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Schlagwort: Le Mans

In vier Wochen ist es soweit: Start zur fünfundachtzigsten Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans. Nach und nach komplettieren die Mannschaften ihre Abordnungen. Unter anderem bestätigten JMW Motorsport, Beechdean Motorsport oder Proton Competition ihre Kader. Dies und weitere Meldungen zusammengefasst im Nachrichtenspiegel.

Droht ein fader WM-Auftakt in Silverstone? Steht Toyota unter Zugzwang? Geht Porsche ein Risiko ein? Angesichts der Limitierung auf zwei Aerodynamik-Konfigurationen und der damit einhergehenden Homologationsbeschränkungen stehen vor dem diesjährigen Saisonstart einige Fragen im Raum.

Die WM-Saison nimmt langsam aber sicher Fahrt auf. Denn heute beginnt der Prolog in Monza. Diese Gelegenheit hat Toyota genutzt, um offiziell die Verlängerung des LMP1-Programms bis mindestens 2019 preiszugeben. Zudem gibt es ein neues BoP-System im GTE-Pro-Bereich. Dies und weitere Neuigkeiten zusammengefasst im Nachrichtenspiegel.

Um endlich den lang ersehnten Le-Mans-Erfolg zu feiern, geht Toyota ein hohes finanzielles Risiko ein. Für das zusätzliche Fahrzeug hat die Konzernzentrale der TMG-Abteilung keine Budgeterhöhung zugesprochen. Zudem scheint die Fahrerfrage für das dritte Fahrzeug geklärt zu sein.

Audi Sport hat den Personalwechsel in der Führungsetage offiziell bestätigt. Dieter Gass tritt die Nachfolge Wolfgang Ullrichs an, welcher zum Saisonende als Motorsportchef abtritt. Alsdann bleibt dieser nach dreiundzwanzig Jahren noch ein weiteres in beratender Funktion tätig.
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Audis Ausstieg aus der Langstrecken-WM versetzte die Szene in Konsternation. Nach drei Jahren endet das Prestigeduell der beiden Volkswagen-Schwestern. In einem Video verabschiedet sich Porsche von der Marke mit den vier Ringen – mit der Hoffnung auf ein Wiedersehen: „Come back.“
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In der Saison 1999 trat Audi erstmals bei den 24 Stunden von Le Mans an. In den darauffolgenden achtzehn Jahren schrieb der Ingolstädter Konstrukteur eine beispiellose Erfolgsgeschichte: 107 Siege, dreizehn Gesamterfolge an der Sarthe, neun ALMS-Titel und zweimal Weltmeister. Die FIA WEC würdigt die Leistungen in einem Videorückblick.

Der ehemalige Formel-1-Pilot Rubens Barrichello bestreitet in der Saison 2017 mit Jan Lammers und dem Racing Team Nederland die 24 Stunden von Le Mans. Zusätzlich ist ein Engagement mit dem neuen Dallara LMP2 in der Europäischen Le-Mans-Serie geplant.

Der britische Rennstall United Autosport plant neben der Weiterführung seines LMP3-Programms in der ELMS auch den Aufstieg in die LMP2-Division. Dazu hat die Mannschaft einen neuen Ligier JS P217 geordert. Einsatzgebiete sollen die vierundzwanzig Stunden von Le Mans und die ELMS sein.

Nach dem Audi-Rückzug aus der Langstrecken-WM drängen sich etliche Fragen auf. Wie gestaltet sich die Zukunft der LMP1-Klasse? Existiert die Weltmeisterschaft fort? Inwieweit beeinflusst dies die 24 Stunden von Le Mans? Warum Formel E und DTM? Der ACO weicht diesen Fragen jedoch aus.

Auch nach der Ankündigung eines GTE-Engagements ist BMW einem LMP1-Programm mitnichten ablehnend eingestellt. Sofern das künftige ACO-Regelwerk auch anderen Technologien Platz einräumt, schließen die Bayrischen Motorenwerke eine Unternehmung dieserart keineswegs aus.

Steigt Peugeot alsbald in die Langstrecken-WM ein? Zwei von drei Bedingungen für ein Engagement seien erfüllt – die wichtigste allerdings noch nicht. Die eminenten Kosten ängstigen den Konstrukteur aus Paris weiterhin. Auch die Rentabilität sei aufgrund der derzeitigen Vermarktung nicht garantiert.

Die FIA-Saisonplanung provoziert abermalig einen Terminkonflikt zwischen der Langstrecken-WM und der Formel 1. Auch im nächsten Jahr überschneidet sich das 24-Stunden-Traditionsrennen in Le Mans mit dem Grand Prix in Baku.

Offenbar plant Honda ein Projekt für die 56. Garage beim 24-Stunden-Langstreckenrennen von Le Mans. Das Vorhaben: ein Hybridrenner auf Basis des Acura NXS GT3. Daneben existiert aber augenscheinlich ein weiterer Mitbewerber aus dem fernen Osten.

Erweitert Lamborghini sein Engagement im GT-Sport? Offenbar zieht die italienische Marke mit dem Kampfstier in Erwägung, einen GTE-Sportwagen für die Langstrecken-WM zu fertigen. Voraussichtlich leistet Dallara Unterstützung, das Debüt erfolgt möglicherweise zur Saison 2018.

In der Sommerpause schweifen die Blicke zumeist in die Zukunft. Daher flackert in der Langstrecken-WM abermals die Diskussion um ein Tokensystem auf. Will Stevens erläutert wiederum die Nachteile der Formel 1. Und Max Verstappen träumt von einer Le-Mans-Teilnahme mit seinem Vater.

Für Mazda kommt die Entwicklung eines LMP1-Prototyps für die 24 Stunden von Le Mans zurzeit nicht in Frage. Stattdessen stehe zur Debatte, das Engagement in der IMSA SportsCar Championship zu intensivieren, um gegebenenfalls durch die LMP2-Hintertür einzusteigen.

Auch für die nächstjährige Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans plant Audi vorerst nur den Start mit zwei Fahrzeugen. Bereits in diesem Jahr mussten die Ingolstädter im Zuge des Abgasskandals ihre Flotte reduzieren. Ob Konzernschwester Porsche ebenfalls keinen dritten LMP1 an die Sarthe schicken ist noch unklar, Toyota hingegen hat den Einsatz dreier Prototypen noch nicht ausgeschlossen.

In unmittelbarer Zukunft komme für BMW Motorsport kein LMP1-Engagement in der Langstrecken-WM in Frage. Voraussetzung für einen Start in Le Mans: der Einsatz einer Wasserstoffbrennstoffzelle. Zunächst stehe jedoch der GT-Sport im Vordergrund.

Ford meint es mit dem GTE-Sport ernst. Performance-Chef Dave Pericak hat bestätigt, dass bereits das Budget für ein Vier-Wagen-Einsatz in Le Mans bis einschließlich 2019 gesichert ist. Auch ein Verkauf an Kunden sei nicht ausgeschlossen.

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