verwurzelt und man wolle alles dafür tun, einen wettkampffähigen Prototypen an den Start zu bringen. Man startet dieses Jahr mit einem Motor, der sechs Zylinder umfasst, da man glaube, es sei der beste weg, sich dem Reglement für Benziner anzupassen.

Das Auto wird Anfang April in Paul Ricard erstmals eingesetzt werden.