- Anzeige -

Schlagwort: Karl Mauer

Die Veranstaltergemeinschaft hat den Zwischenstand der bisherigen Saisoneinschreibungen für die diesjährige VLN-Saison publik gemacht. Demzufolge sind bereits 187 Meldungen für die Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife eingegangen. Die Mehrheit engagiert sich in den Markenpokalen.

„Vom Breitensport hin zum Schickimicki-Event“, „der Anfang vom Ende“: Die VLN-Anhängerschaft reagiert mit Entrüstung auf die Idee, die Besucher aus der Boxengasse oder gar der Box zu verbannen. Der Konsens: Sicherheitsvorkehrungen sollte der Veranstalter vornehmen, aber adäquate.

Die Veranstaltergemeinschaft plant, zur Saison 2018 in den unteren VLN-Wertungen einen langlebigeren Reifen vorzuschreiben, um die Einsatzkosten zu senken. Derzeit stehe der DMSB darum mit den Herstellern der Pneus im Dialog, um diese Änderung im Regelwerk umzusetzen.

Die Veranstaltergemeinschaft diskutiert Konzepte, um die Sicherheit bei VLN-Läufen zu erhöhen. Eine Frage, die sich in diesem Kontext aufdrängt: Sollten Zuschauer in Zukunft aus der Boxengasse verbannt werden? Schließlich werde dieses „Alleinstellungsmerkmal“ großenteils „sehr geschätzt“, meint Geschäftsführer Karl Mauer.

Um die Sicherheit in der Boxengasse zu erhöhen, plant die VLN-Veranstaltergemeinschaft, verschiedene Maßnahmen. Zum einen solle das Prinzip der Mindeststandzeiten in weiteren Klassen Anwendung finden, zum anderen forcieren die Organisatoren die Abschaffung der Tankkannen.

Um einen fairen Umgang auf der Nürburgring-Nordschleife zu gewähren, erwägen die VLN-Regelaufpasser nachträgliche Bestrafungen nach der Sichtung von Onboard-Aufnahmen. Geschäftsführer Karl Mauer erachtet dies als notwendig, um zwischen „grobfahrlässigem Verhalten“ und einem „berühmten Rennunfall“ zu unterscheiden.

Für die Saison 2017 haben die Veranstalter der VLN-Langstreckenmeisterschaft ihr Regelwerk angepasst. Die Änderungen betreffen eine neue Klasse für TCR-Rennwagen, Einheitsreifen in der SP10-Klasse, Amateurwertungen in der GT3-Kategorie sowie eine Verringerung des Nenngeldes bestimmter Klassen.

Der nächstjährige VLN-Kalender umfasst lediglich neun anstatt zehn Wertungsläufe. Hintergrund dieser Entscheidung: der Wegall des AC Monheim. Um den Breitensportcharakter zu bewahren, bleibt dennoch das Konzept zweier Streichresultate erhalten. Ferner ermögliche die Komprimierung eine Kostenreduzierung.

Social Media

599FollowerFolgen