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Maximilian Graf

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Wechselspiel innerhalb der Dieselelite: Peugeot und Audi teilten sich die Spitzenpositionen im ersten Training. Letztendlich hatte jedoch Sébastien Bourdais in Imola die Nase vorne und hielt Ringträger Timo Bernhard in Schach. Collard war in der Benzinsektion obenauf.

Sommertrip „dort unten“ in Imola: Das LMS- und ILMC-Gefolge schlägt am ersten Juliwochenende seine Zelte im Autodromo Enzo e Dino Ferrari auf. Zu den Besonderheiten des oberitalienischen Kurses zählt die Fahrtrichtung gegen den Uhrzeigersinn und die berüchtigte Tamburello-Kurve.

Tortur zum zehnten Le-Mans-Triumph: Trotz zahlreicher Strapazen und Horroszenen am Samstag und in der Nacht behielt Audi gegenüber Peugeot die Oberhand. In zahlenmäßiger Unterlegenheit siegten die Herren der Ringe André Lotterer, Benoit Téluyer und Marcel Fässler im Löwengehege.

Ist Audi wirklich derart gut aufgestellt, wie der Testtag vermuten lässt oder hadert es neuerlich an der Konstanz? Spielt Peugeot bisweilen mit verdeckten Karten, um ein Ass aus dem Ärmel zu schütteln? Der Stichtag rückt Stück für Stück näher, aber das Kräfteverhältnis der Dieselelite wirft nach wie vor Fragen auf.

Eine Stadt im Ausnahmezustand: Das 79. 24-Stunden-Rennen von Le Mans steht bevor – Wissenswertes über den Traditionskurs an der Sarthe, die berüchtigte Hunaudières, den klassischen Le-Mans-Start, die Tragödie von 1955 und eine ganz normalen französischen Ort.

ACO und FIA haben sich geeinigt: Aus dem ILMC wird die Sportwagen-Weltmeisterschaft. Zu diesem unerwarteten Beschluss kamen die beiden Automobilklubs auf einer Konferenz in Barcelona. Der Wettbewerb umfasst sechs Rennen inklusive den 24 Stunden von Le Mans.

X-te Anpassung im Reglement: Die ACO-Regelmacher haben sich einmal mehr mit der Diesel-Benzin-Problematik auseinandergesetzt und einige Änderungen im Hinblick auf den anstehenden Sarthe-Klassiker vorgenommen. Überdies wurde auch in den anderen Klassen nachgebessert.

Verschobener Auftakt: Den vertagten Aufgalopp der Super-GT-Meisterschaft in Okayama gewannen Matsuda und de Oliveira, welche die Honda-Konkurrenz in Schach hielten. In Australien gaben deutsche Marken den Ton an, während die Sternkrieger die STT in Zolder aufmischten.

Das GT-Open-Wochenende in Magny-Cours wurde vom Ferrari-Lager dominiert. Im ersten Durchgang siegte die Scuderia Villorba Cors und im zweiten Wertungslauf Vittoria Competizioni. Frezza und López haben somit die Tabellenführung verteidigt.

Desaströser Auftakt in den Ardennen: Audi überstand einen chaotischen Donnerstag mit wenigen Kampfspuren und erzielte zwei Trainingsbestzeiten. Indes erwischte es Peugeot in der Nachmittagssitzung, nachdem Lamy im Abschnitt Blanchimont folgeschwer kollidiert war.

Ring frei für die Diesel-Erbfeinde: Audi stürzt sich in die Höhle des Löwen und will der Peugeot-Siegesserie in Spa-Francorchamps ein Ende setzen. Aston Martin Racing wirft vorzeitig das Handtuch, Pescarolo bekommt Konkurrenz aus der Kundenabteilung. Ein Rundumblick in der Beletage der Prototypen.

Der zweite Lauf der Le Mans Series in Spa-Francorchamps ist gleichzeitig das letzte Rennen vor dem Sportwagen-Saisonhöhepunkt an der Sarthe. Berühmt für ihre einmalige Charakteristik, bietet die Ardennen-Achterbahn ein geeignetes Pflaster für die Le-Mans-Generalprobe.

Ersatzauftakt in Fuji: Die Nismo-Schützlinge Motoyama und Tréluyer segelten durch die japanischen Fluten und gewannen die erste Super-GT-Runde. Indes teilten sich Ferrari und Porsche die GT-Open-Pokale in Imola. Kamm dominierte mit seinem DTM-Boliden den STT-Stopp in Salzburg.

Trackspeed nahm vergangenes Wochenende im Oulton Park erfolgreich die Mission „Titelverteidigung“ in Angriff. Im zweiten Durchgang konterten die Ferrari-Rivalen der Scuderia Vittoria. In Nogaro räumten indes ausschließlich Porsche-Mannschaften die Pokale ab.

Audi-Festival an der Sarthe: Die Ingolstädter weihten den neuen Audi R18 TDI erfolgreich beim Le-Mans-Test ein und machten es sich am Klassementgipfel bequem. Im Schnitt waren die neuen Selbstzünder aus Bayern bei den Testfahrten bis zu drei Sekunden schneller als die Löwen, doch Peugeot legte am Ende noch einmal nach.

In Le Castellet wurden die Akteure in vielerlei Gesichtspunkten auf ihre Le-Mans-Kondition geprüft. Denn die Mistral-Geraden des Paul Ricard HTTT simuliert hinsichtlich der Geschwindigkeit Bedingungen ähnlich der Hunaudières. Pescarolo und Nissan brillierten, Porsche sorgte für eine Überraschung.

Der Stichtag in Le Mans rückt näher und Audi forciert seine Entwicklungen an dem R18-Selbstzünder. Obendrein soll zukünftig der Kohlefaser-Leichtbau als unverkennbares Merkmal der Ingolstädter auch optisch demonstriert werden. Der Teufel steckte bei den Arbeiten oftmals im Detail.

Die Blancpain Endurance Series weckt Erinnerungen an die Gran-Turismo-Blütezeit der neunziger Jahre. Ratel bekennt sich scheinbar wieder zur alten GT-Kultur, doch eine bleibende Hürde stellt die ehemalige GT2-Wertung dar. Erlebt die Szene dennoch eine Renaissance? Ein Kommentar von Maximilian Graf.

Diesel-Wispern statt Elektronen-Knistern: Die Löwen haben ihre Bekanntgabe, den nagelneuen Peugeot 908 Hybrid4 bereits beim Le-Mans-Test einzusetzen, revidiert. Dementsprechend intensiviert der französische Hersteller die Feinschliffe am altbewährten Selbstzünder.

Erster Rückzug vom Sarthe-Klassiker: Signatech-Nissan hat seine Meldung für die 24 Stunden von Le Mans von der Nennliste streichen lassen. Damit erbt die französische Mannschaft von Extrême Limite den letzten Startplatz, deren Arbeitsgerät ein Norma-Judd ist.

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