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Am vergangenen Wochenende eröffnete die Westfalenfahrt die diesjährige VLN-Saison. Mit von der Partie: das Team Abt, um sich auf das 24-Stunden-Rennen vorzubereiten. Dank einer 8:05,150 Minuten starteten Christer Jöns, Christopher Brück und Jordan Lee Pepper von Platz neun. Die Startphase im Cockpit des Bentley Continental GT3.

Die ersten VLN-Rennen der Saison dienen zur Vorbereitung auf das 24-Stunden-Highlight auf dem Nürburgring zu Pfingsten. Doch, wie greifen die Hersteller das Wort „Vorbereitung“ auf? Geht es ihnen wirklich darum, die Performance zu testen – oder wollen sie diese lieber so lang wie möglich verschleiern?

Poleposition, schnellste Rundenzeit und Sieg beim ersten VLN-Rennen der neuen Saison: Manthey-Racing knüpft an alte Erfolge an und sorgt bei Porsche für einen gelungenen Saisonauftakt in der Eifel. Allerdings ist die Wertung der Klasse SP9 derzeit noch ausgesetzt und das Ergebnis daher provisorisch. Nichtsdestotrotz präsentieren wir die Bilder der ADAC-Westfahlenfahrt in einer Galerie von Ralf Kieven.

Manthey-Racing hat den ersten VLN-Lauf der Saison gewonnen. In einem spannenden Schlusskampf mit Laurens Vanthoor im Falken-Porsche verunfallte dieser und schenkte Romain Dumas, Frédéric Makowiecki und Patrick Pilet den Auftaktsieg. Das Podium vervollständigen das Team und Land Motorsport.

Um die Fortexistenz des Breitensports auf der Nürburgring-Nordschleife zu gewähren, fordert Olaf Manthey auf, den Dialog zu suchen. Sowohl die Organisatoren als auch die Teilnehmer müssten ein zukunftsträchtiges Konzept erarbeiten. Es bedürfe ein „Höchstmaß an Professionalität“ – in der VLN und beim 24-Stunden-Rennen.

Beim VLN-Auftakt hat sich Manthey-Racing den ersten Startplatz gesichert. Romain Dumas, Frédéric Makowiecki und Patrick Pilet verwiesen die Verfolger auf die Plätze und sicherten sich somit die beste Ausgangslage. Falken Motorsports und ein weiterer Manthey-Elfer erkämpften die ersten drei Startplätze für Porsche.

An diesem Wochenende beginnt die diesjährige Saison der VLN-Langstreckenmeisterschaft. Erste der neun Veranstaltungen auf dem Fahrplan: die ADAC-Westfalenfahrt. Am Freitag probten bereits einige Mannschaften auf der Nordschleife des Nürburgrings. Erste Eindrücke vom Ring. Eine Galerie von Stefan Deck.

Für das 24-Stunden-Rennen und dem dazugehörigem Qualifikationsrennen auf der Nürburgring-Nordschleife wird den Fans ein besonderer Service geboten. Ab sofort bekommt jedes Fahrzeug eine neue Positionsanzeige in die Frontscheibe.

Dirk Adorf bestreitet den ersten Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife. Als Einsatzfahrzeug fungiert der BMW M4 GT4, der bei den 24 Stunden von Dubai seine Rennpremiere feierte. Sein Kopilot ist Philipp Eng.

In diesem Jahr reduziert Callaway Competition sein Corvette-Aufgebot im ADAC GT Masters. Das Leingartener Corvette-Team tritt mit nur einer Besatzung an: Daniel Keilwitz und Jules Gounon. Allerdings wird RWT Racing in Zukunft zusätzliche Unterstützung bei den Einsätzen zuteil.

Auch in diesem Jahr bestreitet Mühlner Motorsport die Cup-3-Wertung der VLN-Langstreckenmeisterschaft. Daher hat die belgische Equipe drei Neuzugänge verpflichtet: Hamza Owega, Alexander Schula und Moritz Kranz. Außerdem erweitert der Familienrennstall seinen Fuhrpark um ein weiteres Gefährt.

Frikadelli Racing hat bestätigt, einen zweiten Porsche 991 GT3 R in der VLN-Langstreckenmeisterschaft und beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring einzusetzen. Bislang bestätigte das Gespann aus Barweiler allerdings lediglich Norbert Siedler als Fahrer des zusätzlichen Neunelfers.

Zakspeed ist auf die Meisterschaft im ADAC GT Masters aus. Das Team kommuniziert wenige Wochen vor dem Saisonbeginn klar seine Ambitionen und hat seinen Fahrerkader dementsprechend angepasst. Nachwuchspilot Luca Stolz wird heuer an der Seite von Luca Ludwig Platz nehmen und soll für frischen Wind sorgen.

Tracy Krohn und sein langjähriger Partner Niclas Jönsson planen eine Teilnahme beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring im Jahr 2018. Als Fahrzeug soll der Audi TT RS von LMS Engineering fungieren. Doch vorher muss das Duo die Nordschleifen-Permit erlangen.

Florian Spengler und Christopher Zanella vervollständigen den Fahrerkader von HB Racing im ADAC GT Masters. Dies hat das Lamborghini-Gespann in einer Kurzmitteilung bestätigt. Die Schwesterbesatzung rekrutiert sich aus Norbert Siedler und Marco Mapelli.

Für die Saisoneröffnung der VLN-Langstreckenmeisterschaft sind insgesamt 194 Sport- und Tourenwagen eingeschrieben. Allein vierunddreißig Nennungen hat die Veranstaltergemeinschaft in der SP9-Spitzenklasse entgegengenommen. In der Überzahl an diesem Wochenende: BMW und Mercedes-AMG.

Macht sich die GT4-Kategorie daran, die GT3-Wertung als Spitzenklasse der VLN-Langstreckenmeisterschaft abzulösen? Manche Mitglieder der Veranstaltergemeinschaft begegnen dieser Idee zumindest nicht mit Ablehnung – insbesondere falls die geplanten Sicherheitsvorkehrungen keine Effekte zeitigen.

Mercedes-AMG hat seine fünf vierköpfigen Werksbesatzungen für das 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife benannt. Den Einsatz koordinieren neuerlich Black Falcon, HTP Motorsport und Haribo Racing. Die Ambition der Marke mit dem Stern: Titelverteidigung in der Eifel.

Vor kurzem hat Dörr Motorsport seine Kooperation mit dem Reifenhersteller Giti Tire verkündet. Nun ist auch die Entscheidung bezüglich des Einsatzgerätes gefallen. Die Frankfurter bauen beim 24-Stunden-Rennen auf einen Lamborghini Huracán Super Trofeo.

Attempto Racing hat zwei Junioren für die diesjährige Saison im ADAC GT Masters engagiert. Die Jungspunde Emil Lindholm und Jonathan Judek formieren eine Lamborghini-Besatzung. Letzterer muss allerdings noch die notwendige Lizenz für seinen GT-Aufstieg erwerben.

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