- Anzeige -

Tim Keuler

229 BEITRÄGE 0 Kommentare

In der Pro-Kategorie treten bei den 24 Stunden von Dubai am kommenden Wochenende drei Teams an, die auf das Fabrikat Porsche setzen. Herberth Motorsport, Manthey-Racing und IMSA Performance vertrauen auf die Konkurrenzfähigkeit des 991 GT3 R und wollen um den Gesamtsieg kämpfen. Was ist drin für die Zuffenhäuser Sportwagenikone?

Die Verantwortlichen der Langstrecken-Weltmeisterschaft haben im Vorfeld der Saison 2017 Beschränkungen für die maximale Anzahl an verschiedenen Typen von Reifen in der GTE-Pro beschlossen. Demnach sind ab sofort nur noch drei unterschiedliche Reifenkonfigurationen pro Saison erlaubt. Auch die zur Verfügung stehende Menge an Reifen pro Einheit wurde sowohl bei den GTs als auch bei den LMP1 beschrankt.

Beim Zwölf-Stunden-Rennen von Abu Dhabi hat Kessel Racing den Sieg eingefahren. Davide Rigon, Giacomo Piccini und Michael Broniszewski verteidigten damit ihren Titel vor den Markenkollegen von Dragon Racing und der Mannschaft von GP Extreme. Das Führungstrio verbuchte den Spitzenplatz bereits bei der Halbzeitunterbrechung.

Die Mannschaft von Reinhold Joest, die über lange Jahre die Werkseinsätze von Audi in der Langstrecken-WM durchführte, steht nach dem Ausstieg der Ingolstädter vor einem Problem. Der angeblich fertig entwickelte 2017er Audi-LMP1 existiert aktuell nur auf dem Papier. Weder Prototypen, noch Ersatzteile gibt es für den Moment, was einen Einsatz zu einer Herkulesaufgabe werden lässt.

Im Rahmen des Rennwochenendes der Langstrecken-WM in Bahrain gaben die Verantwortlichen bekannt, das Regelwerk der Top-Kategorie LMP1 bis einschließlich 2019 nicht zu verändern. Dieser Entschluss fügt sich an die bereits getroffenen Entscheidungen an und soll dafür sorgen, dass auch in Zukunft der technische Fortschritt gefördert und Spannung für die Zuschauer generiert wird.

Im Anschluss an die Bekanntgabe seines Rücktritts sprach Mark Webber offen mit den Medien über die Beweggründe für seine Entscheidung, seine Rennhelm an den Nagel zu hängen. Neben den sich verändernden Regeln und einer Verschiebung der Prioritäten scheint auch sein heftiger Unfall beim Brasilien-Rennen in 2014 ein Grund für den Rückzug zu sein.

Farnbacher Racing hat das vorletzte VLN-Rennen der Saison mit dem Lexus RC F GT Prototype gewonnen. Damit holten Dominik und Mario Farnbacher den ersten Sieg eines japanischen Fabrikats. Bei schwierigen Bedingungen vervollständigten Alexander Sims und Stef Dusseldorp im Rowe-BMW sowie Christopher Mies und Connor De Phillippi im Land-Audi das Podium.

Kévin Estre und David Jahn haben den Samstagslauf des Saisonfinales des ADAC GT Masters in Hockenheim gewonnen. Dahinter überquerten die Pole-Setter und Meisterschaftsführenden Christopher Mies und Connor de Phillippi die Ziellinie und bauten den Vorsprung auf die Verfolger von Callaway Competition damit aus.

Manthey Racing hat nach dem Triumph im vergangenen VLN-Lauf erneut den Sieg davon getragen. Kevin Estre und Earl Bamber manövrierten sich mit kontinuierlich schnellen Rundenzeiten an die Spitze und konnten auch den Angriffen von Lance David Arnold im Haribo-Mercedes in den letzten Runden standhalten. Das Podium vervollständigt derweil Falken Motorsports.

Im Qualifying zum achten Wertungslauf der VLN hat Walkenhorst Motorsport die schnellste Rundenzeit erzielt. Mit einem Umlauf von 7:53 Minuten erzielte das Trio Victor Bouveng, Christian Krognes und Jesse Krohn die schnellste Runde der Saison. Insgesamt blieben fünf Einsatzteams unter der acht-Minuten-Marke. Optimale Bedingungen ermöglichten diese Zeitenjagd.

