- Anzeige -

Die ersten VLN-Rennen der Saison dienen zur Vorbereitung auf den 24-Stunden-Saisonhöhepunkt auf dem Nürburgring an Christi Himmelfahrt. Doch, wie greifen die Hersteller das Wort „Vorbereitung“ auf? Geht es ihnen wirklich darum, die Performance zu testen – oder wollen sie diese lieber so lang wie möglich verschleiern?

Manthey-Racing hat den ersten VLN-Lauf der Saison gewonnen. In einem spannenden Schlusskampf mit Laurens Vanthoor im Falken-Porsche verunfallte dieser und schenkte Romain Dumas, Frédéric Makowiecki und Patrick Pilet den Auftaktsieg. Das Podium vervollständigen das Team und Land Motorsport.

Um die Fortexistenz des Breitensports auf der Nürburgring-Nordschleife zu gewähren, fordert Olaf Manthey auf, den Dialog zu suchen. Sowohl die Organisatoren als auch die Teilnehmer müssten ein zukunftsträchtiges Konzept erarbeiten. Es bedürfe ein „Höchstmaß an Professionalität“ – in der VLN und beim 24-Stunden-Rennen.

Beim VLN-Auftakt hat sich Manthey-Racing den ersten Startplatz gesichert. Romain Dumas, Frédéric Makowiecki und Patrick Pilet verwiesen die Verfolger auf die Plätze und sicherten sich somit die beste Ausgangslage. Falken Motorsports und ein weiterer Manthey-Elfer erkämpften die ersten drei Startplätze für Porsche.

An diesem Wochenende beginnt die diesjährige Saison der VLN-Langstreckenmeisterschaft. Erste der neun Veranstaltungen auf dem Fahrplan: die ADAC-Westfalenfahrt. Am Freitag probten bereits einige Mannschaften auf der Nordschleife des Nürburgrings. Erste Eindrücke vom Ring. Eine Galerie von Stefan Deck.

Frikadelli Racing hat bestätigt, einen zweiten Porsche 991 GT3 R in der VLN-Langstreckenmeisterschaft und beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring einzusetzen. Bislang bestätigte das Gespann aus Barweiler allerdings lediglich Norbert Siedler als Fahrer des zusätzlichen Neunelfers.

Für die Saisoneröffnung der VLN-Langstreckenmeisterschaft sind insgesamt 194 Sport- und Tourenwagen eingeschrieben. Allein vierunddreißig Nennungen hat die Veranstaltergemeinschaft in der SP9-Spitzenklasse entgegengenommen. In der Überzahl an diesem Wochenende: BMW und Mercedes-AMG.

Macht sich die GT4-Kategorie daran, die GT3-Wertung als Spitzenklasse der VLN-Langstreckenmeisterschaft abzulösen? Manche Mitglieder der Veranstaltergemeinschaft begegnen dieser Idee zumindest nicht mit Ablehnung – insbesondere falls die geplanten Sicherheitsvorkehrungen keine Effekte zeitigen.

Mercedes-AMG hat seine fünf vierköpfigen Werksbesatzungen für das 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife benannt. Den Einsatz koordinieren neuerlich Black Falcon, HTP Motorsport und Haribo Racing. Die Ambition der Marke mit dem Stern: Titelverteidigung in der Eifel.

Nach der Vorstellung des Fahrerkaders zu Jahresbeginn hat BMW Motorsport nun die einzelnen Besatzungen für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring zusammengestellt. Dabei bürden sich Augusto Farfus, Jörg Müller und Alexander Sims eine Doppelbelastung auf.

Mathilda Racing formiert ein Großaufgebot in der TCR-Klasse der VLN-Langstreckenmeisterschaft. Insgesamt schickt der Kölner Rennstall drei Tourenwagen in der neuen Wertung an den Start: einen Seat Leon TCR und zwei VW Golf GTI TCR.

Im Rahmen der Teampräsentation in Ludwigsburg hat HTP Motorsport mit seinem neuen Hauptsponsor Mann-Filter die gemeinsamen GT-Pläne für die Saison 2017 der Öffentlichkeit vorgestellt. Demnach unterstützt Bernd Schneider das Mercedes-AMG-Team bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring.

Audi hat seine werksunterstützen Teams für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring benannt. Demnach fahren bei der diesjährigen Ausgabe des Eifelklassikers Land Motorsport und die belgische WRT-Mannschaft unter dem Banner der vier Ringe. Phoenix Racing hingegen gehört nicht mehr zum Werksaufgebot der Audianer.

Frikadelli Racing trägt sich mit dem Gedanken, seinen Fuhrpark um einen zusätzlichen gesamtsiegfähigen Sportwagen zu erweitern. Allerdings sei dieses Vorhaben noch nicht „in trockenen Tüchern“, betont Teamchef Klaus Abbelen. Den Einsatz ihres Elfers hat die Equipe wiederum bestätigt.

Falken Motorsports hat angekündigt, ein Doppelengagement auf der Nürburgring-Nordschleife zu schultern. Der japanische Reifenhersteller bestreitet das 24-Stunden-Rennen sowohl mit Porsche als auch BMW. Dabei wird der Mannschaft in Türkis-Blau beidseitige Werksunterstützung zuteil.

Die GT-Abteilung der Marke Lexus hat ihre diesjährigen Europaplanungen skizziert. Demzufolge starten Farnbacher Racing und Emil Frey Racing mit dem RC F GT3 in der International GT Open. Zur einer Fortsetzung des Programms in der VLN-Langstreckenmeisterschaft äußerte sich der japanische Hersteller nicht.

Bentley verlässt das ADAC GT Masters, Mcchip-DKR tritt mit einem Renault R.S. 01 in der VLN-Langstreckenmeisterschaft an. Timo Scheider wechselt von Audi zu BMW, der ADAC Nordrhein präsentierte den provisorischen Zeitplan für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Der Februar 2017 im Rückspiegel.

Um das Wettrüsten zwischen den Reifenherstellern zurückzudämmen, führt der DMSB ein Referenzverfahren ein. Lieferanten der Klassen SP9, SP Pro und SPX müssen den Technischen Kommissaren daher künftig ein Kontingent an Pneus zur Verfügung stellen, aus dem die Konkurrenten ein Exemplar anfordern dürfen.

Die neu gegründete Mannschaft von mcchip-dkr startet in der kommenden Saison mit einem Renault R.S. 01 GT3 in der Klasse SPX der VLN-Langstreckenmeisterschaft und beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Das Team konnte sich Unterstützung seitens Renault und Pirelli sichern.

Auch in diesem Jahr startet Bentley mit einem Zwei-Wagen-Gespann beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Den Werkseinsatz koordiniert abermalig das Team Abt. Ein Fahrertrio fügt sich aus Christopher Brück, Christer Jöns und Christian Menzel zusammen, das andere aus Jordan Lee Pepper, Nicolas Verdonck und Christian Mamerow.

Social Media

599FollowerFolgen