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 Nr.  Rennstall  Fahrzeug  Fahrer 1  Fahrer 2  Fahrer 3 LMP2  20  AF Racing  BR01 (Nissan)  Maurizio Mediani  David Markozov  Nicolas Minassian  21  AF Racing  BR01 (Nissan)  Mikhail Aleshin  Kirill Ladygin  Victor Shaytar ...

Der amtierende ELMS-Meister TDS Racing setzt sein LMP2-Programm fort. Eine geplante Teilnahme an der Langstrecken-WM konnte die französische Equipe nicht stemmen. Stattdessen expandiert Pierre Thiriets Truppe in den GT-Sektor: Einsatz eines BMW Z4 in der BES und GT Tour.

Peugeot verabschiedet sich mit einem Doppelsieg aus der Saison. Sébastien Bourdais und Anthony Davidson holten sich den Sieg beim allerletzten Lauf des Intercontinental Le Mans Cup in Zhuhai. Zweite wurden ihre Teamkollegen Franck Montagny und Stéphane Sarrazin vor dem Audi-Duo Timo Bernhard und Marcel Fässler. Für den zweiten Audi mit Tom Kristensen und Allan McNish war das Rennen nach gut der Hälfte der Zeit zu Ende.

Die Europäische Le Mans Serie feierte am vergangenen Wochenende ihr Comeback in Spa-Francorchamps. Während die US-Boys von DragonSpeed den Sieg im Rennen über vier Stunden einfuhren, schaffte WRT bei einem Gastauftritt auf heimischem Grund einen viel geachteten zweiten Rang. Bei feinstem Ardennen-Spätsommer-Wetter eiferten 40 Sportwagen und GT-Boliden um die Siegerkränze. Der Rennsonntag in einer Galerie von Ralf Kieven.

Am zweiten Tag der offiziellen Testfahrten der European Le Mans Series in Le Castellet gingen die beiden Trainingssitzungen an TDS Racing und Morand Racing. Trotzdem wurde an der Gesamtbestzeit von Murphy Prototypes nicht mehr gerüttelt. Ferrari bestimmte die GTE-Klasse.

Mehr oder minder ungefährdet hat TDS Racing den ELMS-Lauf in Zeltweg gewonnen. Lediglich ein Reparaturstopp bremste den Siegeszug einstweilen. Dank des Bronzerangs verteidigte Jota Sport wiederum die Tabellenführung. Platz zwei belegte Eurasia Motorsport. Ferrari feierte einen GTE-Dreifacherfolg.

Die LMP2-Equipe Jota Sport rekrutiert zurzeit ihren Fahrerkader für die bevorstehende ELMS-Saison. Dieser Tage hat der britische Rennstall ein Abkommen mit McLaren-Entwicklungsfahrer Oliver Turvey getroffen. Der Nachwuchspilot teilt sich das Zytek-Lenkrad mit Stammfahrer Simon Dolan.

DragonSpeed hat einen Kantersieg beim ELMS-Semifinale in Spa-Francorchamps gefeiert. Gestartet von der Poleposition, dominierten die Oreca-Athleten Nicolas Lapierre, Henrik Hedman und Ben Hanley den vorletzten Lauf in den Ardennen. TDS Racing baute indessen seine Tabellenführung aus.

Simon Dolan hat einen neuen Coup für sein Fahrergespann gelandet. Nachdem er mehrere Jahre auf die Dienste von Audi-Werksfahrer Filipe Albuquerque vertraute, konnte er sich für die kommende Saison die Unterstützung von Guido van der Garde sichern. Der Niederländer hat sich einen Namen im Formel-1-Zirkus gemacht.

Die beiden Fahrzeugbauer Riley Technologies und Ave Motorsports kooperieren beim Bau eines Prototyps für die neu geschaffene Kategorie LMP3. Damit führen die Konstrukteure ihre Zusammenarbeit fort. Die Rennställe präsentieren den Sportwagen auf der Autoshow in London.

Der ACO hat die ELMS-Termine für die Gastspiele in Imola und Estoril jeweils um eine Woche verschoben. Damit entstehen größere Pausen zwischen den Läufen der ELMS-Meisterschaft sowie der Langstrecken-WM. Ansonsten ergeben sich keinerlei Änderungen im Fahrplan für die kommende Saison.

LMP1 ade: Im Westen Lissabons wird dem Oberhaus die letzte Ehre erwiesen. Dennoch raffen sich lediglich drei Mannschaften auf, um die großen Prototypen in der Le Mans Series zu verabschieden. Rebellion und Pescarolo duellieren sich in Estoril um den letzten LMP1-Titel.

TDS Racing hat in Le Castellet den dritten Saisonsieg in Folge gefeiert. Der Oreca-Rennstall setzte sich über die Distanz von vier Stunden souverän gegen SMP Racing und Dragon Speed durch. In der LMP3-Division war Graff Racing siegreich. Ferrari hingegen beanspruchte die ersten beiden Podesplätze in der GTE-Kategorie.

Die ELMS-Verantwortlichen reagieren auf den Misserfolg der GTC-Kategorie. Im kommenden Jahr wird die Cup-Wertung ausschließlich für Fahrzeuge der Gruppe FIA GT3 ausgeschrieben. Während der zurückliegenden Saison wurde keine einzige Nennung für die kleinste Gran-Turismo-Klasse eingereicht.

Die verbleibenden Wertungsläufe der ELMS-Meisterschaft bestreitet Gulf Racing mit einem neuen Sportwagen. Denn der Rennstall aus Großbritannien hat einen GTE-Neunelfer der aktuellen Modellgeneration erworben: den Porsche 991 RSR. Das Debüt erfolgt somit im September auf dem Circuit Paul Ricard.

SRT zieht eine Teilnahme an der Europäischen Le-Mans-Serie in Betracht. Teamchef Patrick Sellslagh betrachte ein Corvette-Progamm in der GTE-Kategorie als „seriöse Alternative“. Das Programm in der International GT Open führe die belgische Mannschaft wiederum höchstwahrscheinlich fort.

Der britische Konstrukteur Zytek Engineering firmiert in Zukunft unter Gibson Technology. Eine Umstrukturierung innerhalb des Unternehmens bedingte diese Namensänderung. Das vielgestaltige Engagement im Motorsport beeinflusst diese Neuerung allerdings nicht.

Die Teilnehmerzahl im ELMS-Championat steigt weiterhin an. SMP Racing setzt in Zeltweg einen Oreca-Nissan ein; HVM Status GP zieht wiederum seinen Prototyp zurück. In der GT-Riege bringt Proton Competition einen zweiten Porsche-Neunelfer an den Start. Vier Boliden in der LMPC-Kategorie.

Aufgrund der beendeten Kooperation mit Krohn Racing ist Greaves Motorsport außerstande, sein LMP2-Programm in diesem Jahr fortzuführen. Daher pausiert die Mannschaft aus dem Vereinigten Königreich eine Saison. Gleichwohl seien allerdings sporadische Einsätze in der ELMS oder Langstrecken-WM nicht ausgeschlossen.

Auf abtrocknender Strecke begaben sich die 49 Protagonisten ein letztes Mal auf die Strecke, bevor es zur Mittagszeit in der Qualifikation ernst wird. In der dritten Trainingssitzung konnte Audi erstmals in Imola eine Trainingsbestzeit verzeichnen, nachdem in den ersten beiden Trainings jeweils Peugeot die Spitze auf dem Zeitentableau bestimmte.

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