Nach dem Le-Mans-Drama der letzten Runden in diesem Jahr stellt Toyota derzeit die Weichen in Richtung eines Drei-Wagen-Programms. Wenngleich noch keine Entscheidungen getroffen wurden, scheint ein Großteil der Entscheider davon überzeugt, dass dies der richtige Weg sei. Darüber hinaus entwickelt das deutsch-japanische Einsatzteam eine neue Aerodynamik für die kommende Saison.

Manthey-Racing hat das Sechs-Stunden-Rennen der VLN gewonnen. Patrick Pilet und Jörg Bergmeister kreuzten nach einer spannenden Schlussphase im neongelben Neunelfer zuerst die Ziellinie und verwiesen Haribo Racing und Walkenhorst Motorsport auf die Plätze. Land Motorsport rollte derweil wenige Meter vor der Ziellinie ohne Sprit aus.

Im Qualifying zum siebten VLN-Lauf hat sich Black Falcon den ersten Startplatz gesichert. Mit der schnellsten Rundenzeit der Saison distanzierte die Mercedes-Mannschaft die Markenkollegen von Haribo Racing um wenige Tausendstelsekunden. Insgesamt blieben sieben Mannschaften unterhalb der acht Minuten Marke. Frikadelli Racing kommt derweil beim ersten Einsatz mit BMW nicht über Startplatz zwölf hinaus.

Bei der Festlegung des Regelwerks in der LMP1-Klasse der Langstrecken-WM gibt es aktuell offenbar zwei Streitthemen, die die Teilnehmer missmutig stimmen. Einerseits versucht Audi bei der EoT-Regelung die Einstufung des Diesels zu verbessern, andererseits soll in Hinsicht auf die Kosteneinsparung im VW-Konzern das Reglement ab 2018 nochmals überdacht werden.

Land-Motorsport hat sich den besten Startplatz für das Samstagsrennen des ADAC GT Masters in Zandvoort gesichert. Connor de Phillippi und Christopher Mies starten damit beim Rennen vor Sebastian Asch und Luca Ludwig im Mercedes-AMG des Teams Zakspeed und Robert Renauer und Martin Ragginger im Porsche von Herberth Motorsport. Der Rennstart erfolgt um 13:30 Uhr.

Beim sechsten VLN-Lauf hat sich Walkenhorst Motorsport die Pole-Position gesichert. Mit einer Rundenzeit von deutlich unter acht Minuten distanzierten Jörg Müller, Christian Krognes und Victor Bouveng die Konkurrenz von Twin Busch Motorsport und Haribo Racing in den letzten Minuten des Trainings. Die Wettervorhersage ist derzeit für das Rennen noch nicht in Stein gemeißelt.

Die beiden VW-Konzernschwestern Porsche und Audi werden auch im kommenden Jahr mit lediglich zwei Einsatzfahrzeugen bei den 24 Stunden von Le Mans starten. Die Reorganisation zu einem Einsatz mit drei Boliden sei ein zu großer Aufwand unter Berücksichtigung der effizienten Nutzung des Budgets. Toyota hält sich diese Option unterdes noch offen.

Nachdem die Organisatoren der Langstrecken-WM im Juni verlauten ließen, dass das Gestatten von Wasserstoffkonzepten in der LMP1-Kategorie aktuell diskutiert wird, behauptet Audi bereits, dass sie schon in der Lage seien, einen mit Wasserstoff angetriebenen Prototypen zu bauen. Vor dem Jahr 2021 wird das jedoch vermutlich nicht Wirklichkeit.

Der Promoter der Intercontinental GT Challenge, Stéphane Ratel, plant offenbar die Austragung eines neunstündigen Langstreckenrennens in Südafrika. Nachdem in den vergangenen Tagen der Kalender für die kommende Saison veröffentlicht wurde, könnte das Rennen bereits 2018 als fünftes Rennen der internationalen Serie seinen Platz finden, um langfristig die Erweiterungspläne der Serie zu fixieren.

Um Mitternacht führt Rowe Racing das Geschehen in den Ardennen an. Maxime Martin, Alexander Sims und Philipp Eng werden von der Bentley-Mannschaft M-Sport verfolgt, die zwei Autos weit vorne platzieren konnten. Doch auch Frank Stippler im Phoenix-Audi ist noch auf Tuchfühlung zu dem führenden BMW. Ein Regenschauer am frühen Abend brachte unterdes etwas Unruhe in das Teilnehmerfeld.

Social Media

581FollowerFolgen