- Anzeige -

Schlagwort: Balance of Performance

Die ersten VLN-Rennen der Saison dienen zur Vorbereitung auf das 24-Stunden-Highlight auf dem Nürburgring zu Pfingsten. Doch, wie greifen die Hersteller das Wort „Vorbereitung“ auf? Geht es ihnen wirklich darum, die Performance zu testen – oder wollen sie diese lieber so lang wie möglich verschleiern?

Falls die Balance of Performance den Ferrari 488 GT3 zu benachteiligen droht, erachte es Georg Weiss als erwägenswert, der VLN-Langstreckenmeisterschaft den Rücken zuzuwenden. Eine Alternative für das Wochenspiegel-Team: die 24-Stunden-Serie. Zudem kritisiert WTM Racing die Kundenorientierung Porsches.

Um der Dominanz der DPi-Fahrzeuge entgegenzuwirken, haben die Regelhüter der IMSA die Balance of Performance für Sebring angepasst. Daher müssen Cadillac, Mazda und Nissan ihre Sportwagen modifizieren. In der GTLM-Wertung gibt es nur kleine Zugeständnisse für BMW. Lexus und Acura profitieren in der GTD-Division.

Die finale Balance of Performance für die 24 Stunden von Daytona steht fest. Umfängliche Korrekturen haben die Regelhüter in der GTD-Division vorgenommen. Hauptnutznießer: der Acura NSX GT3 sowie der Aston Martin V12 Vantage GT3. Unbeträchtliche Modifikationen erfolgten hingegen in der GTLM-Wertung.

Gemeinschaftsveranstaltung mit der DTM? Steigende Einsatzkosten im GT3-Sport? Rabiate Gangart im ADAC GT Masters? Eine faire Balance of Performance? Internationale Einsätze? Teamchef Christian Schütz hat mit SportsCar-Info die vergangene und die bevorstehende Saison reflektiert.

Das Endurance-Komitee hat vor dem WM-Halbfinale in Shanghai umfangreiche Anpassungen an der Balance of Performance der GTE-Kategorien vorgenommen. In der Profiklasse profitieren sämtliche Hersteller von den Modifikationen. Bei den Amateuren sind Gewichtsänderungen erforderlich.

Das zuständige FIA-Gremium hat die Balance of Performance für den WM-Lauf am Fuji veröffentlicht. Nutznießer der Korrekturen: Porsche. Denn die Einstufung verringert die Fahrzeugmasse des Neunelfers. Dominator Aston Martin erhält hingegen einen kleineren Luftmengenbegrenzer.

Balance of Performance? Werkssport? Dies sei ohne jeden Zweifel vereinbar. Allerdings müssten „die Sporthoheiten“, ein adäquates Regulativ anwenden, damit „keiner den Sieg erkaufen kann“, meint Teamchef Hans Reiter. Ein mustergültiges Beispiel stelle die SRO-Gruppe mit ihren internationalen GT-Serien dar.

Die steigenden Kosten im ADAC GT Masters bereiten Christian Schütz zunehmend Sorgen. Teilnehmer gerieten geradezu in ein Dilemma: zermürbende Sponsorenakquise oder in eine der anderen beiden Wertungen ausweichen – mit entsprechenden Konsequenzen. Der Teamchef unterbreitet daher Verbesserungsvorschläge.

Alex Job Racing streicht für das Wheathertech-Auto in der IMSA SportsCar Championship die Segel. Am Mittwoch bekannte das Team, dass es aufgrund der nachteiligen Balance of Performance nicht an den restlichen Rennen der IMSA-Serie teilnehmen werden. Der Schwesterwagen bleibt jedoch im Wettbewerb.

Car Collection Motorsport verzichtet auf einen Start in Zandvoort. Zuvor kursierte die Meldung, das Team wolle sich komplett aus dem ADAC GT Masters zurückziehen. Der Entschluss wurzele zum einen in der gegenwärtigen Balance of Performance, zum anderen in den bisherigen Resultaten.

Die Titelverteidiger des Teams Zakspeed hadern nach wie vor mit der Balance of Performance. Beim ADAC-GT-Masters-Halbfinale würde der Kampf um vordere Positionen Schwierigkeiten bereiten, sofern sich die Fahrzeugeinstufung für Zandvoort nicht ändere.

DMSB-Präsident Hans-Joachim Stuck thematisiert ein GT3-Verbot. Ein Renault R. S. 01 auf der Nordschleife? BMW präsentiert seinen M4-Rennwagen für den GT4-Sport. Und ein Thema, welches unaufhörlich polarisiert: die Balance of Performance. Der Juli 2016 im SportsCar-Info-Rückspiegel.

Im Augenblick hadert das Team Zakspeed mit der Balance of Performance im ADAC GT Masters. Wegen des Zusatzgewichtes befürchtet das Gespann um Peter Zakowski, sich auf den langen Geraden des ehemaligen Österreichrings im Nachteil zu befinden. Eine „eindeutige Aussage“ sei aber erst nach dem Training möglich.

Olaf Manthey formuliert Verbesserungsvorschläge zur Optimierung der Balance of Performance. Einerseits beanstandet der Teamchef die verschiedenen Einstufungen der Veranstalter, fordert andererseits die Fahrer-Fahrzeug-Bindung aufzulösen. Denn „Chancengleichheit“ sei nicht mit „Erfolgsgleichheit“ in eins zu setzen.

Frikadelli Racing bezweifelt weiterhin, in der VLN-Langstreckenmeisterschaft um Spitzenplätze konkurrieren zu können. „Mehr als eine Top-Zehn-Platzierung ist für uns angesichts der aktuellen Fahrzeugeinstufung und des starken Teilnehmerfeldes nicht realistisch“, meint Teamchef Klaus Abbelen.

Die Regelaufpasser der Langstrecken-WM haben die Balance of Performance für die Saisonstation auf dem Nürburgring überarbeitet. Demzufolge profitiert namentlich Porsche in der GTE-Pro-Klasse von den Korrekturen. Dominator Ford tangieren die Modifikationen dagegen nicht.

Durch den erneut dominanten Auftritt von Ford in Watkins Glen, wo der US-amerikanische Autobauer einen Doppelsieg einfuhr, musste die IMSA eingreifen. Der Veranstalter hat eine überarbeitete Fahrzeugeinstufung für das kommende Rennwochenende in Mosport präsentiert.

Auch im Juni dominierte ein Thema die Debatten in der Sportwagen- und Langstreckengemeinde: die Balance of Performance. Nicht nur am Ring, sondern auch in Le Mans. Ebenfalls im Brennpunkt: die Kooperation zwischen dem ADAC GT Masters und der DTM, die Toyota-Tragödie sowie die Gruppe N.

Hans-Joachim Stuck problematisiert die Balance of Performance. Dabei übt der DMSB-Präsident auch Selbstreflexion. Es müsse in unterschiedlichen Meisterschaften eine einheitliche Fahrzeugeinstufung anstatt einer Diversifizierung geben. Dafür wolle er sich einsetzen.

Social Media

596FollowerFolgen