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Maximilian Graf

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Seji Ara ist Henri Pescarolos dritter Mann. Der Le-Mans-Sieger von 2004 verstärkt die Dome-Besatzung, bestehend aus Nicolas Minassian und Sébastien Bourdais. Der japanische Prototyp wird bekanntlich beim Klassiker an der Sarthe parallel zum neuen Pescarolo-Renner eingesetzt.

Im Toyota-Lager laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Vergangene Woche unterzogen die Werkspiloten des japanischen Konstrukteurs den TS030-Prototyp einem dreißigstündigen Langstreckentest in Le Castellet. Die Bilanz der Ingenieure und Fahrer fiel generell positiv aus.

Vielfältiges Programm für IMSA Performance: Das Porsche-Gespann aus Rouen fährt in diesem Jahr zweigleisig. Raymond Narac engagiert sich einerseits in der Pro-Am-Wertung der ELMS-Meisterschaft, andererseits in der International GT Open. Zudem startet die Mannschaft in Le Mans. 

Prominenter Neuzugang bei Startworks: Das Honda-Gespann aus dem Südosten der Vereinigten Staaten hat den ehemaligen Peugeot-Werkspilot Stéphane Sarrazin unter Vertrag genommen. Der Franzose teilt sich das Steuer mit Ryan Dalziel und Vicente Potolicchio in der Sportwagen-WM. 

Jungfernfahrt des HPD ARX-03a-Boliden: Strakka Racing testete in Snetterton erstmals den brandneuen Honda-Prototyp bei kalten und diesigen Bedingungen. Am Volant wechselten sich die Routiniers Jonny Kane, Danny Watts und Nick Leventis ab, die sich letztlich zufrieden zeigten. 

Frühlingserwachen bei den Eichen: Oak Racing lastet sich in der kommenden Saison ein umfangreiches Programm auf. Neben den Aktivitäten auf globaler Ebene in der Sportwagen-WM hat sich das französische Ensemble den Meisterschaftskampf in der ELMS zum Ziel gesetzt.

Um einen Ausgleich in der LMP1-Konstrukteurswertung der Sportwagen-WM zu schaffen, haben ACO und FIA infolge des Peugeot-Ausstiegs eine Reglement-Änderung vorgenommen. Da Toyota die Sebring-Runde auslässt, werden lediglich die sechs erfolgreichsten Resultate gewertet.

Aus dem Stand in die Beletage: Sébastien Loeb und sein neues LMP-Gefolge wagen auf Anhieb den Sprung in die ELMS-Topklasse. Der Einstand in die Prototypenszene erfolgt mit einem Oreca-03-Boliden. Team-Manager Dominique Heintz strebt bereits den Meisterschaftskampf an. 

Überschaubares ELMS-Fahrerlager: Auf der vorläufigen Meldeliste für das Jahr eins nach der LMP1-Klasse werden aktuell 21 Fahrzeuge verzeichnet. Allerdings wurden die LMPC-Nennungen bis dato noch nicht berücksichtigt, da der Formula-Le-Mans-Test in Le Castellet ausgefallen ist. 

Der Toyota-Kader ist vollständig: Die ehemaligen Formel-1-Piloten Sébastien Buemi und Antony Davidson teilen sich die Schichten am Steuer des zweiten TMG-Hybridfahrzeuges mit Super-GT-Akteur Hiroaki Ishiura. Demzufolge setzt sich auch die zweite Besatzung heterogen zusammen.

Felbermayr-Chef Christian Ried greift in Sebring und Le Mans auf die Kompetenz zweier Neunelfer-Routiniers zurück: Patrick Pilet und Wolf Henzler. Das Duo ergänzt die Profibesatzung bei den Saisonhöhepunkten. Der Häuptling selbst wird von Gianluca Roda und Paolo Ruberti unterstützt.

Die Daytona-Silbermedaillengewinner von Starworks Motorsports übernehmen den vierten Honda-Prototyp in der Langstrecken-Weltmeisterschaft. Unter der Ägide des amerikanischen Rennstalls pilotieren Ryan Dalziel und Enzo Potolicchio den HPD ARX 03b. Ein dritter Fahrer wird gesucht.

Saisonabschluss im Reich der Mitte: Die letzte Meisterschaftsrunde der Sportwagen-WM findet in der chinesischen Metropole Shanghai statt und wurde für den 27. Oktober datiert. Somit ist der Terminkalender rund Anderthalbmonate vor dem Auftakt in Sebring vollständig.

Le-Mans-Rekordsieger Audi offenbart die Gründe der Vierfachmeldung: Ein zweigleisiges Engagement umfasst den Einsatz von zwei Hybridautos sowie zwei konventionellen Diesel-Selbstzündern. Das Debüt des neuen Ingolstädter Prototyps erfolgt in Spa-Francorchamps.

Der Automobilverband ACO hat die Starterlisten für die 24 Stunden von Le Mans und die Sportwagen-Weltmeisterschaft publik gemacht. Beim Klassiker an der Sarthe treten erwartungsgemäß 56 Fahrzeuge an – bei der Langstrecken-Welttourne musste das Selektionskomitee dagegen Abstriche machen. 

Dome spannt mit Pescarolo zusammen: Der japanische Konstrukteur kehrt heuer nach Le Mans zurück. Für den Einsatz des neuen S102.5-Boliden zeichnet sich das Ensemble rund um die Sarthe-Ikone Henri Pescarolo verantwortlich. Michelin wird Reifenlieferant der japanische-französischen Kooperation. 

Toyota erweitert sein Engagement in der Sportwagen-Branche und bestreitet die komplette Saison der Langstrecken-Weltmeisterschaft. Diese Programmänderung kündigte der pazifische Automobilhersteller in einer Pressemitteilung an. Das TS030-Debüt erfolgt dennoch in Spa-Francorchamps.

Nick Heidfeld und Jeroen Bleekemolen haben bei Rebellion-Toyota unterzeichnet. Die beiden Piloten ergänzen das Fahreraufgebot der Schweizer Equipe bei den 24 Stunden von Le Mans und beim Aufgalopp in Sebring. Überdies startet Erstgenannter auch in Spa-Francorchamps.

Unerwartetes LMP2-Engagement: Obwohl Lotus letzten Herbst seine Le-Mans-Pläne vorerst zu den Akten legen musste, hat der britische Konstrukteur nun seine Rückkehr in die Sportwagen-Branche angekündigt. Gemeinsam mit Lola und Kodew starten die Briten dieses Jahr in der Langstrecken-WM. 

Der Klassiker an der Sarthe wird seinem avantgardistischen Ruf einmal mehr gerecht: Im Sinne des grünen Motorsports hat GreenGT den ersten Brennstoffzellen-Prototyp entwickelt. Der H2-Bolide feiert sein Debüt beim Le-Mans-Testtag und gastiert in der Langstrecken-Weltmeisterschaft. 

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