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Schlagwort: Private LMP1

Nicolas Perrinn hat verlauten lassen, dass mindestens zwei seiner aus dem Open-Source-Projekt entstandenen LMP1 nächstes Jahr in der Langstrecken-Weltmeisterschaft fahren werden. Wer der Käufer ist, hat der Franzose nicht verraten. Es soll sich um ein europäisches Team handeln.

Während sich die LMP1-Wertung in dieser Saison in einer Übergangsphase befindet, könnten Privatiers bereits im nächsten Jahr eine Renaissance feiern. SMP Racing, ByKolles Racing und Manor gelten als sichere Teilnehmer für die Saison 2018. Nun liebäugeln KCMG und eine Mannschaft rund im Benoit Morand mit dem Einstieg.

Der ACO spielt derzeit mehrere Szenarien zur Rettung der privaten LMP1-Kategorie durch. Eine Möglichkeit wäre, die Autos, welche nach dem DPi-Reglement aufgebaut sind, in der Subkategorie starten zu lassen. Die Voraussetzung: Die Autos müssten von privaten Teams eingesetzt werden.

Seit geraumer Zeit herrschte Ruhe rund um das Open-Source-LMP1-Projekt von Nicolas Perrinn. Doch jetzt meldet sich der Franzose mit seinem Team zurück. Der Sportwagen sei für die Saison 2018 einsatzbereit.

ByKolles Racing vollzieht einen Motorenwechsel: Statt dem AER-Aggregat wird nun der ehemalige Nissan-LMP1-Motor die Arbeit im Heck des privaten LMP1 verrichten. Zudem erhält das Chassis erhebliche Modifikationen.

Manor hat seine Pläne für die Zukunft preisgegeben: Demnach plant der Rennstall ein paralleles LMP1- und LMP2-Programm ab der Saison 2018. Als Einsatzfahrzeug in der Spitzenklasse soll der neue Prototyp von Ginetta dienen. Bei den kleinen Sportwagen hält man Oreca die Treue.

Welchen Entwicklungsgang nimmt die LMP1-Klasse? Wie verläuft die DPi-Premieresaison? Besteht das Zwei-Klassen-System im GT-Sport fort? Prosperiert die GT4-Wertung? Welche Rolle spielen die TCR-Tourenwagen auf der Nürburgring-Nordschleife? Fünf Fragen an die Saison 2017.

Alessandro Zanardi feierte eine triumphale Rückkehr, Frédéric Sausset bestritt die 24 Stunden von Le Mans. René Rast überragte wiederum im LMP2-Cockpit, Lexus erfocht den ersten VLN-Sieg eines asiatischen Herstellers. SportsCar-Info blickt zurück auf die Höhepunkte der Saison 2016.

Audi verkündete seinen WM-Ausstieg, der ACO strengt ein Verfahren gegen Creventic an. Marc VDS Racing zog sich abermalig zurück, die private LMP1-Kategorie siecht dahin. Und am Ring? Jürgen Alzen verabschiedet sich, Frikadelli Racing lamentiert. SportsCar-Info blickt zurück auf die Tiefpunkte der Saison 2016.

Offenbar trägt sich Ginetta Cars mit dem Vorhaben, einen Prototyp für die LMP1-Kategorie zu konstruieren. Nach der Konzeptualisierung des Sportwagens mache sich der britische Konstrukteur nun daran, mit der Entwicklung zu beginnen, um im nächsten Jahr erste Probefahrten zu unternehmen.

Höchstwahrscheinlich richten ACO und FIA in der anstehenden WM-Saison keine LMP1-Privatierwertung aus. Grund hierfür ist eine Regeländerung. Die neue Richtlinie besagt, dass mindestens drei Saisonnennungen benötigt werden, um die zusätzliche Trophäe zu vergeben.

Existiert die private LMP1-Kategorie weiterhin fort? Oder ist ihr Schicksal bereits besiegelt? Stammstarter Pierre Kaffer hofft auf den Fortbestand der LMP1-Subklasse. Indessen bestätigte seine Mannschaft ByKolles Racing, ihr Engagement in der Langstrecken-WM fortzuführen.

ByKolles Racing gedenkt, sein Engagement in der privaten LMP1-Klasse fortzuführen, obwohl Rebellion Racing seinen Ausstieg angekündigt hat. Der Rückzug nehme keinerlei Einfluss auf die WM-Planungen der Mannschaft aus Deutschland. Es müssten allerdings noch Details mit dem ACO geklärt werden.

Die private LMP1-Klasse ist ein Relikt aus alten Zeiten. Keine private Mannschaft kann es heute mehr mit den Werken aufnehmen. Damit ist es gut und richtig, dass Rebellion Racing dieser Pseudo-Klasse der Langstrecken-WM den Stecker zieht. Die LMP2-Kategorie ist das richtige Betätigungsfeld für privat eingesetzte Autos. Ein Kommentar.

Zum Ende der Saison kehrt Rebellion Racing der LMP1-Königsdisziplin den Rücken, um den Wechsel in die LMP2-Klasse zu vollziehen. Dabei ist noch nicht geklärt, welches Chassis die Schweizer Equipe in Zukunft wählt. Auch das Einsatzgebiet steht noch nicht fest.

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