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Unerwartetes LMP2-Engagement: Obwohl Lotus letzten Herbst seine Le-Mans-Pläne vorerst zu den Akten legen musste, hat der britische Konstrukteur nun seine Rückkehr in die Sportwagen-Branche angekündigt. Gemeinsam mit Lola und Kodew starten die Briten dieses Jahr in der Langstrecken-WM. 

Im zweiten freien Training in Mexiko-Stadt hat sich Porsche die beiden Bestzeiten gesichert. Die WM-Führenden Marc Lieb, Neel Jani und Romain Dumas standen am Ende der Sitzung auf dem obersten Platz der Zeitenliste. Audi sortierte sich vor dem Toyota-Solisten auf den Plätzen drei und vier ein.

Nach der letzten Probefahrt in diesem Jahr hat Porsche das Antriebskonzept seines LMP1-Hybrids offenbart: ein Vier-Zylinder-Benziner mit Direkteinspritzung. Bei der Ausfahrt an der Algarve griff erstmals Mark Webber ins Steuer. Im Vordergrund standen Fahrwerksabstimmung und Reifentests mit Michelin.

Trivialer Trainingsauftakt vor den Toren São Paulos: Wenngleich Toyota zeitweise den ein oder Akzent setzen konnte, untermauerte Audi erneut seine Vorrangstellung. Die Ingolstädter belegten die Ränge eins und zwei. Der Ferrari-Rennstall AF Corse erzielte die Bestzeiten in den GT-Divisionen.

Formel-1-Fahrer Nico Hülkenberg gehört offenbar zu den Anwärtern auf einen Cockpitplatz bei Porsche. Da die Weissacher Werksmannschaft plant, ihr Le-Mans-Aufgebot um einen Sportwagen zu erhöhen, stehen derzeit Cockpitplätze zur Verfügung. Fernando Alonso liebäugelt ebenfalls mit der Langstrecken-WM.

Der Vorstandsvorsitzende Matthias Müller hat am Wochenende während des WEC-Auftritts in Bahrain den Motorsportprogrammen des Volkswagen-Konzerns Rückendeckung gegeben. Entgegen früherer anderslautender Meldungen seien die Rennsportaktivitäten trotz des Abgasskandals nicht in Gefahr.

Der neue Selbstzünder von Audi wurde bei der Generalprobe in Le Mans erstmals der Öffentlichkeit präsentiert und vorgeführt. Man schaffte es mit den zehn Piloten, alle drei R18 TDI unter die Marke von 3:28 Minuten zu bringen, was von der Konkurrenz der Löwen nur ein Diesel schaffte.

Bei einer Bekanntmachung in Hockenheim hat Porsche die Führungsriege für seine Le-Mans-Wiederkehr vorgestellt. LMP1-Chef Fritz Enzinger präsentierte Alexander Hitzinger und Andreas Seidl in ihren leitenden Funktionen. In der Langstrecken-WM setzt die Weissacher Werksmannschaft zwei Prototypen ein.

Der längste Tag des Jahres steht an, und die Elite des GT-Zirkus gibt sich die Ehre an der Sarthe, um die Krone der Gran Turismos zu vergeben. Neun Fahrzeuge von vier namhaften Herstellern haben sich angekündigt.

Der ACO hat die diesjährigen Starterlisten für die Langstrecken-WM und der Europäischen Le-Mans-Serie veröffentlicht. Demnach sind die Teilnehmerzahlen in beiden Wettbewerben rückläufig. Achtundzwanzig Nennungen sind für den weltweiten, sechsunddreißig für den kontinentalen Wettbewerb eingegangen.

In der Qualifikation zum WM-Rennen in Austin hat Audi seine Hochform bestätigt. Der Konstrukteur mit den vier Ringen eroberte die vorderste Startreihe. Konzernrivale Porsche belegte Rang drei, Toyota katapultierte sich auf Platz vier. Derweil dominierte Aston Martin die GTE-Divisionen.

Der britische Rennstall Aston Martin Racing stellt aktuell sein Programm für die Saison 2014 der Langstrecken-Weltmeisterschaft zusammen. Die Werksmannschaft plant, bis zu vier Fahrzeuge in der GTE-Pro- und der GTE-Am-Kategorie einzusetzen.

Im Mittelteil der Sechs Stunden von Spa-Francorchamps hat die Toyota-Mannschaft die Nase knapp vorne. Der Führende Sébastien Buemi spürt allerdings den heißen Atem vom Marc Lieb in seinem Nacken. Auf den zweiten Toyota auf dem Bronzerang folgt das Audi-Dreigestirn mit Respektabstand.

Am Nachmittag hat Toyota die Hackordnung wieder korrigiert. Der Konstrukteur aus Fernost markierte die absolute Bestzeit beim Testtag in Le Mans. Auf den nachfolgenden Rängen behauptete sich Audi gegen Porsche. In der GTE-Pro-Kategorie machte Manthey-Racing den Ferrari-Rivalen die Führungsrolle abspenstig.

Toyota glänzte in der letzten Qualifikation zur aktuellen Saison der Langstrecken-WM. In Bahrain stellten Kazuki Nakajima und Anthony Davidson ihren TS030 jeweils auf Rang eins und zwei ab. Audi muss hingegen mit der zweiten Startreihe vorliebnehmen. Im GTE-Pro-Sektor trumpfte Porsche auf und sicherte sich die ersten beiden Startpositionen.

Nach dem Audi-Rückzug aus der Langstrecken-WM drängen sich etliche Fragen auf. Wie gestaltet sich die Zukunft der LMP1-Klasse? Existiert die Weltmeisterschaft fort? Inwieweit beeinflusst dies die 24 Stunden von Le Mans? Warum Formel E und DTM? Der ACO weicht diesen Fragen jedoch aus.

Die Bayerischen Motorenwerke bereichern ab der Saison 2018 das Feld der Langstrecken-Weltmeisterschaft. Im Rahmen der Neuausrichtung der Motorsportaktivitäten wurde das Programm vorgestellt. BMW will in der GT-Klasse um den Titel kämpfen. Das Einsatzfahrzeug steht noch nicht fest.

Die Konstrukteure der Langstrecken-WM verfolgen alle ihre eigenen, differenten Ansätze bei der Konzeption ihrer Hybrid-Antriebseinheiten. Ein kleiner Einblick in den Dschungel der Motorenkonzepte des Herstellertrios Audi, Toyota und Porsche, wo sich durchaus einige Überraschungen ergeben.

Auch zu Beginn des zweiten Veranstaltungstages blieb Porsche das Maß der Dinge. Dem noch amtierenden Weltmeister Timo Bernhard gelang der schnellste Umlauf im dritten Training. Audi und Toyota folgten mit einer halben Sekunde Abstand. In der GTE-Pro meldete sich Ferrari zu Wort.

Entwicklungsvorstand Wolfang Hatz verlässt Porsche nach vorübergehender Beurlaubung. Der Aufsichtsrat hat Doktor Michael Steiner als Nachfolger benannt. Indes bestätigte auch Konzernschwester Audi eine Personalentscheidung: Stefan Dreyer leitet künftige anstelle von Chris Reinke den Werkseinsatz in der Langstrecken-WM.

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