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Nach dem Saisonfinale der Langstrecken-WM in Bahrain organisieren die LMP1-Mannschaften von Audi, Porsche und Toyota einen Rookie-Test. Der ACO hat für diese Probefahrt zur Nachwuchsförderung Sam Bird, Mitch Evans und Richie Stanaway benannt.

Toyota behauptet derzeit die Führung beim Finale der Langstrecken-WM in Bahrain. Nach dem Ausfall des Schwesterfahrzeugs rangiert Stéphane Sarrazin an erster Stelle. Derweil mussten die designierten Weltmeister von Audi ebenfalls wegen technischer Schwierigkeiten aufgeben – Marcel Fässler verbleibt in der Verfolgerrolle.

Der ACO präzisiert sein Vorhaben, die Kosten in der Langstrecken-WM rechtzeitig zu deckeln. Daher hat der Veranstalter eine entsprechende Arbeitsgruppe gegründet. Erste Maßnahme: eine Limitierung der Probefahrten auf fünfzig Tage im Jahr. Die Werke sind in diesen Entscheidungsprozess involviert.

Riley hat bei der FIA einen Antrag für einen Gaststart beim Lauf der Langstrecken-WM auf dem Circuit of The Americas im September gestellt. Es wäre die letzte Möglichkeit den US-Boliden im Rennbetrieb zu sehen.

Der Vorstandsvorsitzende Matthias Müller hat am Wochenende während des WEC-Auftritts in Bahrain den Motorsportprogrammen des Volkswagen-Konzerns Rückendeckung gegeben. Entgegen früherer anderslautender Meldungen seien die Rennsportaktivitäten trotz des Abgasskandals nicht in Gefahr.

Die LMP1-Abteilung von Porsche nimmt keinerlei personelle Änderungen an ihrem WM-Fahrerkader vor. Daher hat der Stuttgarter Hersteller die Verträge mit seinen sechs Werksfahrern bereits verlängert. Gegenwärtig stellt sich allerdings noch die Frage nach einem dritten Einsatzwagen und dessen Besatzung.

Erste Ausfahrt für den Peugeot 908 HYbrid4: Der französische Konstrukteur testete seinen Elektroprototyp in Estoril. Am Steuer hantierten Nicolas Minassian, Stéphane Sarrazin und Alexander Wurz, die in Addition 300 Kilometer fuhren. Der nächste Einsatz des Hybrid-Selbstzünders ist bereits in Planung.

Porsche hat im Nachmittagstraining in Spa-Francorchamps die schnellste Rundenzeit erzielt. Bei trockenen Streckenbedingungen unterbot Werksfahrer Marc Lieb die Marke von zwei Minuten. Das Verfolgerduell entschied Toyota gegen Audi. Derweil unterbrach die Rennleitung die Sitzung wiederholt mit der roten Flagge.

Wetterwendisch. Dies umschreibt die Bedingungen während der Trainings- und Qualifikationssitzungen auf dem Circuit de la Sarthe perfekt. Sonnenschein und Starkregen lösten einander ab. Am Ende obenauf: Zweimal Porsche. Dahinter: zweimal Toyota. Das Zeitfahren in Bildern.

Trivialer Trainingsauftakt vor den Toren São Paulos: Wenngleich Toyota zeitweise den ein oder Akzent setzen konnte, untermauerte Audi erneut seine Vorrangstellung. Die Ingolstädter belegten die Ränge eins und zwei. Der Ferrari-Rennstall AF Corse erzielte die Bestzeiten in den GT-Divisionen.

In Sebring beginnen für Audi die Vorbereitungen auf die kommende Saison der Langstrecken-WM. Der Ingolstädter Konstrukteur testet auf dem Flughafenkurs den R18-Prototyp der neuen Generation. Damit sei eine „entscheidende Phase“ der Entwicklung erreicht, erklärt Motorsportchef Doktor Wolfgang Ullrich.

Offenbar hat Toyota im Hintergrund bereits die Personalentscheidungen für die nächstjährige Saison der Langstrecken-WM getroffen. Demzufolge startet José María López künftig für den japanischen Hersteller. Unbeantwortet bleibt die Frage: Wen ersetzt der dreifache Tourenwagen-Weltmeister.

Nicolas Perrinn hat verlauten lassen, dass mindestens zwei seiner aus dem Open-Source-Projekt entstandenen LMP1 nächstes Jahr in der Langstrecken-Weltmeisterschaft fahren werden. Wer der Käufer ist, hat der Franzose nicht verraten. Es soll sich um ein europäisches Team handeln.

Die LMP2-Kategorie blüht in Le Mans erneut auf. Insgesamt 23 Besatzungen treten an der Sarthe gegeneinander an und stellt damit die fahrzeugreichste Klasse. Doch gleichzeitig duellieren sich die beiden Hersteller Oreca und Ligier mit ihren geschlossenen Prototypen auf Augenhöhe. Eine Prognose fällt demnach schwer.

Marc Lieb und Romain Dumas werden aus dem Porsche-LMP1-Programm ausscheiden. Die beiden Piloten werden innerhalb der Porsche AG neue Aufgaben erhalten. Gemeinsam haben sie in dieser Saison an der Sarthe triumphiert und die Fahrerweltmeisterschaft gewonnen.

Jos Verstappen hat seine Pläne für das nächstjährige Le-Mans-Rennen geändert und seine Teilnahme abgesagt. Eigentlich wollte der Niederländer gemeinsam mit seinen Landsmännern Jan Lammers und Frits van Eerd in einem LMP2-Prototypen antreten. Stattdessen unterstützt der ehemalige Formel-1-Fahrer seinen Junior Max beim Großen Preis von Baku.

Nissan hat nun auf der letzten Etappe der Veröffentlichungen die Zusammensetzung der Fahrerbesatzungen für die Langstrecken-WM bekannt gegeben. Ein Stammtrio: Michael Krumm, Olivier Pla und Harry Tincknell. Das andere: Marc Gené, Jann Mardenborough und Max Chilton.

Porsche hat sich die beiden Bestzeiten der ersten Qualifikationssitzung in Le Mans gesichert. Marc Lieb, Neel Jani und Romain Dumas belegen nach dem Zeitfahren die provisorische Poleposition vor ihren Teamkollegen Mark Webber, Brendon Hartley und Timo Bernhard. Toyota positionierte sich mit beiden Wagen vor Audi.

Zahlreiche Trailer im Twitter-Kanal Porsches künden bereits von der bevorstehenden Präsentation: Der Traditionshersteller aus Stuttgart-Zuffenhausen enthüllt am Mittwoch in Los Angeles den GTE-Neunelfer der nächsten Generation. Technische Einzelheiten sind offiziell noch nicht bekannt.

Der Rookie-Test in Sakhir ermöglichte Paul-Loup Chatin, Gustavo Menezes und Luís Felipe Derani eine LMP1-Probefahrt. Darüber hinaus nutzten weitere WM-Mannschaften die Gelegenheit zur Funktionsprüfung auf dem Bahrain International Circuit – mit prominenten Gästen. Porsche fuhr in beiden Sitzungen die Bestzeit. Die Ergebnisse.

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