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Maximilian Graf

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Mit der Bekanntgabe des Terminkalenders lassen sich ACO und FIA weiterhin Zeit. Allerdings haben die Veranstalter der Sportwagen-Weltmeisterschaft die Punkteverteilung für die Premieresaison festgelegt. Bei den 24 Stunden von Le Mans können die Wettstreiter doppelt absahnen.

Die Le-Mans-Organisatoren ACO und FIA haben einige Anpassungen im Reglement abgesegnet. Im Mittelpunkt der Diskussionen stand zum wiederholten Male die Balance zwischen Benzin- und Dieselmotoren. Darüber hinaus wurden erneut Sicherheitsmaßnahmen getroffen und das Hybrid-Konzept angeschnitten.

Lotus legt seine Pläne für ein LMP2-Engagement auf Eis. Augenscheinlich hadern die Techniker mit der Motorenentwicklung. Überdies scheint die Finanzierung bis dato nicht gesichert zu sein, deshalb richtet der britische Kleinhersteller seine Aufmerksamkeit zunächst auf die bestehenden Kundensportprogramme.

Audi engagiert sich bereits seit einer Dekade in der Sportwagenbranche. Porsche kündigte seine Rückkehr an. Folgt Bentley als Dritter im Bunde des VW-Konzerns? Motorsportchef Brian Gush versichert, der Einstieg in das Rennsportgeschäft sei lediglich eine Frage der Gegebenheiten – LMP1 im Fokus.

Bentley kokettiert mit einer Rückkehr ins Sportwagen-Geschäft. Die britische Traditionsmarke und die 24 Stunden von Le Mans verbindet eine ambivalente Geschichte. Siege in den Goldenen Zwanzigern, Bankrott und Comeback im neuen Jahrtausend.

Warten auf die Enthüllung: Bis dato tappt die Sportwagengemeinde bei ihren Saisonplanungen im Dunkeln. Weder ACO und FIA, noch die LMS-Veranstalter haben bisweilen einen vollständigen Terminkalender veröffentlicht. Indes werden die Teams hingehalten.

Auftakt im Norden Londons: Stierbändiger Marc A. Hayek hatte im ersten freien Training die Nase hauchdünn vorne. Denn Alpina-Kutscher Dylan Derdaele klebte dem Spitzenreiter dicht auf den Fersen. Dahinter klaffte wiederum ein Loch, bevor sich die Rivalen von Ferrari, Porsche und Nissan auf den weiteren Plätzen einsortierten.

Warm-up in Braselton: Audi manövrierte sich beim letzten Funktionstest nochmals in Front, Peugeot fand sich dagegen im Ingolstädter Sandwich wieder. Die weiteren Klassenbestzeiten gingen an Signatech, die BMW-Werksmannschaft, Autocore und Black Swan Racing.

LMS vor dem Umbruch: Seit der Proklamation, die LMP2 zur Topklasse hochzustufen, erklingen mancherorts bereits erste Unkenrufe. Verkraftet die europäische Le-Mans-Serie den Wegfall der Königsdisziplin oder haucht die Entscheidung dem Wettbewerb neues Leben ein?

Henri Pescarolo feierte in Estoril seinen dritten LMS-Titel. Rebellion-Toyota musste sich wiederum nach einem Stoßstangenduell geschlagen geben, nachdem der erste Ausfallen bereits in der Startphase in Kauf genommen werden musste.

Rückkehr, Sieg und Titel: Julien Jousse, Emmanuel Collard und Christophe Tinseau behielten beim Finale im Westen Lissabons die Oberhand. In einem sechsstündigen Kopf-an-Kopf-Rennen triumphierte Henri Pescarolos Ensemble über Rebellion-Toyota und feierte seinen dritten LMS-Titel.

Rebellion-Toyota führt trotz Verluste: Pole-Mann Neel Jani musste bereits die Segel streichen, aber Jean-Christophe Boullion verteidigt mit allen Kräften die Führungsposition. Zwar schlüpfte Collard zwischenzeitlich in Front, doch eine missachtete Gelbphase neutralisierte die Konstellation in der Beletage.

Konstellation vor der finalen Schacht: Pescarolo-Kutscher Julien Schnell schien sich seiner Sache bereits sicher, doch Toyota-Pilot Neel Jani schnappte dem Franzosen im letzten Moment die Poleposition weg. In der GT-Liga spielte sich wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Ferrari und Porsche ab.

Geheimtipp düpiert Titelaspiranten: Die letzte LMP1-Poleposition der Geschichte geht an Rebellion-Toyota. Pescarolo-Routinier Julien Jousse und Sportwagen-Altmeister Jean-Christophe Boullion wähnten sich bereits in Startreihe eins, als Neel Jani im Finale seinen Trumpf ausspielte.

Rebellion-Toyota hält Schritt: Das Schweizer Zwei-Wagen-Gespann blies im Nachmittagstraining zum Gegenangriff. Sportwagen-Routinier Jean-Christophe Boullion zirkelte sich am behändesten um den iberischen Kurs. Pescarolo eine Sekunde zurück, zweiter Rebell auf der Lauer.

Startschuss in Portugal: Pescarolo-Pilot Julien Jousse legte im ersten der drei Trainingssegmente vor und markierte die schnellste Rundenzeit in Estoril. Die Rebellen aus dem Toyota-Lager schickten sich dagegen erst in der finalen Phase an, mit der französischen Traditionsmannschaft gleichziehen.

LMP1 ade: Im Westen Lissabons wird dem Oberhaus die letzte Ehre erwiesen. Dennoch raffen sich lediglich drei Mannschaften auf, um die großen Prototypen in der Le Mans Series zu verabschieden. Rebellion und Pescarolo duellieren sich in Estoril um den letzten LMP1-Titel.

Mercedes rüttelt an Audi-Vormachtstellung: Die Petronas-Silberpfeile sorgten bei den Zwölf Stunden von Sepang für klare Verhältnisse – Rang eins und drei in der Endabrechnung. Audi bekam dagegen keinen Fuß auf den Boden. Jedwede Siegesambitionen wurden durch technische Gebrechen zu Nichte gemacht.

Honda mit Strakka in der WM: Die britische Mannschaft wagt den Schritt zur Welttournee. Als Einsatzgerät fungiert der neue LMP1-HPD ARX-03a, den Acura für dieses Engagement entwickelt hat. Ins Steuer greifen erwartungsgemäß Nick Leventis, Danny Watts und Jonny Kane.

Knappe Niederlage für Audi, erneueter Start-Ziel-Sieg für Peugeot: Die Erzrivalen duellierten sich in Silverstone auf Augenhöhe, doch am Ende zogen die Ingolstädter dennoch wieder den Kürzern. Ferrari demontierte BMW in der GTE.

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