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Ralf Kieven

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Die Kombination aus GT Masters und FIA-GT1-Weltmeisterschaft lockte 45.000 Zuschauer an den Sachsenring. Die Audi-Teams zeigten eine lupenreine Vorstellung. Am Samstag fuhren die Äbte Ludwig/Mies den Sieg ein. Am Sonntag holten Haase/Simonsen den Spitzenplatz im Phönix Pole Promotion Audi.

Nachdem Audi in allen Trainingssitzungen das Geschehen dominiert hatte, zeigten die Löwen im Rennen ihr wahres Gesicht. Wurz, Gené und Davidson fuhren souverän den Sieg nach Hause. Montagny, Sarrazin und Minassian machten den Doppelsieg perfekt. Für die Audianer Kristensen, Capello und McNish blieb mit Platz drei immerhin noch ein Platz auf dem Podium.

Nach den desaströsen Vorstellungen in Le Castellet und beim Test in Le Mans entscheidet sich Aston Martin Racing, auf den Start bei den 1.000 Kilometer von Spa zu verzichten. Stattdessen übt man sich in Schadensbegrenzung und versucht sich noch halbwegs ordentlich auf die 24 Stunden von Le Mans vorzubereiten.

Anthony Kumpen und Koen Wauters feierten den ersten Sieg im KRK Viage-Mercedes SLS AMG GT3. Nach spannendem Rennverlauf sahen sie die Zileflagge nach 125 Minuten vor Marc Goosens und Maxime Soulet im Pro Speed-Porsche. Dritte wurden Bert Longin und Xavier Maassen im Audi R8 LMS von WRT.

Im ersten Rennen der Blancpain Endurance Series holte der Autorlando Porsche mit Paolo Ruberti, Gianluca Roda und Raffaele Gianmaria den Sieg. Auf Platz zwei kam der WRT-Audi mit Stéphane Ortelli, Bert Longin und Filipe Albuquerqe ins Ziel. Dritte wurden Bas Leinders, Maxime Martin und Markus Palttala im Marc VDS-Ford GT.

Im ersten Jahr ihres Bestehens konnte die Belgische WRT Mannschaft auf Anhieb den Titel in der Belcar Endurance Championship holen. Dieses Jahr startet das Team um Vincent Vosse voll durch und erweitert seine Aktivitäten. Gestern wurde das Programm für die neue Saison vorgestellt.

Audi bleibt weiter abgeschlagen, und der Werkspeugeot muss hart kämpfen. Immer wieder werden an der Spitze die Plätze getauscht. Oreca und HPD machen dem Werksrenner das Leben schwer. In der GT geht es weiterhin ordentlich zur Sache. Die Führung für BMW ist knapp, noch ist nichts entschieden.

Nach 26 gebauten Exemplaren des Aston Martin DBRS9 GT3 sind die Tage des wuchtigen Zwölf-Zylinder-Coupés gezählt. Aston Martin Racing wird seinen Kunden in Zukunft den Vantage neben der GT2-, GT4- und VLN SP8-Version auch als GT3 anbieten.

Es wurde als offenes Geheimnis gehandelt. Matech Competition würde seine beiden GT1-Renner in Kundenhände abgeben und ein Filialteam der zweiten Ford-Mannschaft, Marc VDS Racing, würde den Einsatz übernehmen.

Karl Wendlinger und Othmar Weltis Team Swiss Racing werden der GT1-Weltmeisterschaft erhalten bleiben. Statt der Nissan GTR wird man in der neuen Saison zwei Lamborghini-Renner einsetzen.

Engstler Motorsport wird in der kommenden Saison bis zu zwei BMW Alpina B6-Boliden im ADAC GT Masters einsetzen. Alpina hat die bulligen Coupés über den Winter gründlich weiterentwickelt. Wichtigste Änderung ist der Einsatz eines V8-Saugmotors statt des bisherigen Kompressor-Triebwerks.

Die Ford Mustang GT3 kommen zurück nach Europa. Marc VDS Racing wird zwei der Muscle-Cars in der Blancpain Endurance Series an den Start bringen. Nach einer verkorksten Premierensaison wagen die Verantwortlichen einen neuen Anlauf in der neu geschaffenen Meisterschaft.

Anfang der Woche hat Nissan seine Motorsportaktivitäten für 2011 vorgestellt. Unter anderem wurden auch die Fahrer für die GT1-Weltmeisterschaft benannt. Die GT-Aktivitäten werden ausgebaut. Im Sportwagensektor tritt man künftig als Motorenlieferant auf.

Audi darf sich zusammen mit Ford und Holden in die Siegesliste der Zwölf Stunden von Bathurst eintragen. Das Team Joest holte auf dem malerischen Kurs am Mount Panorama einen Doppelsieg und lässt somit keinen Zweifel daran, dass man alles daran setzten wird, die teils blamablen Vorstellungen der letzten Saison nicht zu wiederholen.

Marc Hennerici wird die kommende WM-Saison auf einem Ford GT bestreiten. Der Mayener wurde sich schnell mit dem belgischen Marc VDS-Teams einig. Für Teamchef Marc van der Straten gehörte der 29-Jährige Sportwagen-Routinier zu den Wunschkandidaten.

Corvette Racing hat sich für die kommende Saison die Dienste zweier erfahrener GT-Piloten gesichert. Der ex-BMW Pilot Tommy Milner und der zweifache Porsche-Supercup-Sieger Richard Westbrook werden ab sofort die erfolgreichste GT-Mannschaft der letzten zehn Jahre verstärken.

Norbert A. Walchhofer, Geschäftsführer von Atlas eFX, zog beim Panoz Projekt die Reißleine. Grund für den Stopp des Rennprogramms ist die Tatsache, dass die Abruzzi-Renner nicht rechtzeitig zum Start der Saison ausgeliefert werden können.

Nach einer turbulenten Anfangsphase, die von Ausfällen und Führungswechseln geprägt ist, liegt am Ende der ersten Rennhälfte der Schuberth-BMW in Führung. Auf den Plätzen folgen der Auto Tech-Porsche und der AF Corse-Ferrari. Die hoch eingeschätzten Mercedes-Boliden enttäuschen. Bester Sternenkrieger ist der Black Falcon-Wagen #7 auf Platz fünf.

Der amtierende Masters-Meister Peter Kox konnte sich die erste Pole im noch jungen Motorsportjahr sichern. Mit der schnellsten je auf dem Dubai Autodrome gefahrenen Zeit stellte der Niederländer den Reiter-Lamborghini auf den ersten Startplatz vor den Markenkollegen vom Gulf Team First auf einem weiteren Gallardo.

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