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Schlagwort: 24 Stunden von Le Mans

AMR-Teamchef John Gaw sehnt sich zurück in die neunziger Jahre, als in Le Mans GT-Sportwagen und Prototypen um den Gesamtsieg fuhren. Seine Vorschlag: eine Rückbesinnung auf diese Ära. Zur Saison 2020 wünscht sich Gaw ein Duell zwischen GTP-Hypersportwagen und LMP1-Prototypen.

Peugeot dringt weiterhin auf eine Kostenreduktion in der LMP1-Klasse. Andernfalls stehe ein WM-Engagement nicht zur Diskussion. Demgegenüber fordert Toyota mit Emphase, der Hybridtechnologie weiterhin Priorität einzuräumen. Damit driftet der ACO in einen regelrechten Teufelskreis.

Um endlich den lang ersehnten Le-Mans-Erfolg zu feiern, geht Toyota ein hohes finanzielles Risiko ein. Für das zusätzliche Fahrzeug hat die Konzernzentrale der TMG-Abteilung keine Budgeterhöhung zugesprochen. Zudem scheint die Fahrerfrage für das dritte Fahrzeug geklärt zu sein.

Die Diskussion um eine Le-Mans-Rückkehr Peugeots flackert dann und wann auf. Zuletzt fachte ein Interview mit PSA-Geschäftsführer Carlos Tavares die Spekulationen nochmals an. Voraussetzung sei allerdings nach wie vor eine Kostensenkung. Rückt ein Engagement der Löwen tatsächlich näher?

Die GT-Abteilung Porsches hat die Verpflichtung Gianmaria Brunis offiziell bestätigt. Der ehemalige Ferrari-Pilot gibt sein Debüt für das Weissacher Werksgespann zur zweiten Saisonhälfte in der IMSA SportsCar Championship. Zuvor stehen einige Prüffahrten auf dem Programm.

Um den Le-Mans-Erfolg in der GTE-Am-Klasse aus der vergangenen Saison zu wiederholen, verdoppelt Scuderia Corsa sein Engagement beim Langstreckenklassiker in Nordwestfrankreich. Das zweite Auto wird in Kooperation mit WeatherTech eingesetzt. Als Fahrerin ist unter anderem Christina Nielsen mit von der Partie.

Obwohl Murphy Prototypes einen Aufstieg in die Langstrecken-WM anstrebte, muss das Teams aus Irland nun aus finanziellen Gründen ein Jahr aussetzen. Unterdessen bereitet das Gespann um Greg Murphy bereits ein LMP3-Programm für die Saison 2018 der Europäischen Le-Mans-Serie vor.

Kehrt McLaren zurück nach Le Mans? Der neue Geschäftsführer Zak Brown kann sich ein Comeback an der Sarthe gut vorstellen. Ein Einstieg der Briten würde das Werksaufgebot in der GTE-Klasse auf sieben Hersteller erhöhen. Bislang liegt der Fokus des Konzerns auf dem Formel-1-Team.

Ein Jahr nach der triumphalen Le-Mans-Rückkehr nimmt Ford das 24-Stunden-Rennen im Jahr 2017 erneut mit vier Ford-GT-Sportwagen in Angriff. Mit an Bord: Luís Felipe „Pipo“ Derani, der die Mannschaft beim Saisonhöhepunkt an der Sarthe unterstützt.

24 Stunden von Le Mans – Starterliste – 2017

Der ACO hat die diesjährigen Starterlisten für die Langstrecken-WM und der Europäischen Le-Mans-Serie veröffentlicht. Demnach sind die Teilnehmerzahlen in beiden Wettbewerben rückläufig. Achtundzwanzig Nennungen sind für den weltweiten, sechsunddreißig für den kontinentalen Wettbewerb eingegangen.

Toyota hat bestätigt, mit einem dritten Sportwagen bei den 24 Stunden von Le Mans anzutreten. Dies bedeutet auch den Einsatz eines Drei-Wagen-Gespanns bei der Generalprobe von Spa-Francorchamps. Zudem verstärkt José María López den TMG-Pilotenkader.

Anderthalb Wochen vor der Präsentation des diesjährigen Teilnehmerfeldes hat der ACO die ersten vierzehn Einladungen für die 24 Stunden von Le Mans verschickt. Die Qualifikation erfolgte über das letztjährige Rennen, die ELMS, AsLMS, den GT3 Le Mans Cup oder durch eine IMSA-Nominierung.

Hagel am Ring, Schnee in Silverstone. Toyota erlebte in Le Mans einen Albtraum, Laurens Vanthoor überschlug sich und wurde GT-Weltpokalsieger. Und nicht zu vergessen: das Safety Car auf dem Circuit de la Sarthe. SportsCar-Info blickt zurück auf die denkwürdigsten Momente der Saison 2016.

Epilog in Neuburg an der Donau: Ehe Audi die weltweite Bühne des Prototypensports verlässt, versammelte sich der gesamte Mitarbeiterstab in der Niederlassung der Sportabteilung zu einem letzten Gruppenfoto. Zudem fuhren der Audi R8R sowie der Audi R18 e-tron quattro – die erste und letzte Modellgeneration – über das Testgelände.

Der ACO hat das sportliche Regularium im Hinblick auf die letzte Runde der 24 Stunden von Le Mans modifiziert. Bis dato musste ein Fahrer den finalen Umlauf binnen sechs Minuten absolvieren, andernfalls erfolgte ein Wertungsausschluss. Künftig tritt jedoch ein progressives Bestrafungssystem in Kraft.

Audi Sport hat den Personalwechsel in der Führungsetage offiziell bestätigt. Dieter Gass tritt die Nachfolge Wolfgang Ullrichs an, welcher zum Saisonende als Motorsportchef abtritt. Alsdann bleibt dieser nach dreiundzwanzig Jahren noch ein weiteres in beratender Funktion tätig.
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Audis Ausstieg aus der Langstrecken-WM versetzte die Szene in Konsternation. Nach drei Jahren endet das Prestigeduell der beiden Volkswagen-Schwestern. In einem Video verabschiedet sich Porsche von der Marke mit den vier Ringen – mit der Hoffnung auf ein Wiedersehen: „Come back.“

Lego würdigt die Le-Mans-Historie der Kultmarke Ford mit zwei Modellen en miniature. Da sich in dieser Saison der erste Erfolg an der Sarthe zum fünfzigsten Mal jährte, hat der dänische Spielzeugproduzent zwei Sportwagen in sein Sortiment aufgenommen: die Modelle GT40 uns GT der Jahrgänge 1966 und 2016.

Die Fahrerschaft beäugt den Entwicklungsgang der Langstrecken-WM mit Skepsis. Verließe Porsche oder Toyota ebenfalls unvorhergesehen den Wettbewerb, könne man „den Laden dichtmachen“, meint Stéphane Sarrazin. Weltmeister Neel Jani betrachtet den Audi-Ausstieg zumindest als Chance, ein Umdenken beim ACO zu bewirken.

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