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Ralf Kieven

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Nach 26 gebauten Exemplaren des Aston Martin DBRS9 GT3 sind die Tage des wuchtigen Zwölf-Zylinder-Coupés gezählt. Aston Martin Racing wird seinen Kunden in Zukunft den Vantage neben der GT2-, GT4- und VLN SP8-Version auch als GT3 anbieten.

Es wurde als offenes Geheimnis gehandelt. Matech Competition würde seine beiden GT1-Renner in Kundenhände abgeben und ein Filialteam der zweiten Ford-Mannschaft, Marc VDS Racing, würde den Einsatz übernehmen.

Karl Wendlinger und Othmar Weltis Team Swiss Racing werden der GT1-Weltmeisterschaft erhalten bleiben. Statt der Nissan GTR wird man in der neuen Saison zwei Lamborghini-Renner einsetzen.

Engstler Motorsport wird in der kommenden Saison bis zu zwei BMW Alpina B6-Boliden im ADAC GT Masters einsetzen. Alpina hat die bulligen Coupés über den Winter gründlich weiterentwickelt. Wichtigste Änderung ist der Einsatz eines V8-Saugmotors statt des bisherigen Kompressor-Triebwerks.

Die Ford Mustang GT3 kommen zurück nach Europa. Marc VDS Racing wird zwei der Muscle-Cars in der Blancpain Endurance Series an den Start bringen. Nach einer verkorksten Premierensaison wagen die Verantwortlichen einen neuen Anlauf in der neu geschaffenen Meisterschaft.

Anfang der Woche hat Nissan seine Motorsportaktivitäten für 2011 vorgestellt. Unter anderem wurden auch die Fahrer für die GT1-Weltmeisterschaft benannt. Die GT-Aktivitäten werden ausgebaut. Im Sportwagensektor tritt man künftig als Motorenlieferant auf.

Audi darf sich zusammen mit Ford und Holden in die Siegesliste der Zwölf Stunden von Bathurst eintragen. Das Team Joest holte auf dem malerischen Kurs am Mount Panorama einen Doppelsieg und lässt somit keinen Zweifel daran, dass man alles daran setzten wird, die teils blamablen Vorstellungen der letzten Saison nicht zu wiederholen.

Marc Hennerici wird die kommende WM-Saison auf einem Ford GT bestreiten. Der Mayener wurde sich schnell mit dem belgischen Marc VDS-Teams einig. Für Teamchef Marc van der Straten gehörte der 29-Jährige Sportwagen-Routinier zu den Wunschkandidaten.

Corvette Racing hat sich für die kommende Saison die Dienste zweier erfahrener GT-Piloten gesichert. Der ex-BMW Pilot Tommy Milner und der zweifache Porsche-Supercup-Sieger Richard Westbrook werden ab sofort die erfolgreichste GT-Mannschaft der letzten zehn Jahre verstärken.

Norbert A. Walchhofer, Geschäftsführer von Atlas eFX, zog beim Panoz Projekt die Reißleine. Grund für den Stopp des Rennprogramms ist die Tatsache, dass die Abruzzi-Renner nicht rechtzeitig zum Start der Saison ausgeliefert werden können.

Nach einer turbulenten Anfangsphase, die von Ausfällen und Führungswechseln geprägt ist, liegt am Ende der ersten Rennhälfte der Schuberth-BMW in Führung. Auf den Plätzen folgen der Auto Tech-Porsche und der AF Corse-Ferrari. Die hoch eingeschätzten Mercedes-Boliden enttäuschen. Bester Sternenkrieger ist der Black Falcon-Wagen #7 auf Platz fünf.

Der amtierende Masters-Meister Peter Kox konnte sich die erste Pole im noch jungen Motorsportjahr sichern. Mit der schnellsten je auf dem Dubai Autodrome gefahrenen Zeit stellte der Niederländer den Reiter-Lamborghini auf den ersten Startplatz vor den Markenkollegen vom Gulf Team First auf einem weiteren Gallardo.

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