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Schlagwort: LMP1

Nicolas Perrinn hat verlauten lassen, dass mindestens zwei seiner aus dem Open-Source-Projekt entstandenen LMP1 nächstes Jahr in der Langstrecken-Weltmeisterschaft fahren werden. Wer der Käufer ist, hat der Franzose nicht verraten. Es soll sich um ein europäisches Team handeln.

Während sich die LMP1-Wertung in dieser Saison in einer Übergangsphase befindet, könnten Privatiers bereits im nächsten Jahr eine Renaissance feiern. SMP Racing, ByKolles Racing und Manor gelten als sichere Teilnehmer für die Saison 2018. Nun liebäugeln KCMG und eine Mannschaft rund im Benoit Morand mit dem Einstieg.

Droht ein fader WM-Auftakt in Silverstone? Steht Toyota unter Zugzwang? Geht Porsche ein Risiko ein? Angesichts der Limitierung auf zwei Aerodynamik-Konfigurationen und der damit einhergehenden Homologationsbeschränkungen stehen vor dem diesjährigen Saisonstart einige Fragen im Raum.

AMR-Teamchef John Gaw sehnt sich zurück in die neunziger Jahre, als in Le Mans GT-Sportwagen und Prototypen um den Gesamtsieg fuhren. Seine Vorschlag: eine Rückbesinnung auf diese Ära. Zur Saison 2020 wünscht sich Gaw ein Duell zwischen GTP-Hypersportwagen und LMP1-Prototypen.

Peugeot dringt weiterhin auf eine Kostenreduktion in der LMP1-Klasse. Andernfalls stehe ein WM-Engagement nicht zur Diskussion. Demgegenüber fordert Toyota mit Emphase, der Hybridtechnologie weiterhin Priorität einzuräumen. Damit driftet der ACO in einen regelrechten Teufelskreis.

Das Toyota-LMP1-Programm ist offiziell nicht zeitlich begrenzt. Doch falls sich das Reglement in der LMP1 dahingehend ändert, dass die Hybridtechnologie eingegrenzt wird, könnte der Automobilriese der Langstrecken-WM den Rücken kehren.

Die Diskussion um eine Le-Mans-Rückkehr Peugeots flackert dann und wann auf. Zuletzt fachte ein Interview mit PSA-Geschäftsführer Carlos Tavares die Spekulationen nochmals an. Voraussetzung sei allerdings nach wie vor eine Kostensenkung. Rückt ein Engagement der Löwen tatsächlich näher?

Der ACO hat die diesjährigen Starterlisten für die Langstrecken-WM und der Europäischen Le-Mans-Serie veröffentlicht. Demnach sind die Teilnehmerzahlen in beiden Wettbewerben rückläufig. Achtundzwanzig Nennungen sind für den weltweiten, sechsunddreißig für den kontinentalen Wettbewerb eingegangen.

ByKolles Racing vollzieht einen Motorenwechsel: Statt dem AER-Aggregat wird nun der ehemalige Nissan-LMP1-Motor die Arbeit im Heck des privaten LMP1 verrichten. Zudem erhält das Chassis erhebliche Modifikationen.

Manor hat seine Pläne für die Zukunft preisgegeben: Demnach plant der Rennstall ein paralleles LMP1- und LMP2-Programm ab der Saison 2018. Als Einsatzfahrzeug in der Spitzenklasse soll der neue Prototyp von Ginetta dienen. Bei den kleinen Sportwagen hält man Oreca die Treue.

Ginetta will zurück auf die große Motorsportbühne. Nachdem die Briten nicht den Zuschlag als LMP2-Hersteller erhalten haben, haben sie sich auf den LMP3 G57 konzentriert, welcher in dieser Saison dem bislang dominanten Ligier P3 entgegentritt. Ab 2018 soll es ein LMP1 mit Porsche und Toyota in der Langstrecken-WM aufnehmen.

Welchen Entwicklungsgang nimmt die LMP1-Klasse? Wie verläuft die DPi-Premieresaison? Besteht das Zwei-Klassen-System im GT-Sport fort? Prosperiert die GT4-Wertung? Welche Rolle spielen die TCR-Tourenwagen auf der Nürburgring-Nordschleife? Fünf Fragen an die Saison 2017.

Höchstwahrscheinlich richten ACO und FIA in der anstehenden WM-Saison keine LMP1-Privatierwertung aus. Grund hierfür ist eine Regeländerung. Die neue Richtlinie besagt, dass mindestens drei Saisonnennungen benötigt werden, um die zusätzliche Trophäe zu vergeben.

ACO und FIA ergreifen erste Maßnahmen, um einen neuen Hersteller für ein LMP1-Programm in der Langstrecken-WM zu erwärmen. Denn das überarbeitete sportliche Reglement räumt Novizen einige Vorteile für die Premieresaison ein. Bislang zagen potenzielle Kandidaten jedoch mit Bekenntnissen.

Was lange Zeit als Gerücht kursierte, hat Porsche auf der Motorsport-Gala Night of Champions in Weissach nun bestätigt. André Lotterer wechselt konzernintern von Audi zu Porsche. Komplettiert wird das LMP1-Aufgebot durch Nick Tandy und Earl Bamber.

Die Fahrerschaft beäugt den Entwicklungsgang der Langstrecken-WM mit Skepsis. Verließe Porsche oder Toyota ebenfalls unvorhergesehen den Wettbewerb, könne man „den Laden dichtmachen“, meint Stéphane Sarrazin. Weltmeister Neel Jani betrachtet den Audi-Ausstieg zumindest als Chance, ein Umdenken beim ACO zu bewirken.

ByKolles Racing gedenkt, sein Engagement in der privaten LMP1-Klasse fortzuführen, obwohl Rebellion Racing seinen Ausstieg angekündigt hat. Der Rückzug nehme keinerlei Einfluss auf die WM-Planungen der Mannschaft aus Deutschland. Es müssten allerdings noch Details mit dem ACO geklärt werden.

Die private LMP1-Klasse ist ein Relikt aus alten Zeiten. Keine private Mannschaft kann es heute mehr mit den Werken aufnehmen. Damit ist es gut und richtig, dass Rebellion Racing dieser Pseudo-Klasse der Langstrecken-WM den Stecker zieht. Die LMP2-Kategorie ist das richtige Betätigungsfeld für privat eingesetzte Autos. Ein Kommentar.

Zum Ende der Saison kehrt Rebellion Racing der LMP1-Königsdisziplin den Rücken, um den Wechsel in die LMP2-Klasse zu vollziehen. Dabei ist noch nicht geklärt, welches Chassis die Schweizer Equipe in Zukunft wählt. Auch das Einsatzgebiet steht noch nicht fest.

Auch nach der Ankündigung eines GTE-Engagements ist BMW einem LMP1-Programm mitnichten ablehnend eingestellt. Sofern das künftige ACO-Regelwerk auch anderen Technologien Platz einräumt, schließen die Bayrischen Motorenwerke eine Unternehmung dieserart keineswegs aus.

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