Le Mans: Neue Fahrer an Bord der Corvetten

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Corvette Racing hat sich für die kommende Saison die Dienste zweier erfahrener GT-Piloten gesichert. Der ex-BMW Pilot Tommy Milner und der zweifache Porsche-Supercup-Sieger Richard Westbrook werden ab sofort die erfolgreichste GT-Mannschaft der letzten zehn Jahre verstärken.

Mit Milner und Westbrook konnte Corvette-Teammanager Doug Fehan zwei anerkannt schnelle und erfahrene GT-Piloten an Bord holen. Tommy Milner war bereits in die Werksprogramme von BMW und Panoz in der ALMS integriert und schloss die abgelaufene Saison als Dritter der GT-Wertung ab. Richard Westbrook gilt bei vielen Kennern der Szene als einer der schnellste Fahrer im GT überhaupt. Zuletzt stieß er Mitte der abgelaufenen Saison zu Matech Competition, wo er im Ford GT einige spektakuläre Aufritte in der GT1-WM hatte und mit dafür verantwortlich war, das Thomas Mutsch bis zuletzt um den Titel kämpfen konnte.

Die beiden Neuen sind der 21. und 22. Fahrer seit Anfang des Rennprojekts von Corvette Racing und werden bereits bei den Wintertests in Sebring mit an Bord sein. Richard Westbrook wird sich ein Cockpit mit Jan Magnussen teilen, während sich Tommy Milner die zweite Corvette mit Olivier Beretta teilen wird. In Le Mans, Sebring und beim Petit Le Mans werden Antonio Garcia und Oliver Gavin die beiden Teams als dritter Fahrer verstärken.

Stimmen

Doug Fehan: „Wir beobachten unsere Konkurrenz sehr genau und es war uns schnell klar, dass Westbrook und Milner genau die Qualitäten besitzen, auf die wir großen Wert legen. Sie sind schnell, intelligent, teamorientiert und diszipliniert. Genau die richtigen Voraussetzungen, um Chevrolet bei den Fans als eine globale Marke zu präsentieren.“

Tommy Milner: „In den letzten zehn Jahren hat sich Corvette zum größten Namen im GT-Sport entwickelt. Corvette hat eine beeindruckende Siegeshistorie. Es ist für mich sehr spannend, die Möglichkeit zu haben ein Teil des Corvette-Programms zu sein.“

Richard Westbrook: „Ich bin oft genug gegen Corvettes gefahren, um zu wissen, dass es besser ist eine zu fahren, als gegen sie zu fahren. Ich bin absolut begeistert, Teil des Rennprogramms von Corvette Motorsport 2011 zu sein. Die Corvette ist eine feine Maschine. Jeder im Team ist hoch motiviert und die Erwartungen sind sehr hoch.“