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Die Veranstaltergemeinschaft plant, zur Saison 2018 in den unteren VLN-Wertungen einen langlebigeren Reifen vorzuschreiben, um die Einsatzkosten zu senken. Derzeit stehe der DMSB darum mit den Herstellern der Pneus im Dialog, um diese Änderung im Regelwerk umzusetzen.

Die Mannschaft von Bonk Motorsport schultert in diesem Jahr ein Doppelprogramm in der VLN-Langstreckenmeisterschaft. Neben dem Start im BMW M235i Racing Cup tritt das westfälische Gespann mit zwei Audi RS 3 LMS in der neuen TCR-Liga an. Ebenfalls auf dem Terminplan: die 24-Stunden-Serie.

Was motivierte Timo Scheider zum Wechsel zu BMW? Nach der Entzweiung mit Audi unterbreiteten die Bayrischen Motorenwerke offenbar ein Angebot, das der zweifache DTM-Meister nicht ablehnen konnte. Im Fokus: das 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife des Nürburgrings.

ADAC GT Masters, SRO-GT-Langstreckenpokal und ausgewählte VLN-Läufe: HTP Motorsport stemmt in diesem Jahr ein umfangreiches Programm mit Mercedes-AMG. Zudem steht auch das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring auf dem Fahrplan. Für diese Vorhaben hat die Truppe überdies einen neuen Hauptsponsor akquiriert.

Christian Menzel gewährt Rent2Drive Racing in der diesjährigen VLN-Saison fahrerische Unterstützung. Der Kenner des Traditionskurses in der Eifel formiert mit Dmitriy Lukovnikov ein Fahrerdoppel. Das Einsatzfahrzeug: ein Porsche 991 GT3 Cup MR in der SP7-Kategorie.

Lexus schultert seine Europaeinsätze auch in diesem Jahr mit Farnbacher Racing und Emil Frey Racing. Zur Diskussion stehe im Augenblick noch das Einsatzgebiet der Toyota-Edelmarke. Allerdings werde die Planung während der kommenden Wochen abgeschlossen.

In dieser Saison richtet Bentley den Fokus auf sein Programm in der Eifel. Daher verlässt der Konstrukteur aus Großbritannien das ADAC GT Masters, um sich auf das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und die VLN-Langstreckenmeisterschaft zu konzentrieren. Den Einsatz betreuen C. Abt Racing und M-Sport.

Die Veranstaltergemeinschaft diskutiert Konzepte, um die Sicherheit bei VLN-Läufen zu erhöhen. Eine Frage, die sich in diesem Kontext aufdrängt: Sollten Zuschauer in Zukunft aus der Boxengasse verbannt werden? Schließlich werde dieses „Alleinstellungsmerkmal“ großenteils „sehr geschätzt“, meint Geschäftsführer Karl Mauer.

Um die Sicherheit in der Boxengasse zu erhöhen, plant die VLN-Veranstaltergemeinschaft, verschiedene Maßnahmen. Zum einen solle das Prinzip der Mindeststandzeiten in weiteren Klassen Anwendung finden, zum anderen forcieren die Organisatoren die Abschaffung der Tankkannen.

Angesichts seiner internationalen Erfolge hegt Reiter Engineering die Absicht, auch in Deutschland „eine starke Präsenz“ zu zeigen. Daher plant die Mannschaft aus Kirchanschöring einen VLN-Markenpokal für den KTM X-Bow GT4. Zurzeit liegt der Fokus auf der internationalen GT4-Serie.

Mercedes-AMG plant in diesem Jahr erste Probeeinsätze mit seinem neuen GT4-Sportwagen, ehe in der Saison 2018 der Verkauf an Kunden beginnt. Auf dem Programm stehe die Teilnahme an einigen Läufen zur VLN-Langstreckenmeisterschaft – aber auch an anderen Wettbewerben.

GetSpeed Performance hat die amtierenden VLN-Meister verpflichtet, Mamerow Engineering kündigte seine Rückkehr an. Twin Busch Motorsport beschloss wiederum einen Wechsel ins ADAC GT Masters. Schauplätze der ersten Veranstaltungen: Dubai und Daytona. Der Januar im Rückspiegel.

Um einen fairen Umgang auf der Nürburgring-Nordschleife zu gewähren, erwägen die VLN-Regelaufpasser nachträgliche Bestrafungen nach der Sichtung von Onboard-Aufnahmen. Geschäftsführer Karl Mauer erachtet dies als notwendig, um zwischen „grobfahrlässigem Verhalten“ und einem „berühmten Rennunfall“ zu unterscheiden.

Twin Busch Motorsport hat den Entschluss gefasst, die VLN-Langstreckenmeisterschaft zu verlassen. Stattdessen tritt das Audi-Familiengespann in diesem Jahr im ADAC GT Masters an. Darüber hinaus steht auch das 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife auf der Agenda.

Die Veranstaltergemeinschaft der VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring hat die Klassenstruktur mit den dazugehörigen Startnummern für die kommende Saison veröffentlicht. Demnach haben die Teilnehmer die Wahl aus dreiunddreißig unterschiedlichen Fahrzeugkategorien.

Nett Motorsport tritt in diesem Jahr mit einem TCR-Tourenwagen in der VLN-Langstreckenmeisterschaft an. Künftig bewegen Achim und Jürgen Nett demnach einen Peugeot 308 Racing Cup über die Nürburgring-Nordschleife. Den Einsatz betreut die Mannschaft von Bonk Motorsport.

Die Marke Porsche und Mamerow Engineering sind wieder vereint. Denn die Equipe aus Castrop-Rauxel gedenkt, in diesem Jahr mit einem GT3-Neunelfer in der VLN-Langstreckenmeisterschaft anzutreten. Darüber hinaus steht ein Kundenprogramm im Porsche Sports Cup auf der Agenda.

Die amtierenden VLN-Meister Alexander Mies und Michael Schrey wechseln zur kommenden Saison ihr Team und das Einsatzgerät. Künftig startet das Duo gemeinsam mit Adam Osieka bei dessen GetSpeed-Performance-Mannschaft auf einem Porsche in der Klasse Cup 2.

Herstellerinterner Modellwechsel bei Møller Bil Motorsport: Das norwegische Gespann startet in Zukunft mit einem Audi RS 3 LMS anstatt mit einem TT-Sportwagen in der VLN-Langstreckenmeisterschaft. Das Pilotenpersonal bleibt dahingegen unverändert in der diesjährigen Saison.

Frikadelli Racing verkauft seine beide Porsche-Sportwagen des Modells 997 GT3 R. Mit dem Neunelfer der letzten Generation errang die Kultmannschaft nicht nur ihren ersten VLN-Gesamttriumph, sondern sicherte dem Stuttgarter Konstrukteur auch den zweihundertsten Wertungsgruppensieg.

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