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Schlagwort: DTM

Was motivierte Timo Scheider zum Wechsel zu BMW? Nach der Entzweiung mit Audi unterbreiteten die Bayrischen Motorenwerke offenbar ein Angebot, das der zweifache DTM-Meister nicht ablehnen konnte. Im Fokus: das 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife des Nürburgrings.

Gemeinschaftsveranstaltung mit der DTM? Steigende Einsatzkosten im GT3-Sport? Rabiate Gangart im ADAC GT Masters? Eine faire Balance of Performance? Internationale Einsätze? Teamchef Christian Schütz hat mit SportsCar-Info die vergangene und die bevorstehende Saison reflektiert.

Audi Sport hat den Personalwechsel in der Führungsetage offiziell bestätigt. Dieter Gass tritt die Nachfolge Wolfgang Ullrichs an, welcher zum Saisonende als Motorsportchef abtritt. Alsdann bleibt dieser nach dreiundzwanzig Jahren noch ein weiteres in beratender Funktion tätig.

Loïc Duval und René Rast wechseln die Branche. Anstatt Sportwagen- und Langstreckenrennen zu bestreiten, starten die Audi-Werksfahrer in Zukunft in der DTM-Meisterschaft. „Ich bin davon überzeugt, dass wir für die Saison 2017 fahrerisch top aufgestellt sind“, meint Einsatzleiter Dieter Gass.

DTM-Nostalgie zur VLN-Winterpause: Christian Menzel übt scharfe Kritik am gegenwärtigen ITR-Konzept. Den Nordschleifen-Experte interessiere „der ganze Scheiß“ nicht, wohingegen die alte Tourenwagen-Meisterschaft „authentisch“ gewesen sei – und keine „aufgesetzte Geschichte“.

Das Veranstaltergespann des ADAC GT Masters hat den nächstjährigen Terminkalender veröffentlicht. Der Fahrplan zählt unverändert sieben Veranstaltungen, die Schauplätze sind ebenfalls identisch. Der Auftakt findet in Oschersleben statt, das Finale steigt auf dem Hockenheimring.

Die Organisatoren des ADAC GT Masters haben die Planungen für die nächstjährige Saison konturiert. Die Schauplätze im Terminkalender ändern sich nicht. Zudem richten die Veranstalter ein zweite Auflage der DTM-Gemeinschaftsveranstaltung auf dem Lausitzring aus. Sport 1 überträgt weiterhin live.

Zum Millennium waren DTM-Tourenwagen Stammstarter auf der Nordschleife des Nürburgrings. Mittlerweile sind aktuelle Prototypen dieser Fahrzeuggattung nicht mehr startberechtigt. Am vergangenen Wochenende ermöglichte BMW jedoch seinem Fahrer Augusto Farfus eine Demonstrationsfahrt mit dem Vierer.

Nach seinem DTM-Forfait gedenkt Martin Tomczyk, sich fortan im GT-Sport zu engagieren. „Ich glaube, dass ich mich dort als Fahrer noch mehr weiterentwickeln und einbringen kann“, meint der BMW-Werkspilot, welcher seine Tourenwagen-Karriere nach sechzehn Jahren beendet hat.

Entwarnung für das LMP1-Werksgespann von Audi: Der Einstieg in die Formel-E-Meisterschaft nimmt keinen Einfluss auf das Programm in der Langstrecken-WM. Das Engagement sei „komplett unabhängig“ vom Prototypensport. Unterdes hat bereits die Fertigung des neuen Prototyps begonnen.

Gary Paffett plant weitere Teilnahmen an GT-Veranstaltungen. Nach seiner Premiere beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps stehe dies für den DTM-Fahrer „zu einhundert Prozent“ fest. Sein Fazit nach dem Erstauftritt in den Ardennen: „Es war ein unglaubliches Rennen.“

Auch im Juni dominierte ein Thema die Debatten in der Sportwagen- und Langstreckengemeinde: die Balance of Performance. Nicht nur am Ring, sondern auch in Le Mans. Ebenfalls im Brennpunkt: die Kooperation zwischen dem ADAC GT Masters und der DTM, die Toyota-Tragödie sowie die Gruppe N.

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