- Anzeige -

Maximilian Graf

3816 BEITRÄGE 0 Kommentare

Erster Rückzug vom Sarthe-Klassiker: Signatech-Nissan hat seine Meldung für die 24 Stunden von Le Mans von der Nennliste streichen lassen. Damit erbt die französische Mannschaft von Extrême Limite den letzten Startplatz, deren Arbeitsgerät ein Norma-Judd ist.

Porsche ließ die unverschuldete Nullnummer in Le Castellet nicht tatenlos auf sich sitzen. Deshalb räsonierten die Weissacher vehement gegen die Vorgehensweise der Rennleitung, welche letztlich eine Massenkarambolage auslöste. Als Kompromisslösung einigten sich die Betroffenen auf ein Streichresultat.

Wie Phoenix aus der Asche: Henri Pescarolo feierte seine Rückkehr ins Sportwagen-Geschäft mit einem unangefochtenen Triumph seiner Schützlinge. Ihr Schaulaufen in der Provence demonstrierte einmal mehr das wichtigste Element eines Langstreckenrennens: Beständigkeit.

Desaströser Auftakt in der Provence: Aufgrund eines folgeschweren Beschlusses der Rennleitung, eine zweite Einführungsrunde zu starten, endete der Start im Chaos. Dabei wurde die gesamte Porsche-Flotte eliminiert. Pescarolo führt indes nach Problemen bei der Konkurrenz.

Die Karten für die Qualifikation sind ordentlich gemischt. Mit den Rebellen Nicolas Prost und Neel Jani platzierte sich im dritten Training in Le Castellet ein Duo an der Spitze, das bislang noch nicht in diesen Gefilden zu finden war. Zwischenzeitlich drehte sogar Aston Martin einige Runden, gurkte jedoch im Mittelfeld herum.

Runde zwei geht an Portugal: Olivier Pla und Miguel Amaral legten im zweiten Trainingsdurchgang nach und katapultierten sich vom Feldende an den Klassementgipfel. Die Schützlinge von Rebellion und Pescarolo drängten sich dicht dahinter – von Aston Martin fehlt weiterhin jegliche Spur.

Erwartetes Bild in der Provence: Die erste Trainingseinheit in Le Castellet brachte keinerlei neue Erkenntnisse. Rebellion bestätigte lediglich die Testresultate und belegte die Ränge eins und drei, nachdem Pescarolo-Akteur Tinseau lange Zeit in Front lag. Aston Martin verweilte indes in der Box.

In Le Castellet treffen moderne Sicherheitskonzeptionen auf Ästhetik und Komfort. Auf dem so genannten Paul Ricard High Tech Test Track veranstaltet die Le Mans Series neuerlich ihre Auftaktrunde und erwacht aus dem Winterschlaf in ihre achte Saison.

Nach vierjähriger Dieselvormachtstellung sind die Benziner erstmals wieder unter sich. Für die anstehende Saison wurden ausschließlich Prototypen konservativen Kraftstoff-Antriebs gemeldet, was die Favoritenfrage schwierig gestaltet. Lediglich während der ILMC-Runden leisten die Selbstzünder Gesellschaft.

Die Testergebnisse aus Le Castellet liefern ein verheißungsvolles Bild in sämtlichen Divisionen. Zwar zeigten in der Provence lediglich vier LMP1-Mannschaften Flagge, doch letztlich lagen die wenigen Kontrahenten innerhalb einer halben Sekunde – ähnliche Konstellation in den anderen Wertungen.

36 Autos in fünf Klassen: Obwohl die LMS-Veranstalter einen marginalen Rückgang in puncto Starterzahlen zu verzeichnen haben, können selbige weiterhin auf massenhaft Stammteams vertrauen. Jüngst veröffentlichten die Verantwortlichen die Saisonnennliste.

Die Weichen für das Comeback sind gestellt: Pescarolo Sport hat den Weg aus der Krise gemeistert und greift diese Saison wieder ins Geschehen ein. Emmanuel Collard und Christophe Tinseau wurden als Fahrer für das LMS-Engagement benannt, eine Nennung für Le Mans wurde eingereicht.

Die Arbeiten am ZPH-Hybrid-System wurden wieder aufgenommen. Mit überarbeiteten Komponenten ausgestattet, soll der neue 09SH-Bolide aus dem Hause Zytek in der Le Mans Series an den Start rollen. Betreut wird das Auto von Rangoni Motorsport.

Zweites Fahrzeug für Pegasus Racing: Das Französische LMP-Team ergänzt sein Aufgebot um einen Formula-Le-Mans-Prototypen. Indes wird im altgedienten Courage-Chassis ein HPD-Motor verbaut. Des Weiteren kündigen die Elsässer durch die Blume ein innovatives Projekt an.

Keine einschneidenden Veränderungen im Hause Ray Mallock: Nachdem das britische Gespann im letzten Jahr mit eingeschränkten Mitteln den LMS-Titel errang, satteln die Beteiligten nun endgültig auf HPD um. Außerdem komplettiert Ben Collins den Pilotenkader.

Völlig unerwartet haben Lola und Caterham einen neuen Sportprototypen aus dem Hut gezaubert. Im Laufe des letzten Jahres konzipierte der Konstrukteur des Lotus Seven einen Boliden, für jenen Lola eine entsprechende Karosserie gebastelt hat – das Ergebnis: Der Caterham-Lola SP/300R.

Social Media

590FollowerFolgen