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Wimpernschlag-Entscheidung in Daytona: Ganassis Erfolgsgaranten Pruett und Rojas knüpften nahtlos an die Siegesserie im vergangenen Jahr an. Gemeinsam mit Hand und Rahal siegten die Grand-Am-Titelverteidiger hauchdünn vor den Teamkollegen beim Aufgalopp in Florida.

Seit über zwei Stunden und 30 Minuten läuft das 24 Stunden Rennen auf dem Daytona International Speedway. Fast ununterbrochen führt das aktuelle Meisterteam Chip Ganassi Racing. Bei den GT hat sich die Scuderia Corsa an die Spitze gesetzt.

Audi feierte in Daytona einen bittersüßen Doppelerfolg in der GT-Wertung. In einem dramatischen Herzschlagfinale erfocht Filipe Albuquerque den Klassensieg, während Podiumsaspirant Markus Winkelhock mit leerem Tank auf der Zielgeraden strandete. Dennoch: Die Ingolstädter haben somit einen weiteren Meilenstein erreicht.

Das Team des chinesischen Schauspielers Jackie Chan war sowohl in der LMP2 als auch der LMP3 beim Saisonstart der asiatischen Le Mans Serie in Zhuhai erfolgreich. Zudem gewann JBS Australia das Halbfinale des australischen Langstrecken-Cups. Die Ereignisse zusammengefasst im Splash&Dash.

Schon eine Woche nach dem Rennen auf der Belle Isle in Detroit geht es weiter im Programm der Grand-Am. Nächste Station: Mid-Ohio Sports Car Course. Im gestrigen Qualifying holte Jon Fogarty im Corvette-DP die 21. Poleposition seiner Karriere.

Die Grand-Am ist zu Gast auf der Belle Isle im Detroit River als Rahmenprogramm des IndyCar-Rennens. Am gestrigen Abend nach mitteleuropäischer Zeit fand das Qualifying statt. Schnellste waren Jon Fogarty bei den Prototypen und Guy Cosmo bei den GT-Kriegern.

Klare Angelegenheit in der Eifel: Der Wiesbadener FLM-Pilot Mirco Schultis bot bei den AvD 100 Meilen eine makellose Vorstellung und tütete den Sieg beim Auftaktrennen ein. Zweiter wurden Carton/Latif. In der GT-Wertung dominierten die Mannen aus dem Porsche-Lager.

Youngster Jordan Taylor holte für die Mannschaft seines Vaters, Velocity Worldwide, die Poleposition auf dem Belle Isle Circuit in der „Motor City“ Detroit. Seine erste. In der GT-Klasse fuhr wiederum Max Papis seinen R.Ferri/AIM-Autosport-Ferrari auf Startplatz eins.

Wenn am nächsten Wochenende die Startflagge zu den 24 Stunden von Daytona fällt, stellt dies nicht nur den traditionellen Auftakt zur US-Motorsportsaison dar, sondern auch die Premiere der neuen Generation Daytona-Prototypen.

Am ersten Tag des Roar before the Rolex in Daytona gaben die Verantwortlichen von Grand-Am und ALMS die langerwartete Klassenstruktur ab der Saison 2014 bekannt. Große Überraschungen gab es aber nicht, es war mehr oder weniger eine Bestätigung der Gerüchte.

Der dritte Sieg für Ford in der Grand-Am-Serie war eine Verlautbarung des Trotzes: Starworks siegte in Watkins Glen trotz des Rückzuges von Enzo Potolicchio. GT-Weltmeister Lucas Luhr demonstrierte erneut seine Fähigkeiten als Langstrecken-Allrounder.

Hommage an Porsche-Ikonen: Der 918-Prototyp aus der Zuffenhausener Autoschmiede geht in die nächste Testphase. Ferner konnte für das Entwicklungsprogramm ein altbekannter Partner gewonnen werden: Martini. Fortan wird der Hybridrenner mit legendärer Lackierung auf der Nordschleife erprobt.

Nach dem suboptimal verlaufenen 24-Stunden-Rennen von Daytona brannten vor allem die Corvette-Starter darauf, endlich ihre volle Leistung zeigen zu können. Am vergangenen Wochenende im Barber Motorsports Park war es nun endlich soweit.

Die ersten Laufsiege der neuen Saison gehen an Andreas Fiedler und Sven Barth. Die beiden PRC-Piloten gewannen die SCC-Rennen auf dem Nürburgring. Dabei spielte das Wetter insbesondere am Samstag eine nicht unbedeutende Rolle.

Rückschlag für die Corvette-Sektion: In der Qualifikation zu den 24 Stunden von Daytona schnappte sich Starworks-Schützling Ryan Dalziel die Poleposition vor SunTrust-Konkurrent Max Angelelli. Damit hatte das BMW-Lager die Nase vorne. Die Ganassi-Speerspitze landete auf Rang drei.

Den Grand-Am-Lauf in Laguna Seca gewannen Richard Westbrook und Antonio García in der Spirit-of-Daytona-Corvette. Die GT-Klasse konnte das Team Sahlen zum ersten Mal in der Geschichte für sich entscheiden, die Meisterschaft machte allerdings das Team AIM Autosport klar.

Jedes moderne Serienfahrzeug steckt voll mit Elektronik, um die diversen Hilfsmittel zu steuern. Die meisten davon, wie ABS oder Automatikgetriebe, sind im Motorsport verboten. Trotzdem verfügen auch moderne Sportwagen über eine elektronische Ausstattung. Ein kleiner Einblick.

Nach neun sieglosen Rennen für die Vorjahreschampions Memo Rojas und Scott Pruett aus dem Team von Chip Ganassi ist der Bann durchbrochen. Gleichzeitig wurde die Corvette-Siegesserie gestoppt. Ferrari konnte die GT-Klasse einmal mehr gewinnen.

Die Serie von unterschiedlichen Rennsiegern in jedem Rennen der Grand-Am-Saison 2012 ist gebrochen: Max Angelelli und Ricky Taylor aus dem Team SunTrust konnten in ihrem Daytona-Prototyp von Corvette den zweiten Saisonsieg holen.

Die Veranstalter konturieren die Saisonplanung der asiatischen Le-Mans-Meisterschaft im nächsten Jahr. Darum hat der ACO ein weiteres Abkommen mit seinen Kooperationspartnern aus Fernost getroffen. Eines der sechs Langstreckenrennen findet demzufolge im Dezember auf der indonesischen Insel Java statt.

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